Stimmt es das im Kölner Dom die Gebeine der Heiligen 3 Könige sind?

11 Antworten

Nein das stimmt nicht, weil es die "heiligen 3 Könige" mit ziemlicher Sicherheit so nie gegeben hat.

-Sie werden nur in einem Evangelium erwähnt, nicht als Könige sondern als "Weise" oder "Magier".

-Ihre Anzahl wird nie erwähnt, erst 300 Jahre später hat man sich auf 3 geeinigt

-Die Namen, und ihre "optischen Beschreibungen" sind frei erfunden, und Politisch motiviert.

Natürlich lehnt die Kirche eine genaue Untersuchung der Knochen ab, wäre wahrscheinlich einfach zu peinlich, wenn raum käme das der Köllner Dom aufgrund von Fälschungen gebaut wurde.

Der Schrein ist das Bemerkenswerte, nicht der Inhalt.

Die hl. drei Könige sind eine Legende, denn es gab dort keine drei Könige. Wahrscheinlich werden es sternkundige Menschen aus Mesopotamien gewesen sein. Wobei es immer noch nicht genau erklärt werden kann, um welche Himmelserscheinung es sich gehandelt haben könnte.

Was spielt es für eine Rolle ob Kaspar, Melchior und Balthasar Könige waren oder nicht oder ob sie überhaupt existierten? Keine, so meine ich, denn es ist auch unerheblich ob das Geburtsdatum Jesu überhaupt stimmt.

Wichtig ist die Lehre des Messias, die sich in der Liebe zum Nächsten auszeichnet und als christliche Lehre ein ungeheuren Fortschritt zum starren Judentum darstellt.

Der Kölner Dom wurde damals für diese Reliqiuen extra neu gebaut. Der Erzbischof hatte dem Kaiser geholfen die Stadt Mailand zu besiegen.

Als Dank durfte der Bischof etwas aus der Stadt mitnehmen. Sieger bekommen stets Beute.

Die Wahl fiel auf die Gebeine der Heiligen Drei Könige.

Das brachte der Stadt Köln eine Menge Wallfahrer und Touristen. Zusammen mit den 11.000 Jungfrauen um Ursula und weiterer Märtyrer aus den römischen Legionen und den vielen Kirchen war das ein Magnet. Es trug sicher zur Blüte der Stadt bei.

Neben den wirtschaftlichen Interessen wurden aber auch die Gefühle der Menschen berücksichtigt. Volksfrömmigkeit ist ja auch etwas Gutes. In ungewissen Zeiten hilft der Glaube sehr und gibt Lebensmut.

Wer die Verstorbenen in den Särgen wirklich sind, ist unbekannt.

Mit der Bibel hat es nur am Rande zu tun.

Der Dom und der Schrein sind allerdings großartige Werke des Mittelalters und Weltkulturerbe.

Reliquien dürfen übrigens nicht verkauft werden; allerdings hatten die Gefäße dafür ihren Preis.

Viele Handwerker lebten von dieser Arbeit. Heute sind die Werke in Museen und Kirchen in Köln weiterhin zu bewundern.

Die Sternsinger kommen jedes Jahr nach Köln an den Schrein und auch Wallfahrten finden regelmäßig statt. Wenn der Choraum geöffnet ist, kann man unter dem Dreikönigenschrein durchwandern.

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