Stimmt es, dass es am Vatikan einen Advocatus Diaboli gibt, der die Interessen des Teufels vertritt?

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6 Antworten

Advocatus diaboli ist eine uralte Funktion, erdacht von den alten Römern.

Sie erfüllt das Prinzip "man höre auch die andere Seite".

Wenn irgendeine mächtige Persönlichkeit etwas Bestimmtes will, dann traut sich erst mal niemand zu widersprechen.

Ein advocatus diaboli hat dann das "Amt", auch Gegenargumente vorzubringen. So soll eine reife ausgewogene Entscheidung zustandekommen.

Mit "Teufel" hat das Ganze kaum zu tun - man müßte es mit "Gegenredner" übersetzen.

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Grüß Dich Elbenlord!

NEIN!

Das ist nur eine symbolische Bezeichnung für Verteidiger, und das oft noch nicht mal im rechtlichen Sinne, die dafür bezahlt bzw. belohnt werden, Verbrecher als Opfer erscheinen zu lassen und/oder ihre Gegener als Verbrecher  zu brandmarken.

Außerdem: den Teufel gibt es nicht und damit auch kein Advocatus diaboli

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Er vertritt nicht die Interessen des Teufels. Er hat nur  bei Heiligsprechungsprozessen Gründe vorzutragen, die dagegen sprechen könnten.

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Gibt nicht, aber gab.

Natürlich vertrat er nicht die Interessen des Teufels, sondern hatte die Aufgabe, die Argumente der Gegenseite zu sammeln und vorzutragen.

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Klar, der wird durch die Kirchensteuer finanziert.

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