Steuervorauszahlung für 2010

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5 Antworten

Wenn ich meinen Vorauszahlungsbescheid von Ende September 2010 als Basis nehme: weil das Finanzamt das Steuerrecht nicht kennt. 2010 wurde der Grundfreibetrag erhöht, d. h. 2010 muss weniger Steuer gezahlt werden. Das Finanzamt setzt für den Verauszahlungsbescheid für 2010 und 2011 noch den alten - niedrigeren - Grundfreibetrag an, und will unberechtigt die Differenz kassieren. Einspruch erheben.

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Melkkuh2008 04.10.2010, 19:56

Den wichtigsten Punkt habe ich in der Eile übersehen: Teil 1: ab 2010 müssen wesentlich mehr "übrige Vorsorgeaufwendungen" absetzbar sein. Deshalb wurde nicht nur die Grenze auf 1.900 euro hochgesetzt, der versicherungspflichtige Otto Normalverbraucher kann nun die Pflege-Pflichtversicherung und fast den gesamten Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung absetzen, auch wenn die 1.900 euro weit überschritten sind. Manches Finanzamt geht nun her und berücksichtigt nur den Pauschbetrag von 1.900, nicht aber den vollen Betrag.

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Melkkuh2008 04.10.2010, 20:09
@Melkkuh2008

Teil 2: Die Folge ist, dass zwar der Arbeitgeber korrekt mit dem höheren Abzug für KV und PV die monatliche Steuer berechnet, das Finanzamt aber mit einem viel zu hohen zu versteuernden Einkommen rechnet (das können gut über 2.000 euro im Jahr zuviel sein) und damit für 2010 und 2011 unberechtigterweise Vorauszahlungen kobern will. Da dem Finanzamt alle Zahlen vorliegen, ist nicht nachvollziehbar, weshalb im Vorauszahlungsbescheid nicht korrekt gerechnet wird.

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Solange Du nur Gehalt oder Lohn bekommst, gibt es Einkommensteuer-Vorauszahlungen überhaupt nicht, denn Du bezahlst monatl. Lohnsteuer im Voraus. Diese wird von Deinem AG abgeführt, damit hast nichts zu tun. Da muss es sich zusätzlich um sonstiges Einkommen handeln.

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Bikeroma 24.05.2010, 16:17

ich habe sonst kein Einkommen.....habe die letzen 15 Jahre immer Rückzahlung gehabt, warum jetzt sowas???

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Wafer 24.05.2010, 18:46
@Bikeroma

Der Vorauszahlungsbescheid kam doch nicht unbegründet? Was stand dazu erläutert? Du hast tatsächlich auch für 2009 eine Rückzahlung erhalten?

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EnnoBecker 25.05.2010, 08:50
@Bikeroma

Nun ja, eigentlich ging es eher um die Erläuterung /Berechnung der Vorauszahlungen.

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EnnoBecker 24.05.2010, 19:51

Aber selbstverständlich. Der BFH hat es bereits durchentschieden, dass in den Fällen, in denen es zu Nachzahlungen kommt (beispielsweise bei III/V) eine Erhebung von Vorauszahlungen nicht zu beanstanden ist.

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Die Antwort kann hier keiner kennen. Sie steht im Vorauszahlungsbescheid. Dort sind die Bemessungsgrundlagen aufgeführt. Irgendwelche unversteuerten Einnahmen muss es ja geben. Renten, Mieteinkünfte, usw.

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Man kann sich gegen die Vorauszahlungen jedoch zur Wehr setzen. Innerhalb der Rechtsbehelfsfrist mit Einspruch. Zun jeder Zeit aber durch einfachen Antrag auf Herabsetzung. Einspruch oder Herabsetzungsantrag müssen eine Begründung enthalten, warum die Vorauszahlungen herabgesetzt werden sollen.

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Musstst Du im letzten Jahr viel nachzahlen? Wenn ja, greift das FA ein, um eine erneute höhere Nachzahlung zu vermeiden. Du sollst also vierteljährlich schon eine Abschlag zahlen, damit am Ende die Summe der Nachzahlung nicht zu hoch ist.

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Bikeroma 24.05.2010, 15:55

Nein, immer nur Rückzahlung bekommen.....

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Bikeroma 24.05.2010, 15:59
@Bikeroma

da gebe ich doch dem Finanzamt ein kostenloses Darlehnen, oder? kann nicht sein soll ca. 300,-- im 1/4 Jahr vorauszahlen????

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Bikeroma 24.05.2010, 15:59
@Bikeroma

wovon soll ich die noch nehmen, reicht so gerade....

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Keine Ahnung: meine ältere Schwester ist Rentnerin und muß leider auch alle 3 Monate eine Steuervorauszahlung leisten.

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