Stimmt es das man auf der Arbeit keine Liebesbeziehung anfangen darf?

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8 Antworten

Natürlich sind einvernehmliche Liebesbeziehungen am Arbeitsplatz nicht verboten.

Sie können aber schwierig sein. Z. B. wenn einer der beiden der/die Vorgesetzte des anderen ist. Wenn keine Einvernehmlichkeit gegeben ist. Wenn es zu Missbrauch und/oder Vergewaltigung kommt.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Never f... the Company. Problematisch ist es vor allem dann, wenn die Beziehung auseinander geht, man sich aber immer noch sieht oder gar miteinander arbeiten muss.

Zu dem Fall Deiner Klassenkameradin kann ich nichts sagen, da mir die näheren Umstände fehlen. Ich gehe aber auch davon aus, dass es zu Verfehlungen gekommen ist, die die Kündigung begründen.

 

Zwischen Behinderten und ihren Betreuern kann es von der zuständigen Dienststelle Regelungen geben hinsichtlich des persönlichen Kontakts, die zu beachten sind! Das muss schriftlich festgehalten sein. Verstöße gegen bestehende Regelungen können zur Kündigung des Mitarbeiters führen.

Sexuelle Kontakte zwischen Mitarbeitern und Betreuten sind nicht erlaubt!

Sexuelle Beziehungen zwischen Mitarbeitern sind erlaubt, sofern kein Ausbildungsverhältnis besteht, bei dem der Auszubildende als 'Schutzbefohlener' gilt (das ist ein gesetzlicher Begriff, den man beachten muss).

Ja, Beziehungen zwischen bestimmten Leiten auf der Arbeit,  Schule oder Ausbildung sind verboten,  damit die Starken ( Lehrer,  Anleiter,  Meister ) die Schwachen  ( Lehrling,  Schüler. ..) nicht ausbeuten können. ,Die könnten ja sagen: Mach mit mir Sex, sonst fliegst du raus.   

Unter Kollegen oder Schülern ist das es anders,  da ist das erlaubt. 

Hallo Lisa,

dass was dir gesagt wurde (ich muss das jetzt einfach mal so unhöflich sagen) ist totaler Schwachsinn. Du tust großartiges, das ist der erste Schritt in Richtung INKLUSION den du da tust, wenn du dich mit Menschen mit Beeinträchtigung verstehst ist das großartig, also ich finde das großartig.

Ich kann die Meinung von den Leuten die dir das gesagt haben, überhaupt nicht unterstützen. Du beziehst Behinderte ein, dass was die Personen zu dir gesagt haben ist Ausgrenzung. Ich finde es unmöglich, dass es solche Leute noch heutzutage gibt.

Und wenn du dich mit einem anderen Menschen, der auch eine Einschränkung hat treffen möchtest, ist das vollkommen in Ordnung. Was du in deiner Freizeit machst, geht absolut überhaupt niemanden, und schon garnicht "DIE" etwas an. Und wenn du dich doch mit jemanden treffen solltest der keine Einschränkung hat, ist das auch okay, aber es darf dich nicht in deiner Arbeit einschränken bzw. beeinflussen.

Du hast das Ganze gar nicht verstanden!

Es geht nicht darum, was sie als Mensch mit Behinderung tun will. Es geht darum, dass jemand als Mensch ohne Behinderung das aus seiner Position heraus ausnutzt.

Darum gibt es Gesetzte in Bezug auf Abhängigkeitsverhältnisse. Fertig.

Du musst nicht entsetzt sein, sondern mal richtig lesen und verstehen.

Gruß S.

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Es geht da um den Umstand, dass es sich um sog. Schutzbefohlene handelt. Man befürchtet eine Ausnutzung, einen Mißbrauch. Das wird nicht gern gesehen. Ob es da gleich einen Rauswurf geben muss, weiß ich nicht. Es müssen schon sehr grobe Verfehlungen sein.

Gruß S.

Das ist totaler Unsinn, du darfst dich treffen mit wem du willst. Keiner darf di vorschreiben, ob du dich mit deinen Arbeitskollegen privat treffen darfst oder nicht, mal ganz zu Schweigen davon, ob ihr eine intime Beziehung führt

nein, dass stimmt nicht. Du darfst auf der Arbeit auch Liebesbeziehungen anfangen. 

Nicht zwischen Mitarbeitern und den von ihnen Betreuten!

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Nein - nicht in Abhängigkeitsverhältnissen. Die Schutzbefohlenheit muss beendet sein.

Gruß S.

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@Heidrun1962a

genau ???

Warum schreibst du dann so einen Unsinn, dass es auf der Arbeit erlaubt ist, ohne es dementsprechend einzugrenzen?

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Habe meinen Mann in der Arbeit kennengelernt. Ziemlich viele Leute lernen ihrem Partner in der Arbeit kennen... 

Deine letzte frage: 

keine Ahnung vl hast du das falsch formuliert 

Ich auch. Es ist aber ein entscheidend, in welchem Verhältnis man steht.

Mein jetziger Mann war mein Patient. Wir mussten lange aufeinander warten, weil es mich meinen Job gekostet hätte.

Meine Tochter hatte sich in der 10. Klasse in einem FÖJottler verliebt, der nur 2 Jahre älter war als sie. Völlig normal. In der Situation aber seinerseits verboten. Er wäre geflogen. Auch sie mussten warten, bzw. eine heimliche Beziehung führen.

Ein Betreuer oder Mitarbeiter einer Behindertenwerkstatt oder -einrichtung, der mit einem behinderten Bewohner eine Beziehung eingeht, riskiert nunmal seinen Job. Lässt er sich in eine andere Einrichtung versetzen, ist alles gut.

Das muss man unterscheiden. Es kommt auf den Sachverhalt an.

Gruß S.

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