Stimmt es das Perser,Türken, Afghanen,Kurden etc... Den Islam verlassen dürfen aber Araber nicht?

6 Antworten

Wenn Du auf Ausschluss/ Aufkündigung/ aus-der einer Gemeinschaft anspielt ist das von in keinem Staat der Welt gefordert diese Menschen irgendwie zu drangsalieren... es handelt sich dann maximal um Fam.aktionen , vergleichbar mit den in Italien, Kolumbien &&&.. ...denke an die Fam.-Mafia.

.oder wie bei uns leider auch immer noch dürfen evangelikale Christen nicht mal mit Katholiken eng zusammen sein :( die werden dann von ihren Sektenmitgliedern geächtet :( oder unter Zwang gesetzt, das geht leider auch bis zum Mord :((

die baptistischen Christen sind in Amerika stark mit dem KKK verflechtet gab da vor ein paar Tagen eine Sendung zu ... hier in Europa nennen die sich European White Knights KKK, das es eine vergleichbare Organisation unter Moslems gibt ist mir nicht bekannt... m.l.G ;)h

1. Die sind alle MENSCHEN, und man kann sie nicht zwingen, wenn sie nicht glauben.

2. Ich kenne iranische Leute, die den Islam verlassen haben, die mussten flüchten, wenn sie dort geblieben wären, wären sie tot oder im Gefängnis.

Hallo vandego,

lies mal, was Wikipedia über Apostasie, das heißt,, das Abfallen vom Glauben, verlauten lässt:

Apostasie, im Islam Ridda oder Irtidad genannt (arabisch ”ردة‎, DMG ridda, ”ارتداد‎, DMG irtidĝd), bezeichnet den „Abfall vom Islam“; der Abtrünnige selbst wird Murtadd (arabisch ”مرتد‎) genannt. Auf Grundlage von Hadithen und Idschmĝʿ ist die Apostasie islamrechtlich mit der Todesstrafe zu ahnden, der Koran selbst sieht keine Strafe für Apostaten im Diesseits vor.

Es wird keine Unterscheidung gemacht, dahingehend, welcher Nation der dem Islam den Ruckenkehrende angehört.

In der Hadithliteratur ist der Befehl zur Tötung desjenigen, der seine Religion wechselt in mehreren Überlieferungen verzeichnet.[22] Nach der allgemein gültigen islamischen Rechtsauffassung wird der Abfall vom Islam mit dem Tode bestraft. Die älteste Rechtsquelle, die die Todesstrafe bei Apostasie legitimiert, ist, wie oben dargestellt, nicht im Koran, sondern – wie eingangs erwähnt – in der zweitwichtigsten Quelle der Jurisprudenz, im Hadith und in dem damit verbundenen Konsens (Idschmĝʿ) der Rechtsgelehrten nachweisbar. Der Prophetenspruch: „wer seine Religion wechselt, dem schlagt den Kopf ab“ erscheint in der kodifizierten Rechtsliteratur erstmals im Muwaṭṭaʾ des medinensischen Gelehrten Malik ibn Anas mit einem zunächst unvollständigem Isnad als Rechtsdirektive Mohammeds.[23]

Aus der Tatsache, dass der radikale Islam die Todesstrafe wünscht, bevor Allah / Gott sein Urteil spricht, kann man auf mangelndes Vertrauen gegenüber Allah / Gott schließen.

Ähnlich wie, besonders die römisch -katholische Kirche, als auch die evangelische Kirche, seinerzeit das Höllenfeuer für Abweichler selbst anzünden wollten, greifen jetzt zumindest die Hardliner im Islam mit Vergnügen und dem schönen Gefühl der Selbstgerechtigkeit dem Gericht Allahs Gottes vor.

Wikipedia gibt eine nicht komplette Übersicht über die Umsetzung des Apostasieurteils in der gegenwärtigen islamischen Welt:

Selbst in Fällen, in denen der Abfall vom Islam keine strafrechtlichen Konsequenzen hat, drohen in einigen islamischen Ländern zivilrechtliche Folgen, die dort mit dem klassischen islamischen Recht begründet werden. Strafen können sein:

  • die Ehe zwischen dem Apostaten und dem muslimischen Ehepartner wird aufgelöst (z.B. Nasr Hamid Abu Zaid),
  • die gemeinsamen Kinder bleiben Muslime und sind vom muslimischen Elternteil zu erziehen,
  • erbrechtliche Ansprüche eines Apostaten/einer Apostatin sind islamrechtlich erloschen,
  • das Vermögen des Apostaten wird vom Staat eingezogen.

Im Sudan (StGB aus dem Jahre 1991, Art. 126), Jemen und Iran sowie in Saudi-Arabien, Katar, Pakistan, Afghanistan, Somalia und in Mauretanien (StGB aus dem Jahre 1984, Art. 306) kann Abfall vom Islam noch heute mit dem Tode bestraft werden, und es werden vereinzelt auch Hinrichtungen durchgeführt, so etwa im Jahre 2000 bei einem somalischen Staatsbürger. Der Gelehrte Mahmud Muhammad Taha wurde im Sudan am 18. Januar 1985 offiziell wegen „erwiesener Apostasie“ hingerichtet. Pakistan plante im Jahre 2007 die Einführung eines Gesetzes, das die Todesstrafe für männliche Apostaten und lebenslange Haft für weibliche vorsieht. Zwei muslimische Zeugen sollten für eine Verurteilung ausreichen.[69]

der Koran selbst sieht keine Strafe für Apostaten im Diesseits vor.

Koran Sure 2, Vers 191: "Tötet die Ungläubigen wo immer ihr sie findet!"

Koran Sure 9, Vers 5: "Tötet die Ungläubigen wo immer ihr sie findet!"

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@RanjitHuber

OK, das ist nicht direkt Apostasie. Aber beim Lesen des Korans wundert es nicht, wenn einige islamische Staaten die Todesstrafe für Apostasie anordnen.

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