Stimmt es das sich schon 22 Bundeswehr Soldaten sich im Auslandseinsatz umgebracht haben?

9 Antworten

Bisher waren ca. 500.000 Soldaten im Auslandseinsatz.

Die Selbstmordrate in Deutschland beträgt ca. 12 pro 100.000 Einwohner. Wohlgemerkt jährlich.

Wenn es also 22 Suizide unter den Soldaten mit Auslandseinsatz gegeben hat so ist das ein vergleichsweise geringer Prozentsatz und liegt weit unter dem Durchschnitt von Deutschland.

Leider ist es so in unserem Land, dass es immer noch eine Zensur gibt leider.  Andere bestimmen was der Bundesbürger im TV sehen, und in den Zeitungen lesen darf. Dem Bundesbürger darf die Realität die unsere Soldaten bei den Auslandeinsätzen erleben müssen nicht gezeigt werden.

Ich kenne zwei ehemalige Soldaten persönlich, und die haben mir von ihren Erlebnisse erzählt. Im Vergleich dazu ist so mancher Horrorfilm ein Dreck.

Was glaubt ihr wohl was in unserem Lande los währe, wenn so etwas in den Medien veröffentlicht  würde?

Die Bundeswehr war auf diese Art von "Seelischer Verstümmelung" nicht vorbereitet, ähnlich wie bei den Kriegszitterer des ersten Weltkrieges.

Ich weiß es zwar nicht, aber ich kann mir das schon vorstellen. Jeden Tag dieser Druck "Überlebst Du heute oder nicht?" und der Drill, der da täglich durchgeführt wird, hat schon so manchen in den Suizid getrieben.

Die Medien werden sich hüten, so was zu veröffentlichen. Das schadet doch dem Berufsstand der Bundeswehrsoldaten.

lg Lilo

und der Drill, der da täglich durchgeführt wird, hat schon so manchen in den Suizid getrieben.

Woher, frage ich mich, Liselottchen, hast du diese Kenntnisse? So einen Schwachsinn habe ich selten gelesen.

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@wiki01

Ich persönlich kenne 6 junge Männer, die zum Teil während der Grundausbildung wirklich gelitten haben (und das waren keine Weicheier) und ich kenne jemand, der die Offizierslaufbahn eingeschlagen hat. Da hatten sich zwei Bundeswehrsoldaten in dieser Kaserne umgebracht. Und ein Auslandsaufenthalt unter den Bedingungen, die da manchmal herrschen, macht es bestimmt nicht schöner oder besser, Soldat zu sein.

Du brauchst Dich gar nicht lustig machen, indem Du mich Liselottchen nennst.

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@LiselotteHerz

Naja... ich kann auch nicht nachvollziehen was du geschrieben hast Liselotte.

In meiner Zeit habe ich einen Selbstmord erlebt, das war allerdings in Afghanistan.

In Deutschland ist das erst recht für mich keineswegs nachvollziehbar, Ich hatte nicht einmal das Gefühl völlig überfordert oder erdrückt worden zu sein.

Ich kann mir gut vorstellen, dass der Grund nicht unbedingt die Bundeswehr selbst ist, sondern viele äußerliche Einflüsse da mit reinspielen. Aber weil derjenige eben Soldat ist, heißt es natürlich, dass es ein Soldat war und nicht irgendjemand der sich "einfach" das Leben genommen hat.

Der Selbstmord in Afghanistan war übrigens aus dem Grund, weil seine Frau sich mit seinen 3 Kindern auf Nimmerwiedersehen verabschiedet hat... ins Ausland, also nichts mit Familie bei Heimkehr. Das hatte nichts mit dem Einsatz oder der Bundeswehr selbst zu tun, das ist auch nur ein Job.

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@LiselotteHerz

Siehst du, ich habe 30 Dienstjahre hinter mir. Ist mir also ziemlich wurscht, ob du 6 Grundwehrler kennst, oder 30 davon. Das, was du geschrieben hast, ist einfach Müll. Einer meiner Flugschüler hat sich umgebracht, indem der mit seinem PKW gegen einen Baum gefahren ist. Achtung: Mit seinem PKW. Nicht etwa mit seinem Flugzeug. Er kam vom Flugdienst, duschte sich, zog sich um, stieg in sein Auto und fuhr gegen einen Baum. Und warum? Weil seine Frau ihn verlassen wollte. Also ein innerfamiliäres Problem. Und das sind die meisten Selbstmorde. Nix mit Überlastung, BurnOut, täglicher Drill, Angst, den nächsten Tag nicht zu erleben.

Wahrscheinlich gibt es bei der Belegschaft von Mercedes-Benz in Stuttgart mehr Selbstmorde. Aber plakativer ist eben so etwas bei einem Uniformträger.

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