Stimmt es das die Heimat der Vorfahren in den Genen ist?

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5 Antworten

Hi,

es mag sein, dass man sich dahingezogen fühlen mag, wenn man es weiß. Man fühlt sich dem dann wahrscheinlich verbunden. 

Dagegen steht jedoch deine Vorstellung von wünschenswertem Leben bzw. wie es dazu in einem Land aussehen soll. Diese Vorstellung beruht auf Regeln, Normen und Werten, die du in der Gesellschaft angeeignet bzw. "internalisiert" hast, in der du aufgewachsen bist, die also dein Denken und Entscheiden durchdringen, ohne dass du es noch in Frage stellen würdest. 

Dazu gehört die Sozialisation https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialisation in Familie und Schule des Landes, in dem du groß geworden bist, die dich entscheidend für den Rest des Lebens prägt. 

Daher wirst du das Land, was man das deinige nennt, vermutlich immer durch eine "Brille" betrachten, die auf das Land zurückzuführen ist, wo du aufgewachsen, erzogen und unterrichtet wurdest. Es kann sein, dass du manches in deinem alten Land auf der Basis sogar nicht gutheißt, ggf. verurteilst oder dich dem nie unterwerfen würdest, weil du eben nicht dort aufgewachsen bist. Es wird immer eine Distanz da bleiben. Gruß, Cliff

Es ist tatsächlich so, dass man die Vorfahren in den Genen finden kann. So kann z.B. jemand der denkt er sei "reinrassiger" Brite oder Deutscher nur zu ca. 30% Deutsch sein, obwohl er nichts von "ausländischen" Vorfahren weiß und auch nicht so aussieht. Und das sind ganz normale Werte. Man kann durch eine DNA-Analyse tatsächlich herausfinden was noch alles in einem steckt. Ist eine ziemlich spannende Sache :) Meistens ist das allerdings mehr als nur ein Land was noch hinzukommt. 

Ob du dich deswegen zu einem anderen Land hingezogen fühlst ist eher fragwürdig. Da spielen noch zu viele andere Faktoren eine Rolle ;) Aber der Gedanke ist auf jeden Fall nicht so verkehrt. Man kann solche DNA-Analysen vornehmen lassen. Die sind allerdings nicht billig. 

Ob die billigeren wirklich soviel taugen weiß ich nicht. Aber hier ist mal ein Link:

https://www.igenea.com/de/dna-explorer



Nun ja, zumindest gibt es jede Menge Menschen, die in die Realität hineingeboren wurden und sich später ganz stark zum Fantasialand hingezogen fühlen, manchmal sogar so stark, daß ein kompletter Realitätsverlust auftritt.

Falls das tatsächlich an den Genen liegt, dann könnte es natürlich sein, daß ausgerechnet das für den Verstand zuständige Gen einen Defekt hat.

Dem widerspricht jedoch die Überlegung, daß Vorfahren mit einem derartig heftigen Genschaden mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht überlebensfähig gewesen wären und demzufolge eher keine Nachkommen in die Welt gesetzt hätten.

Das ist Quatsch. Wenn du dich in dem Land indem du ausgewachsen bist nicht zu Hause fühlst, haben deine Eltern was falsch gemacht.

Man kann sich zu einem Land hingezogen fühlen, dass man einfach nur besucht, hat doch so ziemlich jeder ein Lieblingsland!?

nein, das kann nicht sein, wenn das so wäre, würden wir alle nach Äquator-Afrika auswandern, von dort sollen alle Menschen kommen

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