stimmt es das autos mit h (historisch) kennzeichen nicht immer fahren dürfen wann man möchte?

5 Antworten

Das ist Blödsinn. Ein Oldtimer mit "H"-Kennzeichen bedeutet daß es ein historisches Fahrzeug ist und dadurch einen Sonderstatus genießt in Bezug auf Steuern und Versicherung. Es muß genauso zum TÜV und darf genauso wie jedes andere zugelassene Fahrzeug am Strassenverkehr teilnehmen. Das andere was du meinst ist ein Überführungskennzeichen. Wie der Name schon sagt, ist es dazu gedacht ein Fahrzeug von A nach B zu überführen bzw. eine Probefahrt zu machen. Das hat aber kein "H" im Kennzeichen

Autos mit H-Kennzeichen unterliegen keiner Nutzungseinschränkung. Geplant ist dies allerdings bei den gewerblich genutzten Fahrzeugen, da hier vermieden werden soll, daß Firmen mit steuerreduzierten Transportern z.B. Kilometer herunterschrubben, wie dies zeitweise bei Kleintransportern für UPS in Berlin der Fall war.

Das betrifft z.B. nicht die H-Kennzeichen-LKW einer Brauerei, die den Oldie für eine kurze Zeit im Jahr mal für Veranstaltungen (Stadtfest, Jubiläen) aus der Garage holt.

Für privat genutzte H-Kennzeichen gibt es keine Nutzungseinschränkungen. Es wird aber bei vielen Oldie-Versicherern der Nachweis eines Alltagswagens für den Dauergebrauch verlangt. Zudem gibt es auch ab und zu Kilometerbeschränkungen.

Gesetzlich ist jedoch diesbezüglich nichts geregelt.

Da irrt sich Dein Freund.

Was er meinte, ist ein rotes Kennzeichen mit der Kennung 07, das auch an historische Fahrzeuge angebracht werden darf, aber nur eine eingeschränkte Nutzung erlaubt.

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