Stimmt es, dass Teile im Auto wie die Kupplung oder die Bremsklötze etc. absichtlich so gefertigt oder produziert werden, dass sie irgendwann kaputt gehen ?

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8 Antworten

Es gibt sicherlich so einige Dinge an Autos die absichtlich so produziert wurden dass sie früher als nötig kaputtgehen, vor Allem durch die Elektronik dafür gesorgt wird dass man jedenfalls zu einer Werkstatt muß, manchmal sogar unbedingt nötig zu der Markenwerkstatt.

Allerdings gehören Beläge da weniger dazu (ausgenommen Bremsbeläge bei elektronischer Feststellbremse), dies sind gewöhnliche Verschleissteile die mit der Zeit eben verschlissen sind.

Mittlerweile müssen neben den Bremsbelägen nun öfters auch die Bremsscheiben gewechselt werden. Dies liegt aber an den nun verbotenen Bestandstoffen der früheren Bremsbeläge. Dass Beläge nicht mehr gleichlang halten wie früher kann ich nicht bemerken, wenn dies Jemandem so erscheint nehme ich an dass sich der Verkehr in dessen Umfeld verändert hat.

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Das sind Teile die man früher oder später wechseln muss. Geplante Obsoleszenz wäre eher wenn die Elektronik instabil gebaut wird. Die soll kaputt gehen und die Fahrer müssen dann zur teuren Werkstatt.

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Die Frage ist doch nicht ernstgemeint oder?

Das sind beides Verschleißteile die früher oder später nunmal verschlissen sind und getauscht werden. Es gibt keine Kupplung und keine Bremsbeläge/Scheiben die ewig halten können, das ist UNMÖGLICH.

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bremsklötze bremsen durch reibung und reibung erzeugt abrieb, der abrieb ist ein verschleiß der mit zunehmenden gebrauch dazu führt, dass die bremsklötze keine normale bremsung mehr erlauben, ohne normale bremsung sind die bremsklötze "kaputt". weil es ausnahmslos jedes material bei reibung einen abrieb hat, kann es auch nur bremsklötze geben die einen abrieb haben, auch wenn der überhaupt nicht gewollt ist, daher können bremsklötze wie in der eingangsfrage geschrieben unmöglich anders als immer nur mit vorsatz "absichtlich so gefertigt/produziert werden das sie irgendwann kaputt gehen". in einer kupplung gibt es typisch auch eine reibung und folglich einen abrieb, damit ist die kupplung wie ein bremsklotz auch ein verschleißteil. das kupplung und bremsklötze verschleißteile sind und nicht anders gebaut werden können als das sie "kaputt gehen" ist jeder person die einen führerschein besitzt aus der fahrschule bereits bekannt wenn sie eine kupplung oder bremsklötze kauft.

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Kommentar von machhehniker
07.05.2016, 04:04

Dazu anmerken möchte ich dass zu einer Kupplung weitere Teile gehören als nur die Mitnehmerscheibe mit dem Belag. Es gibt tatsächlich so einige Kupplungen an denen das Ausdrücklager als ein regelrechter Schwachpunkt konstruiert sind. Geht das dann kaputt wechselt man trotzdem die ganze Kupplung wenn man schon so viel Arbeit investieren muß. So gesehen kann man da schon eine Absicht erkennen Kupplungen früher kaputt gehen zu lassen.

Auch bei Bremsbelägen fragte ich mich schon öfters ob der dazugehörige Schwimmramen-Bremssattel nicht besser gelagert hätte werden können, bzw der absichtlich so konstruiert wurde dass der Schwimmramen festgeht und durch den dann drückend bleibenen Bremsbelag dieser weitaus schneller verschleisst was dazu führt dass die Bremsbeläge früher als nötig ausgewechselt werden müssen.

Noch informativ bremst eine Bremse mit neuen oder fast abgenutzten Bremsbelägen gleich gut, erst wenn der Belag völlig weggebremst ist verändert sich dies.

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Einige Teile, wie zum Beispiel der Blinkerhebel sind extra so gebaut um größere Schäden zu vermeiden (du könntest zum Beispiel die halbe Elektronik dahinter mit rausreißen; stattdessen gibt der Hebel zuerst nach)

Bremsklötze nutzen sich logischerweise ab, genauso die Kupplung, Scheibenwischer oder Lampen.

Fehler an anderen Teilen als den üblichen Verschleißteilen würden auf Dauer vermutlich einen sehr schlechten Ruf für die Hersteller bringen, kann ich mir entsprechend nicht in großem Maßstab vorstellen.

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Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass bestimmte Teile bewusst mit einer niedrigen Lebensdauer gefertigt werden (= geplante Obsoleszenz). Ein Beweis dafür wäre mir jedoch nicht bekannt.

Deine Beispiele Kupplung und Bremsklötze gehören aus meiner Sicht aber nicht zur obigen Kategorie, sondern sind schlicht Verschleissteile. Deren Lebensdauer hast du mit deinem Fahrstil in der Hand :-)

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Kommentar von Aktionaer0010
06.05.2016, 04:08

Kupplung habe ich nicht gehört, jedoch sagt man, dass Bremsklötze im Schnitt 3 mal öfter gewechselt werden müssen als noch vor 15-20 Jahren..

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Kommentar von airsoftpro
06.05.2016, 05:04

Weil Auto immer schneller fahren vielleicht?

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Kommentar von bronkhorst
06.05.2016, 07:34

@aktionaer: scheint mir plausibel, da Autos im Schnitt schwerer, leistungsstärker und öfter mit Automatikgetrieben ausgestattet sind.

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Schon was von Verschleiss und Abnutzung gehört? Das ist nun mal so; nichts hält ewig

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Kommentar von Aktionaer0010
06.05.2016, 04:08

Ein Nokia 3310i hällt ewig

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Kupplung denke ich nicht, jedoch haben Berichte gezeigt, dass Bremsklötze, die früher 150'000KM gehalten haben, muss man plötzlich schon alle 50'000 wechseln, hmm.

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Kommentar von CaptnCaptn
06.05.2016, 09:23

Das lässt sich ganz einfach erklären mit den Bremsen (zumal die auch keine 150.000 gehalten haben das ist maßlos übertrieben, sie hielten schon länger aber nicht ganz so lang).

Heute fahren Fahrzeuge deutlich schneller=mehr Bremsungen aus hohen Geschwindigkeiten -> mehr Verschleiß

ABS-System: Ist aufjedenfall sicherer erhöht jedoch auch den Verschleiß ein wenig

GEWICHT (wichtigster Punkt): Ein Golf 1 hat in der niedrigsten Ausstattung 750kg gewogen, ein aktueller Golf 7 wiegt DAS DOPPELTE

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