Stickstoffeinatmen

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4 Antworten

unsere Atemluft besteht eh aus 78% Stickstoff, was solls dann.

Wichtig ist vor allem der Sauerstoffgehalt der Luft, normal sind ca. 21% Sauerstoff, In ner Fabrik die mit Flüssigstickstoff arbeitet sind unter Garantie Sauerstoffmessgeräte in Aktion. Generell ist unter 17% Grund zur Sorge, ich würde sagen spätestens wenn der Sauerstoffgehalt unter 18% sinkt, sollte man sich nach der Ursache umsehen.

Hier ne kleine Liste von www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/gefaehrdungsfaktoren/arbeitsumgebungsbedingungen/ertrinken/grenzwerte

21 - 18 Vol.-% Betroffene können keine erkennenden Symptome feststellen. 18 - 11 Vol.-% Ohne dass der Betroffene es merkt, sind körperliche und geistige Leistungsfähigkeiten beeinträchtigt. 11 - 8 Vol.-% Mögliche Ohnmacht innerhalb weniger Minuten ohne Vorwarnung. Unter 11% tödliches Risiko. 8 - 6 Vol.-% Ohnmacht nach kurzer Zeit. Bei sofortiger Durchführung ist Wiederbelebung möglich. 6 - 0 Vol.-% Unmittelbare Ohnmacht. Hirnschäden, auch bei Rettung.

Die 'normale' Atemluft wird durch den reinen Stickstoff etwas 'dünner', das ist vergleichbar etwa mit einem Aufenthalt in größerer Höhe ü.d.M, also wie in den Bergen. Wenn du keinen Herz- oder Lungenfehler als Vorbelastung hast, ist das also völlig unbedenklich. Frage deinen Vorarbeiter oder Betriebsleiter nach dem Betriebsarzt und lass dich von dem durchchecken, dann bist du endgültig auf der sicheren Seite.

Nein, die Erdatmoshäre besteht auch zu 78% aus Stickstoff.

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