Stimmt es dass häufiger Alkolkonsum die Persönlichkeit verändert, und wenn ja, wird sie wieder die alte, wenn man keinen mehr konsumiert?

9 Antworten

Hallo Fred!

Ja, das stimmt, wenn jemand Alkohol trinkt, weil er ihn braucht. Der Alkohol übernimmt dann die Regie über das Denken.

Da Sucht - also auch Alkoholabhängigkeit im Kopf beginnt (und nicht erst durch das Trinken des Alkohols), bleibt diese Persönlichkeitsveränderung bestehen, wenn ein Mensch 'nur den Alkohol weglässt'.

Erkennbar ist das am IaS-Syndrom (Ich arme S au). Die Gedanken kreisen dann darum, wie gut es andere haben, die Alkohol trinken 'dürfen'.

Alkoholiker, die durch Pesönlichkeitsarbeit zu der Überzeugung kommen 'Ich brauche nicht mehr saufen!', können sich auch vom 'alkohöllischen Denken' befreien und sie selbst werden.

Da man keine Vergleichswerte hat, weil es nicht 2 identische Testpersonen gibt, an denen man das Testen könnte, ist das nicht 100% geklärt.

Aber ja, Alkoholkonsum in hohen Masse, verändert die Person. Ob man nach der Phase wider so wird, wie man zuvor war, ist Unrealistisch, weil man in der Alkohol- Phase Erlebnisse und Eindrücke gewonnen hat, die man sonst nie gehabt hätte.

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