Stimmt das über Flüchtlinge?

7 Antworten

Rente ist einkommensabhängig von der Lebensarbeitsleistung. Geringe Löhne oder jahrelange Pausen bei der Einzahlung in die Rentenkasse können dazu führen dass Rentner weniger Rente bekamen als ein Hartz4-Empfänger an Leistungen, ohne jemals gearbeitet zu haben. Aufstockung zur Rente bis zur Höhe das Hartz4-Satzes gab es schon immer. Viele haben diese Aufstockung aber nicht beantragt, weil es ihnen peinlich war vom Staat eine Zusatzleistung zu bekommen. Ab dem nächstn Jahr gibt es unter bestimmten Vorraussetzungen eine Mindestrente die höher ist, als der Hartz4 Satz. Die muß auch angeblich nicht beantragt werden, sondern die betroffenen Rentner erhalten sie automatisch.

Die Rente ist von 2 Faktoren abhängig.

  1. Vom Lohn / Gehalt etc, dass man in seinem Arbeitsleben erwirtschaftet
  2. von privaten zusätzlichen Vorsorgen, die man auch aus eigener Tasche bezahlen muss

Heißt also natürlich kann ein Ausländer, wenn er hier ein Leben lang arbeitet und dabei mehr verdient als es dein Opa, auch mehr Rente bekommen als dieser. Aber das ist bei weitem kein Muss sonder nur ein Kann

Nicht unbedingt. Es werden auch Arbeitszeiten im Ausland anerkannt, auch wenn in dieser Zeit nichts in deutsche Rentenkassen eingezahlt wurde. Auf jeden Fall war das bei Russlanddeutschen so. Hier mußte man lediglich genügend Zeugenaussagen haben, von Leuten die bezeugten, wie lange und in welchem Beruf man gearbeitet haben will. Diese Zeiten in diesem Beruf wurden dann als Rentenzeiten anerkannt.

Ich kann das aber nur für den Fall von Russlanddeutschen genau sagen, da diese es mir selbst erzählt haben, wie sie das gemacht haben.

Wie es bei anderen Ausländern ist, und ob es da ähnliche Regelungen gibt, weiß ich nicht. Denkbar wäre es, dass jemand sagt, auf der Flucht Papiere verloren zu haben und mehrere Zeugenaussagen beibringt, wo die Leute einen bestimmten Beruf bezeugen. Es ist jetzt nur eine Vermutung, aber wie sollte man sich den überproportional hohen Anteil an Ärzten, Ingenieuren und Informatikern in mancher Gruppierung erklären und das von Ländern, in denen nachweislich 70% nicht einmal lesen und schreiben können.

Leider ist es so, dass deutsche Behörden recht wenig Nachforschungen betreiben und die Informationspolitik vieler Medien keine klaren Fakten schafft. Wenn allein schon die Nachfrage als "rassistisch" gelten soll, dann ist klar, dass damit Vermutungen und Gerüchten Tür und Tor geöffnet werden.

Eine klare Informationspolitik, die ganz klar aufzeigt, wer in der Praxis auch unter Anwendung von Spielräumen und Tricks wieviel bekommt, würde dann solche Gerüchte unterbinden.

Aber die Tatsache, dass es solche Informationen nicht gibt, verifiziert, dass die Gerüchte einigermaßen richtig liegen, denn ganz offensichtlich möchte man diese Informationen verbergen, weil man davon ausgeht, dass sie vielen nicht gefallen.

0
@MaiPenRai309

Es gibt für solche Anerkennungen Staatsverträge zwischen diversen Ländern, du kannst z.B. auch in Japan dir deine deutsche Rente auszahlen lassen.

Und wenn du auch selbst vielleicht keine Dokumente mehr hast, andere Länder mit Rentensystemen haben diese Daten noch, da fragt dann unser Verwaltungsapparat einfach mal simpel an bekommt die Daten und fertig.

Solche Unterstellungen im übrigen wie auffällig viele Ärzte Ingenieure und Co aus Ländern wo 70% weder lesen noch schreiben können, kannst dir sparen. Natürlich bleiben die nicht im eigenem Land, ein Medizinstudium ist fast immer Weltweit anerkannt und bei solchen Ländern bezahlt fast immer der Großteil der restlichen Welt bessere Löhne, also wieso nicht auswandern

0

Dieses "Wissen" kannst Du selbst nachlesen. Schaue einfach mal auf den Seiten der Ausländerbehörden nach. Da findest Du viel über Taschengelder, Unterbringungskosten, Asylgeld usw.

Bei Renten ist es in der Tat so, dass es hier häufig keine schriftlichen Nachweise gibt. Hier stützen sich die Behörden nunmal auf Zeugenaussagen. Bei russlanddeutschen Zuwanderern war es so, dass die Bewohner eines halben Dorfes gemeinsam kamen und sich gegenseitig sogar unter Eid bezeugten, dass sie in Russland als Ingenieure gearbeitet haben. Schriftliche Nachweise, Zeugnisse usw. seien auf der Flucht und Reise verlorengegangen. Somit bekamen viele dann Renten eines Ingenieurs gezahlt. Obwohl es schon wenig plausibel war, dass fast 100% der Bevölkerung eines Dorfes von Beruf Ingenieur gewesen sein soll.

Bei Nachbarn aus der Türkei habe ich beobachtet, dass er z.B. als Muslim angab 10 Kinder zu haben, von 4 Frauen. Es waren jedes Jahr andere Kinder da. Für diese wurde Kindergeld beantragt. Irgendwann waren sie wieder weg und es waren andere Kinder da, für die erneut frisches Kindergeld beantragt wurde usw. Das leppert sich bei 10 Kindern schon. Wenn das Jugendamt Überprüfungen ankündigte, wurden eben Kinder irgendwoher geliehen. Meist aus der Nachbarschaft, wenn die Zeit für eine Rückreise nicht mehr gereicht hat. Wenn ja, hat man sie eben bei einem Bekannten mit in den Ford Transit gesetzt, der sowieso gerade auf dem Weg war.

Es ist eben so, dass es die offizielle Variante gibt. Und es gibt eben die trickreiche Umsetzung in der Praxis.

Ich kann sagen, dass ich mein Wissen aus Beobachtung von Nachbarn und auch von deren direkten Aussagen habe. Z.B. von russlanddeutschen Nachbarn, die sich heute darüber schieflachen, wie sie die Rente für ihre Eltern beantragt haben und sie alle einfach gegenseitig bezeugten, dass sie Maschinenbauingenieure sind. Und wie die deutschen Behörden nicht einmal stutzig wurden, dass es ein ganzes Dorf nur mit Maschinenbauingenieuren gegeben haben soll.

Was ein anderer Fakt ist, war, dass in den 80ger und 90ger Jahren deutschen Frauen gesagt wurde: Bleiben Sie Hausfrau, sie bekommen sowieso keine Umschulung. Alle Umschulungsplätze sind für Leute aus dem Osten und Russlanddeutsche reserviert. So erging es meiner Mutter. Sie wollte nachdem wir als Kinder soweit waren wieder mit der Arbeit anfangen und eine Umschulung zur CAD-Zeichnerin machen. Sie hat nie eine Umschulung vom Arbeitsamt bekommen und die Leute sagten sogar, dass Frauen aus dem Osten und Russlanddeutsche bevorzugt würden.

Ich glaube Opa hat einfach die Vergangenheit noch nicht bewältigt. Und dafür ist es jetzt leider zu spät.

Natürlich ist das ausgemachter Unsinn in jeder Beziehung.

Die Rente ist natürlich unabhängig von der Hautfarbe der Person. Ebenso können „Schwarze“ ganz normal arbeiten. Wenn überhaupt werden sie benachteiligt durch z.B. rassistische Einstellungen von Arbeitgebern.

Naja mit "Schwarzen" meint er halt immer Flüchtlinge. Ich habe mal gehört, dass sie nicht gleich arbeiten dürfen oder so was in der Art

0

Was möchtest Du wissen?