Stimmt es, dass die Konsumenten die macht über den Markt haben?

4 Antworten

Die Konsumenten sind ja im Endeffekt wir (die Verbraucher/Konsumenten). Wenn aus unserer Sicht eine Nachfrage nach z.B. Handys herrscht, dann werden Handys von den Produzenten (Unternehmen) hergestellt. Hier ist es aber so, dass sowohl die Produzenten, als auch die Konsumenten Profit machen wollen oder aber auch nicht allzu viel ausgeben möchten. Dort trifft das Angebot auf die Nachfrage. Wie viel ist der Konsument bereit zu zahlen und demnach für wie viel würde der Produzent das Produkt verkaufen.

Ich würde eher sagen, dass es ein Mix aus beidem ist. Nicht der Konsument alleine, sondern Konsument und Produzent.

+ evtl. Staat

Nein, haben sie nicht, da sie sich von PR / Werbung / Narrativ führen lassen, und damit ihre eigentlich vorhandene Macht abgeben.

Das ist so wahr, wie die Behauptung, das Zitronenfalter Zitronen falten.

Anonyme Massen sind in ihrer Machtentfaltung (außerhalb einer Revolution) konzentrierten Mächten (Kapitalanhäufungen etc,) die aber fokussiert sind im Alltag unterlägen.

Theoretisch ja, praktisch nein. Die Konsument:innen müssen ihre Grundbedürfnisse decken, mit dem Geld, der Zeit und den begrenzten Informationen, die sie zur Verfügung haben. Zudem sind viele Global Player so mächtig, dass kleinere Konkurrenten keine Chance haben. Das hat zum Beispiel zur Folge, dass es fast keine fair gehandelten Smartphones gibt, obwohl es eine hohe Nachfrage dafür gäbe, wenn die fairen Smartphones genauso günstig oder qualitativ hochwertig wie Geräte von Samsung, Huawei, Xiaomi, Apple, etc. wären.

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