Stimmt es , dass es einen Männerüberschuss in der BRD gibt bei Frauen zwischen 18 und 38?

5 Antworten

Ich habe vor kurzem gelesen, dass der Anteil der Frauen prozentual gesehen an der gesamten Bevölkerung immer ein bisschen höher liegt. 

Die Erklärung dafür kenne ich nicht, auch wenn ich mehr als eine Sekunde darüber nachdenke; denn welche Kinder geboren werden, bestimmt immernoch die Natur...

Ja, allerdings nur kurzfristig. Das war schon so, weil die Natur einer zum Teil degenerativen Überproduktion vorbeugen wollte und ist nun durch die Flüchtlingswelle verstärkt worden, da zunächst wegen Gefahr und Strapazen vorwiegend Männer und Knaben gekommen sind und der Tross erst langsam nachkommen kann. Dann wird sich alles auf einen gesunden genetisch varianten Level einpendeln. Und, hey, wer weiß, wird vielleicht auch für Dich noch was dabei sein.

http://www.bpb.de/wissen/X39RH6,0,0,Bev%F6lkerung_nach_Altersgruppen_und_Geschlecht.html

ja, laut Statistischem Bundesamt gibt es in den jüngeren Altersgruppen mehr Männer. Ab 50 Jahre gibt es mehr Frauen. Es gibt mehr männliche als weibliche Geburten, aber Männer leben wohl etwas gefährlicher, darum gleicht sich das später wieder aus.

Und bevor jemand das auf die aktuellen Flüchtlinge schiebt: Diese Zahlen sind von Ende 2010.

Es liegt nicht nur am riskanteren Lebensstil der Männer, auch die vor- und nachgeburtliche Sterblichkeit von Jungen ist größer, daher ist die Anzahl männlicher Geburten höher, um diesen Effekt auszugleichen. Ursächlich hierfür dürfte die unterschiedliche Hormonlage von Mutter und Fötus sowie das höhere Risiko genetischer Defekte bei einem fehlenden X-Chromosom sein. Auch meine ich irgendwo mal gelesen zu haben, dass mehr Jungen als Mädchen am heute wesentlich seltenerem plötzlichen Kindstod versterben. Durch die verbesserte medizinische Versorgung nimmt die Auswirkung dieses Effekts ab und der nachgeburtliche Überschuss bleibt stärker erhalten.

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