Stimmt es, das einige Formen von Depressionen nur alle drei Jahre auftreten?

7 Antworten

Hab ich auch noch nie gehört. Sicher gibt es chronifizierte Depressionen, die immer wieder auftreten und auch die bipolare Störung ist eine chronische Erkrankung. Aber nichts davon tritt exakt alle drei Jahre auf und dann nur für ein paar Wochen. Vllt. war es Zufall bei deiner Freundin. Anders lässt sich das nicht erklären.

Wie Du lesen kannst gibt es dazu verschiedene Ansichten. Ansichten sind aber keine Fakten.

Tatsächlich gibt es nur eine einzige wissenschaftliche Studie zur Thematik welche den Namen verdient. Damals wurden bei über 10.000 Menschen Daten über mindestens 10 Jahre erhoben. Die Patienten wurden entweder nur psychotherapeutisch behandelt, entweder nur medikamentös oder sowohl als auch. Dann war noch zu unterscheiden nach den Umständen welche sich aus dem Umfeld, den Lebensumständen ergeben. Depression kommt von dem lateinischen Wort depresse = niederdrücken.

Wenn ständig in meiner Wohnung eingebrochen wird und es kein Organ des Öffentllichen Rechts gibt welches sich dafür auch nur um Ansatz interessiert dann drückt das nieder. Davon ist von zehn Einbruchsopfern in diesem Land jedes Achte betroffen. 56% der Arbeitgeber mobben ihre Arbeitnehmer dermaßen dass sie krank werden. Behördenwillkür kann durchaus niederdrücken. Alleine beim Bundessozialgericht wurden im letzten Jahr über 3.000 Klagen eingereicht. Die Klagenden haben in der Regel einen langen Rechtsstreit bereits hinter sich welcher durchaus oft genug massiv niederdrückte. Wenn Jugendämter selbst laut zuständiger Bundesministerin einen Elternteil dabei unterstützen sich vor Verantwortung zu drücken dann kann das niederdrücken. Und so weiter und so fort.

Am Ende der Studie stellte sich damals in den USA heraus:

Ein Drittel der Depressionen ist mit entsprechender psychotherapeutischer Behandlung ausheilbar. Den Anteil der notwendigen Veränderungen in den Lebensbedingungen habe ich nicht mehr im Kopf. Immerhin liegt die Veröffentlichung etwa 25 Jahre zurück. Die von mir aufgezählten Lebensumstände sind ja teilweise in USA bis heute unbekannt. Es wurde aber ausdrücklich darauf verwiesen, dass die Abwesenheit von Teilhabe am Rechtsstaatsprinzip depressionsartige Phänomene auslöst. Bei uns in D sind die Ärzte und andere Fachleute nur durch Bundesverfassungsgerichtsbeschluss angehalten nach den Fakten zu fragen bevor eine Diagnose ausgestellt wird. Dies ist aber kein Gesetz, wenngleich diese Entscheidung rechtsverbindlich 2008 getroffen wurde.

Ein Drittel der Depressionen ist mit einer Kombination aus Medikamenten und therapeutischer Unterstützung zum Stillstand bringbar.

Ein Drittel der Depressionen ist mit keiner Maßnahme so weit veränderbar dass eine einigermaßen selbstbestimmte Teilhabe am Leben möglich ist.

Nun zu Deiner Frage:

Unsere sogenannten Fachmenschen können sich was stricken wie sie lustig sind. Einen Beweis welcher der internationalen Definition von Wissenschaftlichkeit entspricht brauchen sie nicht erbringen. So können sie eben Menschen so auswählen dass sich alleine schon durch die Auswahl das gewünschte Ergebnis darstellen wird. Weiter können sie den Studienaufbau beeinflussen wie sie wollen. Darüber hinaus fragt niemand danach, was hinter einem vorgelegten Studienergebnis steckt.

Weiter ist festzustellen, dass die Ausbildung der zuständigen Berufsgruppen äußerst zu wünschen übrig lässt. Freud forderte dass vor der Zulassung zur Behandlung eine Analyse stattgefunden haben muss. Damit wollte er ein Instrument schaffen um auszuschließen, dass Kranke Kranke behandeln. In D ist der zuständige Interessenverein davon überzeugt, dies sei heute überholt. Dabei ist bekannt, dass 20% der Zugelassenen drogenabhängig sind.

Hinzu kommt, dass es alleine bei der Psychotherapie hunderttausende unterschiedlicher Therapieformen gibt. Ob also eine kranke Person die für sie richtige Behandlungsform erhält sei dahin gestellt.

Verabreichte Psychopharmaka und Neuroleptika gibt es viele Millionen unterschiedlicher. Das richtige Medikament zu finden oder die richtige Kombination ist von daher schon schwer. Nun dauert es seine Zeit, bis sich eine Wirkung zeigt. Sowohl die Medikamente als auch die Psychotherapie wirken nicht sofort. Wie lange es dauert bis sich eine Wirkung zeigt ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Und auch, wie gut die Behandlung wirkt.

Ein weiterer Aspekt wird gerne ausgeblendet:

Wir Menschen sind keine Maschinen. Einige Mensch unterliegen einem sogenannten Energierhythmus. Danach wird aber erst gar nicht gefragt. Unsere Gesellschaft blendet diesen Aspekt der Natur vollkommen aus. Wenn also jemand von sich sagt, es sei wieder die Zeit der Depression, dann kann das genauso gut heißen, es ist die Zeit in welcher dem Sein weniger Energie zur Verfügung steht weil eben der Mensch von Natur aus so ist. Wird die Leistung herunter gefahren kommt es erst gar nicht zu einem Gefühl des Niedergedrücktseins.

Ich hoffe, ich konnte Dir in wenigen Worten aufzeigen, wie problematisch unser Umgang mit dieser Phänomenreihe ist. - Noch eine kleine Ergänzung: Ja, es wurde seit dieser Zeit seit der einzigen wissenschaftlichen Studie "geforscht". Ich hoffe, ich habe darlegen können, wie und was davon zu halten ist. Wir Alle zahlen diese Arbeit. Von unseren zwangsweise erhobenen Beiträgen.

Irgendwie geht es ihr ca. (!) drei Jahre wohl gut und dann hat sie die für ein paar Wochen. Das Depressionen episodisch auftreten können, habe ich ja auch schon mal gehört. Aber so lange Zeit dazwischen?

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