Stimmt es, dass das Universum nicht urteilt über alles was geschieht?

17 Antworten

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Zuallererst sollte man festhalten, dass das Universum nicht als Person, Bewusstsein, oder omnipotentis Lebewesen omnipotentis Bewusstsein zu betrachten ist. Das Universum ist die Expansion des Vakuums und die Ex Person und Verteilung der Materie innerhalb des sich ausbreitenden dreidimensionalen Raum ist. Dementsprechend kann man diese Frage, wenn man sie so denn wirklich versteht, mit Nein beantworten. Da das Universum selbst diesen Sinne nicht das Bewusstsein ist, sondern Di Matrix die Verbindung zwischen dem Göttlichen, nicht Gott, und der atomaren, materiellen Welt ist.

das Universum, also der Kosmos selbst, ist die Folge der Expansion, genannt Urknall. Aus welchem Grund dieser hervorgerufen wurde, sei es mit Motiv oder Agenda, bewusst oder unbewusst, sei dahingestellt. Nichtsdestotrotz, sollte man etwas oder jemandem in diesem Sinne die Verantwortung zu sprechen, urteilen zu können, dann wäre es jenes omnipotente Wesen, bzw die Gruppe dieser, welches Zeit und Raum, also die Raumzeit im physikalischen Sinne mit dem Urknall erschuf, und nicht der Urknall und das Universum als Universum bzw Kosmos selbst, wäre das, was urteilen könnte. das Universum handelt also nicht gewusst oder halt nicht bewusst über alles was geschieht. Das Universum folgt Gesetzmäßigkeiten und Regeln, sogenannten Naturgesetzen, die unter Umständen und bestimmten Bedingungen auch verändert oder außer Kraft gesetzt werden können. In den normalen Zuständen, ohne die Manipulationen bestimmter Gesetzmäßigkeiten, handelt das Universum weder bewusst noch unbewusst, es funktioniert einfach innerhalb der Struktur in den Abläufen aller Kausalketten so wie es funktioniert und bestimmte Dinge haben bestimmte weitere Dinge als Konsequenz zur Folge und ziehen weitere Schritte nach sich, in einer Kettenreaktion. Unabhängig davon ob Bewusstsein mit involviert ist oder nicht. Sollte bewusst sein als lebendes Bewusstsein von Planet denn wie unseres mit involviert sein, folgt auch alles, was wir mit hinein bringen in eine Gleichung und kausale Ereigniskette, folgt Naturgesetzmäßigkeiten

Selbstverständlich die sich mich ebenfalls der Meinung an, das Universum beinhaltet uns. Wir sind bewusstes Sein bewusstes Denken und bewusstes Leben. Wir sind im Universum ein Teil des Universums, wir erklären uns das Universum. Also da wir ein Teil des Universums sind erklärt sich das Universum sich selbst durch uns indem wir uns ist Universum erklären und wir ein Teil davon sind erklärt sich das Universum vor sich selbst selbst.

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@Daggero

Ich halte es für verfehlt, von dem individuellen Bewusstsein eines Einzelnen oder auch der ganzen Menschheit, die doch nur auf einem Staubkörnchen lebt, gemessen an der Größe des Alls, auf ein allgemeines Bewusstsein zu schließen.

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@weckmannu

Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt in dem letzten Bereich. Ich wollte nur sagen, dass wir Individuen in Gruppen oder einzelnd Teile des Universums sind auch wenn unbedeutend so klein im Mikrokosmos dass es nicht mal erwähnenswert ist. Aber dennoch im philosophischen Sinne ist das Universum durch uns in der Lage sich selbst zu erklären wie erklären uns das Universum nicht ein universelles Bewusstsein erklärt es sich durch uns oder mit uns oder mit unserer Hilfe oder sonst was nein, im philosophischen Skript zu allen Sinne sind wir Teile des Universums ein Teil des Kosmos. Also erklärt sich ja der Kosmos durch uns einen Teil der Natur und das war damit gemeint. Kein universelles Bewusstsein war gemeint.

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Das kommt darauf an, wen du fragst. Es gibt bestimmt Glaubensrichtungen, für die ist es wahr, dass das Universum urteilt. Ich werfe mal den Begriff "Karma" in den Raum, weil ich darin ein Beispiel vermute.

Der Großteil der Menschen wird es jedoch ablehnen, das Universum als urteilendes Subjekt zu verstehen. Wäre auch knifflig, sich dazu den entsprechenden Kontext auszumalen, denn als Teil des Universums würdest du ja über dich mit entscheiden. Bist du sogar eins mit dem Universum, urteilt das Universum sozusagen über sich selbst. Es ist aber schwer, unvoreingenommen über sich selbst zu urteilen, es sei denn, es ist eine Art Naturgesetz. Ist es dies, erübrigt sich ein Urteil, weil die Konsequenz eine unabdingbare, automatische Folge ist.

>Bist du sogar eins mit dem Universum, urteilt das Universum sozusagen über sich selbst.

Es könnte eine Art Apoptose sein.

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Es gibt zwar keine ausgleichende Gerechtigkeit, aber eine ausgleichende Ungerechtigkeit, die könnte es durchaus geben. Ich bin in meinem Leben zweimal durch Rechtsbeugung arm geworden (mittlerweile geht es wieder), aber von den beteiligten Richtern sind schon zwei wenige Jahre später an Krebs gestorben, ohne dass ich etwas dazu beigetragen hätte.

Der Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität ist dir aber bekannt?

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@SirKermit

Ja, und ich hoffe dir ist auch bekannt, dass es mehr unbekannte als bekannte Kausalitäten gibt.

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@Maarduck

Ja, das ist es. Es macht die Sache aber auch nicht kausaler, nur weil es viele unbekannte Kausalitäten gibt.

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@SirKermit

Dass hier keine Kausalität vorliegt, vermutest du nur aus einem physikalischen Weltbild. Solange dieses aber weder die Emergenz noch das Wesen von Bewusstsein erklären kann, ist die Basis deiner Vermutung sehr unsicher.

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Mich würde mal interessieren, wer dir versprochen hat, daß die Welt, oder besser, daß die Natur gerecht sei?

Die Natur entwickelt sich einfach nur durch verschiedenste Prozesse so, daß sie Bestand hat. Dinge wie Gerechtigkeit/Ungerechtigkeit kommen da einfach nicht vor.

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@nax11

Da hast du Recht. Aber ich meine manchmal, dass Gedanken eine nicht-physikalische Wirkung außerhalb des Denkers entwickeln können.

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