Stiefel nicht geeignet?

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2 Antworten

Wenn du mit "kein Gefühl " meinst das du das Gefühl hast mit dem Bein nicht durchzukommen bzw. mit dem Bein nicht am Pferd zu sein. Dann würde ich dir empfehlen noch ein paar mal mit denen zu Reiten. Das Problem hatte ich als ich auf Stiefel umgestiegen bin nämlich. Es hat sich nach 2-3x reiten gemindert und war nach ein paar weiteren Malen auch ganz weg. LG Zohaar

Hallo Zohaar, ja ich habe überhaupt kein Gefühl für mein Pferd und mit dem Schenkel komme ich auch nicht mehr durch... Also soll ich es einfach weiterversuchen? Danke fürbdie Antwort Anni97

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@Anni97

Ich würde es weiterversuchen, die ersten Male bin ich fast nur mit Gewicht,Stimme und Zügel geritten. Nach und nach habe ich dann mehr Gefühl bekommen. Falls es garnicht , kannst du sie nach 2 Wochen oder so, immer noch weiter verkaufen.

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Hallo Anni,

was heißt denn "kein Gefühl"? Werden deine Beine taub, dann sind die Stiefel wohl zu eng...

Reitest du immer mit Stiefeln? Was hattest du vorher?

LG - Feivel

J
Hallo Feivel93,

Eigentlich bin ich die letzten 10 Jahre mit Chaps geritten und dachte dann ich könnte mir endlich Stiefel kaufen. Taub werden die Beine nicht, nur mein Pferd fühle ich fast gar nicht mehr... Danke für die Antwort :)

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@Anni97

Hallo Anni,

Sinn und Zweck der Stiefel ist ja, dass das Bein ruhiger wird. Vor allem wenn man mit Sporen reiten möchte, ist das sehr wichtig. Das geht aber nur, wenn der Stiefel eine gewisse Festigkeit hat.

Als Chaps-Reiter ist diese Festigkeit erstmal total ungewohnt, da der Stiefel die Beweglichkeit einzuschränken scheint. Es ist aber tatsächlich nicht wirklich notwendig das Pferd am Schenkel "zu fühlen". Man fühlt das Pferd ja mit den Gesäßknochen...

Der Schenkel soll locker am Pferd herabhängen und liegt dann (wenn Pferd und Reiter größenmäßig zueinander passen) mit der Wade am Pferdebauch an. Der Absatz federt rhythmisch leicht nach unten durch. Man nennt das "der Schenkel atmet" und das ist mit einem eingetragenen Lederstiefel problemlos möglich.

Hast du nun das Gefühl, mit dem Schenkel nicht mehr gut durchzukommen, hast du in der Vergangenheit vielleicht falsch getrieben, indem du den Absatz hochgezogen hast. Tatsächlich treibt man aber, indem man ganz kurz die Wade anspannt und mit der Wade gegen das Pferd "gegen zuckt", wie ein Trittchen. Der Absatz bleibt dabei tief.

Werden beim Reiten deine Schuhe/Stiefel schmutzig-weiß unterhalb des inneren Knöchels? Das würde die These bestätigen...

Ich würde das mit den Stiefeln erstmal weiter probieren und am richtigen Treiben arbeiten. Wenn du dich gar nicht daran gewöhnen kannst, wären vielleicht Springstiefel eine Alternative. Die haben viel weicheres Leder (wegen dem Komfort) und tragen sich fast wie Chaps.

VLG - Feivel

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