Stimmt es das im 3 Reich und zu DDR Zeiten jeder Arbeit hatte und die BRD alles verschlimmert hat?

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6 Antworten

Nein, in beiden Systemen hat es nicht so funktioniert, wie wir heute Arbeit und Vollbeschäftigung definieren.

DDR, : Eventuell könnte man im weitesten Sinne sagen, alle waren beschäftigt, aber es war nicht zwingend mit Arbeit. Nur wurden sie auch für das beschäftigt sein in gewissem Umfang entlohnt. Leider reichte die ganze Beschäftigung nicht aus, um alle zu erledigenden Arbeiten zu machen, es bestand über die ganze DDR Zeit ein Mangel an diversen Waren. Auch solche, die im Inland produziert wurden. Beispiel, die Wartezeit auf ein Auto der DDR-Marke mußte man ein paar Jahre warten und ich glaube es lag nicht daran, dass der Absatz an Trabant oder Wartburg ausserhalb der DDR so riesig war.

Sämtliche zahlen, die zu DDR Zeiten veröffentlicht wurden,kannst du wohl in die Tonne kloppen, da sie eine Planwirtschaft hatten und die meiste Arbeit war es diese Pläne vorher zu erarbeiten und nicht die in den Plänenstehenden Zahlen zu erwirtschaften :-))

3.Reich. Auch hier stimmt die Vollbeschäftigung nicht.zuerst wurden die Frauen an den Herd und ins Bett zum Schwangerwerderden verdammt. Dann wurden alle jüdischen Einwohner und alle politisch , religiös, Abstammungsmäßig, in der sexuellen Ausrichtung nicht benehmen, die Intellektuellen aus dem Berufsleben entfernt. Nur daraus, wenn sie Glück hatten. In der Regel aber wurden diese Personen deportiert oder sie flohen ins Ausland. Irgendeine reguläre Arbeit erhielten dieser personenkreis nicht.

Die gutdeutsche männliche Bevölkerung bekam jetzt, genau wie in der DDR eine Beschäftigung zugewiesen. Man durfte Straßen bauen, die Regierung investierte nämlich darin (Naja,logisch irgendwie mußten ja die zukünftigen Truppen an die orte gelangen, wo sie dann zum Beispiel von den Polen angegriffen werden sollten.) Also die Männer arbeiteten knallhart in Bereichen, die darauf ausgelegt waren, den immer von den Nazis angedachten Krieg zu ermöglichen. In der Rüstungsindustrie wurde auf Hochtouren gearbeitet, in der Forschung von Kriegswaffen (Beispielhaft V1 und V2)

Diese Arbeiten,ja die menschen erhielten Lohn für ihre Tätigkeiten, wurden dem bankrotten NaziStaaat von der Schwer- und Großindustrie vorfinanziert. Die Stahlbaroneund Großindustriellen unterstützten die NSDAP bzw. das Nazi Regimemit nicht unerheblichen Geldzuwendungen, mit Staatsanleihen, denn die hielten den Krieg für eine gute Idee, da gab es was zu verdienen. Alltagsgüter wurden nicht im besonderen Masse produziert. nach kriegseröffnung durch die Deutschen "durften" Frauen wieder arbeiten, Granaten füllen und sowas mußte ja weitergemacht werden und die Herren produzierten die Waffen jetzt nicht mehr, sondern arbeiteten damit vor Ort. Tja, krieg mit Soldaten kann auch als Arbeit betrachtet werden. Und alle waren ja Zwangseingezogen also gab es Vollbeschäftigung.Könnte Angie heute genauso machen. ist nur die Frage, ob wir heute so blöd wären, dies noch einmal mit zu machen und ganz wichtig, ob es aus der Industrie genug Sponsoren gäbe, diese "Vollbeschäftigung" zu finanzieren.

unter dem Strich bleibt anzuumerken, es ist ein altes Märchen, das es in den Systemen eine Vollbeschäftigug gab, die einer solchen im heutigen Sinne entsprechen würde. In beiden Systemen gab es volle Beschäftigungstherapie der bevölkerung um die abstrusen politischen Ziele zu erreichen. In beiden Systemen hat die Umsetzung der Zielenicht geklappt. Was auf Lügen aufgebaut ist,kann nix Ganzes, Richtiges werden.

Die statistiken waren geschönt, will heißen frauen wurden aus den berufen gedränkt und kammen dadurch nicht in die statistik. zudem gab es den Arbeitsdienst für ein halbes jahr wodurch viele jugendliche ebenfalls aus der statistik verschwanden (3. Reich)

Im Grunde stimmt das. jeder hatte seine arbeit, jeder hatte soviel lohn, dass er sich ernähren konnte, jeder hatte eine wohnung usw.

Nur hat das nicht nur vorteile für jeden.

Generell ist so ein systhem nicht lange haltbar. Man hats ja gesehen, wie hochverschuldet die DDR nach den paar jahren schon war.

Powerbass 24.03.2012, 18:20

Die BRD steht aber nicht besser da ^^

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ScaniaMF 24.03.2012, 18:58
@Powerbass

Ach, die paar milliarden da ;)

Bin mal gesapnnt, wohind as noch führt-das können wir ja nie zurückzahlen...

ja, hast schon recht, aber ind er DDR stieg die verschuldung immens, aber trotzdem wurde nicht viel in z.B. strassen usw investiert.

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Ja das stimmt das alla Arbeit hatten, z.B. als Spitzel

stimmt und deshalb werden wir auch so geliebt von der anderen Seite.

PatrickLassan 24.03.2012, 17:39

Von welcher 'anderen Seite'?

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arbeit ja aber löhne nein ;)

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