Stimmt das? Das man 46 jahre das kind im mutterleib behalten kann?

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6 Antworten

Ich muss hier mal mit ein paar Ammenmärchen aufräumen:

Ein abgestorbener Fötus erzeugt kein Leichengift im Mutterleib. Die Angst vor einer Vergiftung der Mutter ist bei intakter Fruchtblase unbegründet. Ist das Kind im Mutterleib verstorben, beginnt eine aseptische Selbstauflösung, die eine Erweichung und einen Zerfall des Gewebes bewirkt und als Mazeration bezeichnet wird. Sie ist nicht zu verwechseln mit der bakteriellen Verwesung.

Es kann jedoch ein Lithopädion (Steinkind) entstehen, wenn ein abgestorbener Fötus einer Bauchhöhlenschwangerschaft, einer Eileiterschwangerschaft oder eines Gebärmutterrisses nicht, wie üblich, vom Körper resorbiert (wie üblich bei Embryonen vor dem dritten Monat), sondern durch Aufnahme von Kalk eingekapselt und mumifiziert wird. Die Existenz eines versteinerten Fötus im Körper der Mutter kann Beschwerden wie Beckenschmerzen verursachen, allerdings auch symptomlos verlaufen. Teilweise wird die Steinfrucht erst nach dem natürlichen Tod der Mutter entdeckt. Aufgrund möglicher Komplikationen ist eine chirurgische Therapie angebracht.

Die Lithopädionbildung ist beim Menschen äußerst selten. Es wurden bisher weniger als 300 Fälle dokumentiert. Ein bekannter Fall ist das Steinkind von Sens.

Du? Du meinst Wikipedia.

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Nein. Ich denke das geht nicht. Der tote Körper des Kindes, setzt glaub ich nach einer Weile Gifte frei oder so und die Mutter kann dran sterben

Ne das stimmt nicht. Das Kind war tot. Man redet von sogenanntem Leichengift. Also das war ein Fake. Werde morgen meine Chefin fragen die ist Frauenärztin. Die kann mir das sicher erklären.

Dann frag deine Chefin mal, ob sie den Begriff Lithopaedion kennt.

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@PatrickLassan

Ich weiß sehr wohl, dass wenn eine Frau Zwillinge bekommt der eine recht früh absterben kann. Aber diese Geschichte ist unglaublich. Bist du Frauenarzt? Meine Chefin wird den Begriff sicher kennen. Aber du? Kein Arzt.

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@ghasib

Man sollte sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen, wenn man bereits im Fachgebiet arbeitet und anscheinend trotzdem gar keine Ahnung hat. Deine Chefin wird das Wort sicher kennen, aber was mich interessieren würde, ob sie selbst solch einen Fall hatte oder einer ihrer Kollegen. Das Internet meint ja, dass es unglaublich selten vorkommt. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass durch die ganzen pränatalen Untersuchungen so etwas einfach nur früher behandelt wird, also bevor es zu einer Versteinerung kommen kann.

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@PatrickLassan

Ich hab sie gefragt. Es kommt vor aber nur im Frühstadium der Schwangerschaft. Wie hier beschrieben sei das absoluter Quatsch.

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@PatrickLassan
Es kommt vor aber nur im Frühstadium der Schwangerschaft. Wie hier beschrieben sei das absoluter Quatsch.

Dann ist deine Chefin falsch informiert (wenn sie das überhaupt so gesagt hat). Es gibt knapp 300 dokumentierte Fälle sogenannter 'Steinkinder'. in der englischsprachigen Wikipedia gibt es eine Übersicht dazu:

http://en.wikipedia.org/wiki/Lithopedion

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ja es ist möglich hier eine kleine beschreibung von spiegel tv

Das nennt man Lithopädion und ist fast so selten wie ein Einhorn. Die Geschichte dazu, dass die Frau Angst hatte und deshalb das Kind nicht bekam, ist natürlich Quark.

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