Stimmt es, dass die Motoren der Autos im sibirischen Winter nicht abgestellt werden?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Salue

Ich kenne das auch aus Norwegen im Winter. Bei den Fährenhaltestellen laufen bei den meisten LKW's die Motoren über die Nacht.

Für meinen alten Toyota Land Cruiser habe ich vorsichtshalber eine Norwegische 230 Volt Standheizung einbauen lassen. Steckdosen hat es ja sogar an den Parkingmetern in Norwegen. Diese heizt, wie ein Kaffeesieder, den Kühlwasserkreislauf und gleichzeitig die Batterie.

Bei grosser Kälte wird sogar das Motorenöl zum Eisblock und die Batterie gibt nur noch wenig Leistung ab. 2-Taktmotoren hingegen springen besser an. So hat man den Saab 96 selbst dann noch mit dem 2-Taktermotor gebaut, als dieser sonst nirgendwo mehr erhältlich war.

Tellensohn

Ichhabe das im Winter 1983 an der Ostküste in den USA auch für zwei tage machen müssen. Bei minus 30 Grad gefriert sonst das Wasser im Kühlkreislauf. Was passiert mit Wasser, wenn es zu Eis wird? Richtig, es dehnt sich aus. Die Angst ist also nicht, das der Motor wegen der Kälte nicht mehr anspringt, sondern das die Kraft des Eises z.B. den Motorblock oder Teile des Kühlkreislaufes zum Platzen bringt.

das ist korrekt. Manche machen den Motor auch aus, aber die müssen dann am nächsten Morgen ein Feuer unter dem Motor machen, damit er vielleicht warm genug wird um zu starten. Größtenteils hat das dann verheerende Folgen.

Ja bei alten Autos auf jeden Fall. Manche neuere Fahrzeuge haben eine Stecker ähnlich wie Elektroautos damit wird dann die Batterie Geladen und eine Heizspirale hält das Öl warm.

Ja, bei 60 Grad Minus sollte man das so machen ...

Was möchtest Du wissen?