Stimmt es, dass erhitztes Olivenöl krebseregend ist?

...komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Es geht um den Rauchpunkt: Wenn ein Öl zu rauchen beginnt, ist Skepsis angesagt, was eine mögliche Gesundheitsgefährdung betrifft. Bei nativem Olivenöl liegt der Rauchpunkt bei 180 Grad, raffinierte Olivenöle können aber stärker erhitzt werden. Erdnussöl ist ebenfalls ein stark erhitzbares Öl. Da in mediterranen Gebieten oft hauptsächlich mit Olivenöl gekocht bzw. gebraten wird, müssten Statistiken auf eine erhöhte Krebsrate hinweisen. Diesbezüglich ist mir aber nichts bekannt...

Ich finde diesen Artikel noch ganz vernünftig:

http://www.haushaltstipps.net/tipps/eignet-sich-olivenoel-zum-braten.html

Das ist eine gute Frage, denn es ist klar erwiesen, daß die Bratpfanne der Grund für viele Krebserkrankungen u.a. sind. Das soll heißen, daß die Fette darin, sehr schnell zu Transfettsäuren mutieren und dann hat man den Salat. Man muß wissen, daß Fett welches raffiniert wurde, bereits sehr hoch erhitzt wurde und somit bereits gefährlich sein kann. Durch den Schutz des Vitamin E im nativen Öl kann deshalb wiederum das Öl zum leichten Braten verwendet werden. Es spricht eigentlich gegen den Geldbeutel, sehr teures Olivenöl dafür zu benützen, jedoch spricht dies FÜR die Gesundheit. Es gibt z.B. von BERTOLLI eine Mischung aus zwei Olivenöl-Sorten, die empfohlen werden.

Am Besten wird es sein, grundsätzlich wenig und so leicht/schwach wie möglich das Essen erhitzen. Denn egal welches Öl man nimmt, es transformiert bei Erhitzen zu TRANSFETT. Deshalb ist es sogar wichtiger kein O3- oder O6-Öl zum Braten zu nehmen, da die Reaktion von diesen Fetten extremer und schneller von Statten geht. Das was mich schützen soll, wird dann zum Feind.

Viele Grüße und weiter immer guten Hunger und Ernährung.

Hier noch ein Link, der sehr kritisch mit Fett-Erhitzen ins Gericht geht: http://alpenparlament.tv/playlist/315-die-fette-wahrheit-omega3-macht-schlank-und-schlau

Normales Olivenöl kann bis 210 Grad erhitzt werden, ohne dass etwas passiert. Vom Gesundheitswert ist das kalt gepresste extra vergine natürlich am besten. Ich selbst bevorzuge auch das griechische.

Es ist nachgewiesen, dass Olivenöl einen sehr hohen gesundheitlichen Wert hat. Wenn es Krebs erzeugen soll, dann musst du schon sehr viel falsch machen - das kann ich mir nicht vorstellen. Überhaupt halte ich diese Diskussion für überzogen; denn wir sind vielen Dingen ausgesetzt, die Krebs erzeugen KÖNNEN, ohne dass wir dagegen etwas tun können. Da muss sicherlich auch eine persönliche Konditionierung vorhanden sein. Also mein Rat: Keep cool :-)

http://www.olivenoel-info.net/

Bei jedem Fett setzen sich ab einer bestimmten Temperatur, dem sog. Rauchpunkt, diverse chemische Reaktionen in Gang, die nach einiger Zeit auch krebserregende oder toxische Stoffe wie Acrolein hervorbringen können. Dabei spielt nicht nur die Temperatur, sondern auch die Dauer der Erhitzung eine große Rolle. Diesen Reaktionen entgegen wirken diverse Stoffe, sog. Antioxidantien, die in verschiedenen Ölen verschieden stark vertreten sind. Interessanterweise enthält extra-natives Olivenöl besonders viel dieser Stoffe, so dass es sich sogar sehr gut zum Braten und Kochen eignet. Auch wenn der Rauchpunkt über 200°C liegt, sollte das Öl trotzdem nicht über 180°C aus längere Zeit ausgesetzt sein.

Eine genaue Beschreibung der Prozesse, die beim Erhitzen von Olivenöl und anderen Fetten auftreten und einige Hinweise zum Kochen, habe ich in diesem Artikel gefunden:

www.sudest.de/blog2012/jun/6/olivenol-zum-kochen-und-braten/

Kaltgepresstes Olivenöl sollte man sowieso nicht erhitzen, da es extra KALT gepresst wird, um die wertvollen Stoffe darin zu erhalten. Ich weiß nicht welche schädlichen Stoffe genau freigesetzt werden beim Erhitzen, aber es ist auf jeden Fall nicht gesund. Fürs Kochen und Braten gibt es warmgepresstes Olivenöl, das sich sehr gut erhitzen lässt. Frag einfach mal in einem griechischen Lebensmittelgeschäft nach.

Olivenöl sollte wie alle Diätöle (Sonnenblumenöl, Distel- und Maiskeimöl) nicht über 180 Grad erhitzt werden, weil dann schädliche Wirkungen entstehen können. Schuld ist nicht das angesprochene Acrylamid sondern andere Mechanismen.

Hier noch etwas mehr Info

http://science.orf.at/science/news/142026

Und es wird immer wieder vergessen, das Olivenöl 80% seines Geschmacks beim erhitzen verliert. Also lieber zum Braten, Kochen, erhitzen, ein ´norm. Pflazenöl verwenden oder besser noch, Zum starken erhitzen Butterschmalz, weil das nicht so schnell verbrennt.

richtig! ein orig. griechischer Feinkost-Großhändler hat mir mal geraten, Ol.öl nur für Kaltspeisen (Salate etc.) wenn ich zB. ne Fertigpizza mache, kommt das Ol.öl erst zum Schluss drauf. selbiges gilt für Pastasoße

0

Diese ganze Acrylamid wurde unnötig hochgespielt. Die Gefahr, so hat sich mittlerweile herausgestellt, ist nicht so groß wie ursprünglich behauptet. Ich kann mir aber vorstellen, daß auch beim Olivenöl Acrylamide entstehen, wenn es überhitzt wir. Deswegen würde ich das Überhitzen vermeiden. Wenns etwas heißer sein soll, z.B. im Wok, dann nehme ich lieber Erdnussöl.

Eine hilfreiche Seite im Zusammenhang mit dem Krebsrisiko ist fogende:

http://www.krebsinformationsdienst.de/Fragen_und_Antworten/acrylamid.html

Wenn Deine Annahme richtig waere, gaebe es in Griechenland echt ein grosses Problem. Andererseits ist Olivenoel kein Frittieroel, da gehen zu wertvolle Stoffe bei verloren. Hier nehmen die Frauen dazu Sonnenblumenoel. Gruss von der Insel.

& die Männer nicht?:b

0

Was möchtest Du wissen?