Stimmt das immer mehr Menschen die Kirche verlassen?

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11 Antworten

Die Tendenz, die du beschrieben hast stimmt.
Unabhängig davon gibt es viele, denen Gott wichtig ist - und die deswegen auch nicht außerhalb der modernen Gesellschaft stehen.

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Es gibt eine Reihe von Gründen, warum viele von der Religion enttäuscht
sind. Dazu zählen religiös motivierte oder gebilligte Gewalt- und
Terrorakte sowie Missbrauchsskandale, in die Geistliche verwickelt sind.
Und dann gibt es noch andere, nicht so offensichtliche Faktoren.

Z.B. Wohlstand den die Menschen vergessen lässt das man Gott eher braucht als alles Materielle (Sprüche 30:8, 9), die Einmischung der Religionen in die Politik und das Gutheißen von Dingen, die Gott verletzen, wie zum Beispiel Homosexualität (Johannes 15:19; Römer 1:25-27) ... mit anderen Worten das Heuchlerische an den meisten Religionen. Dazu gehört auch, die wertvollen Lehren der Bibel durch hohle Rituale und leere Traditionen zu ersetzen (Matthäus 15:3, 9).

Dann lechzen die Kirchen nach dem Geld ihrer Anhänger, dabei schwimmen sie im Geld wie Dagobert Duck und scheinen keine Scham zu zeigen bei der öffentlichen Zurschaustellung ihres Reichtums.

Das alles reicht aus um die Menschen aus den Kirchen zu treiben als ob es dort brennen würde.

Außerdem, was nur wenige wissen, die Bibel hat diese Flucht aus den Religionen/Kirchen vor viele Tausenden von Jahren vorausgesagt!

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Ich habe selbst nichts gegen Kirche. Bloß ich glaube an kein höheres Wesen/Prinzip.

Das Thema ist ernst - es gibt ja viele Gläubige.

Es ist interessant andere Religionen kennenzulernen, mehr über sie zu erfahren.

Warum das Thema in der heutigen Moderne nicht als ernst angesehen wird? Viele Menschen wollen klare Fakten Beweise und kommen mit dem Gedanken ein für sie als Scheinfigur deklariertes Wesen/Prinzip zu verehren nicht klar.

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Kommentar von BWCEG
02.02.2016, 17:27

*an ein für sie

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wer erkenntnis hat, braucht nicht mehr den gewöhnlichen glauben

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Kommentar von Netie
05.02.2016, 17:30

"Mein sind Rat und Einsicht; ich bin der Verstand, mein ist die Stärke." Sprüche 8,14

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Nur weil Institutionen nicht mehr so regelmäßig aufgesucht werden, heisst das nicht, dass es weniger Gläubige gibt.

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Mir kommt das auch so vor.

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Ich seh das jeden Sonntag nach dem Gottesdienst. Unmengen Menschen verlassen da sie Kirche

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So siehts aus. Die Kirche verliert zum Glück an Mitglieder! :-) Freu mich :)

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Der Glaube an einen übermächtigen Gott ist ja schon obsolet und zeugt von einem beschränkten Weltbild. Warum sollte man dann auch noch ne Bande alter Männer finanzieren, die einem diesem Blödsinn aufzwingen wollen?!

Die Frage sollte besser lauten: Wir leben in einer modernen Gesellschaft kann man überhaupt das Glaubensprinzip noch ernst nehmen?

Ich frage mich immer was im Leben mancher Menschen schief gelaufen sein muss, dass sie sich in ein Gedankenkonstrukt flüchten, das so absuld ist wie das christliche.

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Kommentar von comhb3mpqy
02.02.2016, 17:58

Wir leben in einer modernen Gesellschaft kann man überhaupt das Glaubensprinzip noch ernst nehmen?

Also ein Grund, warum ich an Gott glaube ist, da ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde. Das die ganze Welt aus Zufall entstanden ist, das glaube ich nicht. Wenn ich glauben würde, dass lebenswichtige Sachen aus Zufall entstanden sind, dann könnte ich auch glauben, dass wenn alle Einzellteile eines Autos auf einer Wiese verstreut liegen und ein großer Sturm kommt, dass dann am Ende ein fahrtüchtiges Auto dasteht. Die Chance, dass das Auto entsteht ist evt höher als die Chance, dass einige Sachen entstehen, die lebenswichtig sind.

Ich finde gerade dies in der heutigen Zeit aktuell, da die Wissenschaft immer mehr Sachen über die Welt und das Universum herausfindet, wie erstaunlich das doch alles ist.

Aber wir können nicht alles erklären. Menschen berichten davon, dass Jesus sie oder jemanden anderen gesund gemacht hat. Es gibt aber keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Man kann, wenn man die Berichte sehen will im Internet ja mal nach "Mensch Gott" schauen.

Also ich bin der Meinung, dass der Glaube an Gott auch in der heutigen Zeit aktuell ist.

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Kommentar von FooBar1
02.02.2016, 18:08

Du verkennst bei deinem gedanken Experiment wie groß das Universum ist und wieviele Planeten da sind. Außerdem wie unglaublich lange es gedauert hat. Das was du Ordnung nennst ist Zufall. Zuerst zu unserer Existenz muss man überlegen, dass du, wenn du nicht da wärst, nicht über die Frage nachdenken könntest. Also müssen wir ja sein. Zweitens erscheint die wie wir sind als normal und geplant. Was aber auch der Fall wäre, wenn wir ganz anders wären. Würden wir alle quadratische Schädel haben, dann wäre das eben normal. Würden wir als fischgestalten leben würde uns das als geordnet vorkommen.

Also egal wie du drüber nachdenkst es muss niemanden geben der sich das ausgedacht hat

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Würde ich nicht so sehen. Manche treten aus um Geld zu sparen

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