Stimmt es, dass wir weniger Steuern zahlen müssten, wenn Reiche ihr Geld nicht in die Schweiz schaffen würden?

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7 Antworten

Deine Frage kommt 5 - 10 Jahre zu spät. Heutzutage kann man in der Schweiz kein Geld mehr verstecken. Auch Singapur, die Virgin und die Caiman Islands und die Bahamas sind keine sicheren Verstecke mehr. Alle Banken sind in den letzten Jahren immer transparenter geworden und melden sich gegenseitig ihre Kunden.

Zum verstecken von Schwarzgeld ist heute eigentlich nur noch der Tafelhandel mit Gold oder Umtausch in Bitcaoins möglich. Geldwäsche ist so schwierig geworden, dass man da niemanden mehr findet, der das Risiko eingehen will - außer vielleicht, wenn es sich um ein paar hundert Millionen handelt. Dann spielt die englische Staatsbank evtl. noch mit, um das Geld wieder in Umlauf zu bringen.

Zu Thema "Steuern": Natürlich würden wir nicht weniger Steuern zahlen. Unser Staat hätte dann ein paar Millionen mehr, die er verballern kann, aber für den einzelnen Bürger würde sich nichts ändern. Na gut, vielleicht bekäme die Schule seiner Kinder eine Renovierung, aber das wäre es dann auch schon. Es stimmt also nicht.

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Mit "in die Schweiz schaffen" meinst du wahrscheinlich das sie keine Steuern dafür zahlen (Streuhinterziehung). Ja wenn alle ihre Steuern richtig abführen würden hätte unser Land deutlich mehr Geld zur Verfügung. Die Senkung der Steuern wäre dann eine Möglichkeit. Die andere Möglichkeit, die viel wahrscheinlicher wäre, wäre aber das der Staat dann mehr Geld hat was er ausgeben kann. Es gibt genug Bereiche in denen es gut wäre wenn der Staat dort investieren würde was dringendst nötig wäre, mal ganz zu schweigen von den 2 Billionen Euro an Schulden die mal abbezahlt werden müssten.

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Zumindest würde es dem Wohlstand aller gut tuen, wenn jeder sein Geld ordnungsmäßig versteuern würde.

Es könnte zum einen Steuersenkungen geben oder die Mehreinnahmen könnten sinnvoll eingesetzt werden, z.B. zum Bau von Infrastruktur, Unterstützung sozial schwacher oder Kinder/Familien, etc. 

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Hallo,

das Problem ist nicht die Tatsache, dass reiche Leute ihr Geld in die Schweiz tragen, sondern dass sie die Erträge daraus nicht versteuern.

Unabhängig davon gibt es momentan nirgendwo vernünftige Erträge aus denen Steuern gezahlt werden müssten.

Ich habe eher die Ansicht, dass das Geld, welches vorher illegal erwirtschaftet wurde, in die Schweiz geschafft wurde.

Schöne Grüße

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Drehen wir es mal etwas um: Durch Selbstanzeigen kommen jährlich Milliarden in die Staatskassen. Damit sind immer noch nicht alle ehrlich geworden.

Die angebliche Bankenrettung war m.E. so teuer: Man hätte die Steuern erhöhen müssen. Doch das hat Frau Merkel sich nicht getraut.

Da wurden lieber Bürgschaften und andere Bilanztricksereien erlaubt. Ob es also durch absolut mehr Steuern eine Steuersenkung geben würde ist daher fraglich.

Bei den Staatsschulden ist das auch vermutlich gar nicht sinnvoll. Aber es würde dem Staat sicher finanziell besser gehen.

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Wer sein Geld in die Schweiz bringt führt es noch lange nicht an der Steuer vorbei. Man kann sein Geld in die Schweiz bringen, muss es aber in Deutschland versteuern.

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Keine Ahnung wie das du das meinst, allerdings denke ich ohne Reiche müssten wir evtl. mehr Steuern zahlen damit wie genauso leben wie jetzt.

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