Stimmt es, dass Flüchtlinge mehr als Hartz 4 Empfänger bekommen?

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11 Antworten

Ein Flüchtling bekommt mehr als ein Hartz-IV-Empfänger, allerdings beläuft sich der Unterschied auf ein paar Cent. Es ist also nicht so, dass Flüchtlinge jeden Tag über 10 Euro mehr zur Verfügung haben als Hartz-IV-Empfänger. Wie dieser Unterschied überhaupt zustandekommt, keine Ahnung.

Allerdings bekommt ein Flüchtling viele Posten, u.a. Unterkunft oder auch Essensgeld nicht in Form von Geld-, sondern als Sachleistungen. D.h. die ca. 4,76 Euro (+/- ein paar Cent) werden nicht ausgezahlt (dadurch hat der Flüchtling am Ende weniger Geld zur Verfügung als der Hartz-IV-Empfänger). Stattdessen wird ein Caterer mit der Verpflegung beauftragt - auch notgedrungen, denn in den Notunterkunften gibt es keine Kochmöglichkeiten oder selbst Kühlschränke.

Der Caterer wird nun aber sicher nicht für 4,76 Euro drei Mahlzeiten am Tag bereitstellen. Schließlich muss nicht nur eingekauft, sondern auch zubereitet und transportiert werden. Selbstverständlich wird dann auch noch ordentlich Gewinn draufgeschlagen. Die Behörde hat ja keine Wahl, wenn sie die Leute nicht verhungern lassen möchte. (gleiches Prinzip wie z.B. bei den Obdachloseninitiativen, die aus ihren Räumlichkeiten vertrieben werden, da der Vermieter lieber Flüchtlinge dort unterbringen möchte. Da geht es einzig und allein darum, dass die Obdachloseninitiativen relativ wenig Miete zahlen können, während der Staat dringend Platz für die Flüchtlinge braucht und deshalb mehr zahlt).

Für einen Flüchtling gibt der Staat also tatsächlich mehr aus als für einen Hartz-IV-Empfänger - allerdings landet das Geld letztendlich nicht bei dem Flüchtling wie die Rechtspopulisten uns weismachen wollen, sondern in den Taschen von Geschäftemachern, denen die Flüchtlinge im besten Fall egal sind (und im schlimmsten Fall sind die Betreiber selbst Nazis wie etwa die Berliner Firma Pewobe...)

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Bei uns im Dorf wohnen ca. 30 Flüchtlinge. Vier davon bewohnen ein Haus direkt hinter meinem. Sie bekommen lt. eigener Aussage 325,00 €/Monat Taschengeld. Miete, Strom, Heizung und Wasser bezahlt das Amt komplett. 

Von dem erhaltenen Geld sollen sie sich selber versorgen. Sprich: Lebensmittel kaufen. Es klappt mehr schlecht als recht. Ich nehme sie zum Einkaufen in einen Discounter mit, aber hier wird nur das gekauft, was sie kennen. Also kaum etwas. Leider kann ich ihnen nichts erklären, denn sie sprechen weder Deutsch noch Englisch.

@AlejandoDMed: Sie putzen nicht, das ist Frauenarbeit. Ich habe mir erlaubt den vier Männern zu zeigen, wie man putzt. Sie haben mich ausgelacht und mir den Vogel gezeigt.

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Das Bundesjustizministerium hat am 26. Oktober 2015 die Höhe der Leistungssätze nach § 3 Absatz 4 des Asylbewerberleistungsgesetzes, die ab dem 01.01.2016 gelten, offiziell bekannt gegeben.

 Für alleinstehende Leistungsberechtigte liegen der monatliche Betrag nach § 3 Absatz 1 Satz 8 des Asylbewerberleistungsgesetzes dann bei 145 Euro und der Betrag nach § 3 Absatz 2 Satz 2 bei 219 Euro.

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Die Flüchtlingsversorgung ist inzwischen ein Riesengeschäft für die Caterer:

http://www.welt.de/wirtschaft/article146090010/Das-grosse-Geschaeft-mit-der-Fluechtlings-Verpflegung.html

Die 16 Euro pro Person sind ein Extrembeispiel. Aber in der Summe ist eben auch der ganze Arbeitsaufwand (Einkaufen, Kochen, Verpacken, Ausliefern, etc.) enthalten. Die Komunen wollen halt meistens das Komplettpaket. -Würde mich nicht wundern, wenn da noch die Müllentsorgung mit drin ist.

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Kommentar von AlejandroDMed
19.01.2016, 01:32

Wäre es nicht intelligenter einfach Flüchtlinge kochen zu lassen? Die werden dann einkaufen, Essen kochen und putzen. Die meisten sind Erwachsene, die es gewohnt sind zu arbeiten.

Es wäre preisgünstiger, die Geflüchteten hätten etwas zu tun und es würde den Rechtspopulismus drosseln.

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Ein Flüchtling bekommt die Unterkunft, Strom, Heizung, Essen, Bahnkarte, Arzt, usw bezahlt.

Ein Flüchtling bekommt nicht weniger als ein Hartz IV Empfänger.

Ob er mehr bekommt sei hier nicht zu erwähnen.

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Kommentar von blumenkanne
20.01.2016, 19:49

er bekommt defintiv weniger, da er keine bahnkarte bezahlt bekommt und die regelsätze schon sehr viel weniger angesetzt sind.

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Wie viel Geld ein Asylbewerber erhält, hängt zum einen davon ab, in welchem Lebensverhältnis er steht und wie alt er ist. Zum anderen sind die Sätze höher, wenn ein Asylbewerber sich selbst in einer Wohnung versorgt, da dann die Verpflegung in der Sammelunterkunft wegfällt. In der Erstaufnahmeeinrichtung erhält ein erwachsener alleinstehender Flüchtling lediglich 143 Euro zur Deckung persönlicher Bedürfnisse – das sogenannte Taschengeld. Zusammenlebende Partner erhalten je 129 Euro. Für ein Kind bis zu sechs Jahren gibt es im Monat 84 Euro, im Alter von 6 bis 13 Jahren sind es 92 Euro. Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren bekommen 85 Euro. Leben Asylbewerber später außerhalb einer solchen Einrichtung und müssen Dinge wie Strom oder Kleidung selbst abdecken, dann erhalten Alleinstehende zusätzlich 216 Euro, Partner je 194 Euro, und ein Kind bis zu sechs Jahren 133 Euro. Für Kinder zwischen sechs und 13 Jahren gibt es 157 Euro zusätzlich. Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren erhalten 198 Euro monatlich obendrauf. Der Bedarf für eine Unterkunft, Heizung und Hausrat wird zusätzlich gedeckt. Ist ein Flüchtling länger als 15 Monate im Land, stehen ihm bei Bedürftigkeit Leistungen auf Sozialhilfe-Niveau zu. Damit erhält ein alleinstehender Asylbewerber dann etwa 392 Euro. Außerdem werden – wie bei Hartz-IV-Empfängern – Wohnkosten erstattet.

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Das steht doch schon in dem Artikel, dass die Flüchtlinge das Geld nicht erhalten, sondern verpflegt werden.

Logischerweise ist es immer teuerer kurzfristig für hunderte Menschen eine warme Mahlzeit bereit zu stellen, als die die gleiche Anzahl an Menschen, mit eigener Küche und und eigenen Einkaufsmöglichkeiten die ARbeit selbst machen zu lassen.

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nein das ist falsch. leben die asylbewerber in einrichtungen, dann bekommen sie garkein geld, außer ein kleines taschengeld von 120-140 euro im monat. unterkunft, verpflegung, kosmetik geht direkt an die einrichtung und wird dort gestellt.
sie leben definitiv schlechter als h4-hes, da sie keine eigene unterkunft haben, kein eigenes geld zum ausgeben und nicht einfach sich frei bewegen können.

wenn sie dann anerkannt wurden und ihr asyl bestätigt wurde, dann bekommen sie alg2. dazu die normalen regelsätze die höher sind als die leistungen des asyl.  das sie angeblich mehr bekommen ist dem geschuldet, dass der rechte mob immer wieder gefälschte unterlagen ins netz stellt. es bekommt keiner begrüßungsgeld, es bekommt keiner extreme gelder hinterher geworfen und selbst wenn eine erstausstattung gezahlt wird, dann sind es möbel aus zweiter oder dritter hand. also nix neues aus geschäften.

zudem diese leute über kurz oder lang dann auch arbeiten gehen und aus dem leistungsbezug rausfallen. viele jedenfalls und wieder steuern zurückzahlen. also in den meisten fällen ist es einfach nur gehetze.

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Nein das stimmt nicht.Der Bericht stammt aus einer Zeitung die von Nazis geleitet und vom Verfassungsschutz beobachtet wird

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Jaein, die kosten sind nur höher wegen den ganzen personal in den Unterkünften das selbe gilt für Obdachlose die in einer Notunterkunft übernachten.

Sowas kostet weit aus mehr als eine Wohnung im monat.

Deshalb sollen Flüchtlinge die anerkannt werden auch schnellst möglichst in eine Wohnung kommen weil es billiger ist.


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Auf jeden Fall bekommt ein Flüchtling mehr als ein Hartz IV Empfänger. Die Wohnung hat der Hartz IV Empfänger schon. Der Flüchtling hat die Möbel nooch nicht.   Der Füchting holt die ganze Sippe nach. Das kostet auch.



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Kommentar von blumenkanne
20.01.2016, 19:51

na und der hartz4 he hat auch mal erstausstattung bekommen, er bekommt sachen ersetzt, wenn sie kaputt sind etc im regelsatz ist kleidergeld mit beinhaltet, schulgeld für jedes kind, unterstützung für klassenfahrt, schulbücher, mittagessen etc.

mal überlegt wie groß die sippe eines h4-hes sein kann?

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