Stimmt es das EU-Migranten in Deutschland eher gegen Flüchtlinge bzw. Muslime sind als Deutsche?

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8 Antworten

Hallo,

ich bin eine EU Migrantin.

Ein Kollege von mir ist ein christlicher Flüchtling, ein netter, fleissiger afrikanischer Junge. Mit ihm habe ich kein Problem. 

Damals als ich in Deutschland noch neu war, musste ich alle meine Probleme selbst lösen, kein Amt hat mir geholfen. Das wäre für die auch egal gewesen, wenn ich auf der Strasse schlafe. Gott hat mir aber immer geholfen. Dann kamen diese Leute, und die bekommen alles mögliche Hilfe. Ich frage, warum bin ich schlimmer oder weniger wichtig?

Muslime wollen sich nicht anpassen. Sie leben in einer parallellen Welt. Die denken, wenn eine Frau Minirock trägt, dann ist sie eine Sch.., und die dürfen sie anfassen oder belästigen.  Also die kommen nach Europa und respektieren uns nicht. 

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Kommentar von GXleif
17.06.2017, 19:52

Sehe ich genauso, aber viele Deutsche sehen es einfach nicht ein, was die meisten davon für Menschen sind.

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Das habe ich auch schon gehört .Das lag aber daran ,dass sie sich wundern ,wie sich hier manche dieser Flüchtlinge benehmen .. So kennen sie das nicht aus ihren eigenen Ländern .

Ich habe auch schon öfter sagen hören , dass Deutschland zuviele aufnimmt und sich generell zuviel gefallen lässt . 

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Ausländer sind das Beste, was dir passieren kann. Unabhängig von dem Land bringt das nur Vorteile und das sage ich dir nicht, weil ich das vermute... ich sehe das im Ausland oft. Kommen Chinesen, dann kommen viele Exporte hinterher, bessere Preise/mehr Produkte, China Restaurants, Sprachkurse von Chinesen, Reisebüros für China, usw. - in anderen Worten "du hast einen direkten Draht zur Kultur, Sprache und dem Land". Wenn du Angst hast von einer Minderheit überrannt zu werden, dann kann dir sowieso niemand helfen. Nehmen wir an 5% der Menschen in Deutschland sind Muslime, dann hast du bei 100 Menschen 95, welche keine Muslime sind. Sollten diese 5 dir Angst und Sorgen bereiten, dann ...

Die Jugoslawen zum Beispiel hatten einen großen Vorteil, weil Sie alle Religionen mit Land hatten, von Katholiken bis Juden gab es alles. Hat man mit einem islamischen Land verhandelt, dann wurden Muslime raus geschickt. Sitzt dann mit den Arabern an einem Tisch und der liest nur islamische Namen, kennt die Kultur, weiß wie man sich zu verhalten hat, usw. usf. dann hast du einen großen Vorteil. Dein Bild wird sofort positiv beeinflusst

Als Ausländer aber zu sagen "diese Ausländer sind ok, nur die und die nicht" wäre in etwa so als würde ich (als Gegenspieler) sagen "Polen/Bulgaren sind nur hier zum klauen oder eben auf den Strich zu gehen, wie die Rumänen, die ja auch europaweit bekannt für Ihre Nut... sind".

Das Problem in Deutschland ist, das man diesen Ausländern sagt "ok, bleibt und arbeitet aber sonst können wir euch nicht leiden" und das hindert die Menschen daran zu sagen "Deutschland ist mein Land". Stell dir vor es bricht Krieg aus und ich melde mich freiwillig, um zu dienen, für Deutschland. Ich wüsste nicht, ob die mich als Kanonenfutter nutzen oder ob der Kamerad mich schützen würde, wie ich Ihn. Mir ist bewusst, dass das bei der Bundeswehr nicht der Fall ist und es nicht einmal Platz für Spaß bei so etwas gibt aber das soll nur ein Beispiel sein, um die andere Seite besser zu verstehen.

Ich als Ausländer und Moslem sehe das sehr gut, da man Anhand von meinem Nachnamen niemals daraus schließen würde, das ich Moslem bin und optisch sowieso nicht, da ich selbst in der Moschee ein paar Blicke abbekomme. Ob mit 18 in der Fahrschule oder allgemein in der Schule... in der 11ten oder 12ten hätte ich fast eine Ordnungsmaßnahme bekommen, weil der Lehrer das mit dem Namen nicht glauben wollte, dachte ich mache Witze, damit nicht aufhören wollte und kurz darauf sagte er mir "also mit euch sollten wir es uns nicht verspielen, Ihr würdet hier nicht auffallen und mit einem Gürtel könntet Ihr überall hin". Mit so etwas komme ich klar aber es gibt viele, die so etwas tief treffen wird.

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Hallo :)

Mich bzw. meine Familie - ich bin in Deutschland geboren - kann man als "EU-Migranten" bezeichnen; wir sind in den 50ern aus Jugoslawien nach Deutschland gekommen.

Dennoch bin ich Flüchtlingen gegenüber eher positiv eingestellt, solange sie nicht jedes Negativklischee wahrmachen. Ich kann deine Behauptung an sich nicht stützen, auch weil viele meiner Freunde "EU-Migranten" sind etwa aus Polen, Tschechien oder GUS-Staaten und nicht voreingenommen sind. Klar gibt es auch Quertreiber die bezüglich Flüchtlingen ihre eigene Meinung haben & bei einer Ortschaftsratssitzung muss eine russlanddeutsche Familie wütend gegen Asylbewerber protestiert haben, weil unweit ihres Hauses eine ehemalige AWO-Anlage als Asylheim eingerichtet wurde und man Angst vor allem hatte -----> aber es gab auch sehr viele "Urdeutsche", die Terz machten. Das taten sie teilweise ohne klaren Grund und mehr aus Prinzip, weil man Angst vor "Bimbos" hatte und sowieso fast alles erst einmal ablehnt, aber auch teilweise durchaus begründet und stichhaltig.

Ich bin einer, der gern zuhört und erstmal die Lage beobachtet ehe er etwas dazu sagt. Ich habe mit Flüchtlingen bisher eher positive Erfahrungen gemacht und für einen Hilfsverein die Pressearbeit gemacht, weil ich bei einer Zeitung arbeite und sich das verquicken ließ ------> es sind aber speziell mit Asylsuchenden in der Umgebung aber auch einige unschöne Dinge vorgefallen, die wirklich einzig und allein auf das Konto der Asylbewerber gehen. Sorry!

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Kommentar von Apfelkind89
17.06.2017, 17:27

Meinst du damit die echten Flüchtlinge, oder die Wirtschaftsflüchtlinge / illegalen Migranten?

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Und ich habe selber erlebt, dass inzwischen weitgehend integrierte Türken ebenfalls massiv gegen die Flüchtlinge argumentieren. Letztlich schlägt da der Egoismus durch, weil diese Argumentation ausschließlich vom eigenen Wohlergehen bestimmt ist und von der Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal der Flüchtlinge.

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Das stimmt schon. Viele Osteuropäer und Vietnamesen vergleichen die Vollversorgung der heutigen Einreisenden (letzte Meldung: Flüchtling wird täglich im Taxi zu seiner Ausbildungsstelle gefahren, Kosten über 1000 € im Monat) mit ihren früheren eigenen persönlichen Anstrengungen in selbstbezahlten Kursen etc. 

Viele Osteuropäer sind auch islamkritischer als der Durchschnittsdeutsche.

Dazu kommt das Unverständnis vieler Osteuropäer für übervorsichtige Polizisten und nachsichtige Richter bei Straftaten. 

Insgesamt hört man oft: "Warum lasst ihr es zu, dass euer Land so viele unkontrolliert herein lässt?"

Übrigens ist sogar bei den Türken die Zahl derjenigen, die weitere Aufnahme von Flüchtlingen im Mittelmeer ablehnen, etwas größer als bei den einheimischen Deutschen. 

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Kommentar von Apfelkind89
17.06.2017, 17:29

"Aufnahme von Flüchtlingen im Mittelmeer" - das hört sich an wie ertrinken-Lassen ;-)

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Ja, das wird immer wieder behauptet...es resultiert allein aus der Angst, dass man eines Tages alle rauswerfen könnte, egal woher und wann gekommen...

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Kommentar von GXleif
17.06.2017, 17:43

Gute These! Daran hab ich noch gar nicht gedacht

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Ja, das habe ich auch schon gehört...

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