Stimmt es, das Tunfisch so stark mit Quecksilber verseucht i, wenn ja, wo kommt das Quecksilber her?

7 Antworten

1. Der Thunfisch steht in der natürlichen Nahrungskette ganz weit oben, d.h. er nimmt alle Schadstoffe auf, die auch die vielen unter ihm stehenden Beutetiere aufgenommen und nicht mehr ausgeschieden haben. Dazu gehört auch Quecksilber.

2. Quecksilber gehört zwar zu den natürlicherweise im Meer vorkommenden Elementen, ist aber durch industrielle Verunreinigung in seiner Konzentration extrem stark angestiegen.

Somit erhalten die Thunfische also eine große Menge an Quecksilber über ihre Beutetiere.

Bei Stiftung Warentest war keine Thunfischprodukt ohne Quecksilberbelastung.

http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/ernaehrung/stiftung-warentest-jeder-thunfisch-enthaelt-quecksilber-aid-1.6227012

Es war aber nur eine Stichprobe.

Ich denke nicht, das jeder Thunfisch mit Quecksilber belastet ist.

Das kommt darauf an wo er gefischt wurde.

Dennoch. Thunfisch aus der Dose ist nicht empfehlenswert.

Ich würde von Thunfisch die Finger lassen, das diese Fischart zu den überfischten gehört, und wie die meisten Fischarten bedroht ist.

Woher kommt das Quecksilber?

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2014-08/umwelt-quecksilber-meer-studie

Wer heute Gold kauft macht sich damit schuldig an den vergifteten Thunfischen. Das Eine hängt nämlich mit dem Anderen zusammen. Gold wird in vielen Teilen der Welt mit Hilfe von Quecksilber gewonnen. Die Goldsucher verwenden es so sorglos, als wäre es Zuckerwatte. Da alle Flüsse ins Meer fließen, fließt auch das Quecksilber ins Meer. Dort gelangt es in die Organismen, reichert sich in der Nahrungskette an und landet wieder auf unserem Teller. 

Diese Goldsucher werden auch kaum über 40 Jahre alt.

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