Steuerschulden was tun?

5 Antworten

Wenn der Vollziehungsbeamte schon vor deiner Tür war, hast du schon ziemlich lange abgewartet. Ruf bei der Vollstreckungsstelle des Finanzamts an, mach einen Termin aus und versuch, eine Ratenzahlung auszuhandeln.

Wieso Ratenzahlung? Wäre eine vollständige Begleichung der Schulden nicht ratsamer?

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@blackleather

Natürlich wäre das bessser, aber aus der Tatsache, dass bereits der Vollziehungsbeamte vor Ort war, habe ich angenommen, dass der Fragesteller nicht die Möglichkeit hat, mal eben so 40.000 € auf einmal zu bezahlen.

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@PatrickLassan

Das ist ein naheliegender Gedanke. Aber ich schließe aus der Erwähnung des Vollziehungsbeamten erst mal nur, dass bisher nicht gezahlt wurde, nichts weiter, weil für Weiteres keine Anhaltspunkte im Sachverhalt bestehen. Deshalb gehe ich - wie bei allen Schuldnern, über die mir nichts weiter bekannt ist - erst mal nicht von Zahlungsunfähigkeit, sondern von Zahlungsunwilligkeit aus. Vollstreckungsverfahren sind ja auch nur für den Fall der Zahlungsunwilligkeit konzipiert worden, weil sie bei Zahlungsunfähigkeit ja keinen Sinn machen.

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Na was wohl, vertagen - Anwalt.-, von dem hören was geht, von einem alten ehrlichen ehem. selbstständigen Vertrauten rekapitulieren lassen und eine Gewissensentscheidung treffen, drüber schlafen, die delegieren & durchboxen lassen. Alles andere ist Schnackes, nur Erwartungen anderer, verschwendete Zeit.

vor gericht geht die sache nicht, die forderung ist ja nicht strittig sondern steht fest. der vollstreckungsbeamte wird pfänden was geht und wenn nichts da ist unverrichteter dinge wieder abziehen. später müssen sie dann einen offenbarungseid ablegen und offenlegen was sie wirklich haben. ich kann ihnen nur empfehlen eine ratenvereinbarung zu treffen und diese auch einzuhalten. ein gewerbe können sie natürlich erst wieder anmelen wenn die sache mkit den steuern geklärt ist. momentan sind sie als unzuverlässig eingestuft unjd bekommen eine gewerbeuntersagung.

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