Steuerrückzahlung bei Hochzeit?

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5 Antworten

Die Steuerklassen sagen nicht viel über die tatsächliche Steuerbelastung aus.

Bei gemeinsam veranlagten Ehegatten werden einfach beide Einkommen zusammenaddiert und dann nach der Splittingtabelle abgerechnet, als hätte jeder die Hälfte des gemeinsamen Einkommens verdient.

Ihr habt kein groß auseinander klaffendes Einkommen drum wird der Vorteil recht gering.

Du hast recht - aus steuerlicher Sicht lohnt sich eine Heirat nur, wenn einer der Brautleute kein oder zumindest ein extrem niedriges Einkommen hat. Ihr braucht Euch also keinen Streß machen.

Erst nach Hochzeit, bzw Änderung auf der Lohnsteuer, macht sich ein Vorteil evtl bemerkbar. Also rückwirkend wird da nichts gutgeschrieben. Genauso verhält es sich beim Beispiel mit Zugehörigkeit bei der Kirche. Ab Datum der Eheschließung. Also so eilig ist das jedenfalls nicht, hier heisst es nicht wie bei anderen Angeboten ".... bis 31. Dezember und sie erhalten die komplette Jahresprämie zurück...."

Hmm...Vielleicht ist mein Wort "rückwirkend" auch echt dämlich gewählt haha

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Erstens würde die gemeinsame Veranlagung sowieso erst ab dem Monat der Eheschließung gelten und nicht für das ganze Jahr. Und zweitens: Nee, verbessern tut ihr euch (zumindest steuerlich) durchs Heiraten nicht wirklich ;-) Dachte das auch vor der Heirat und dann - ja dann - kam das böse Erwachen, muhahahaha ;-)

Übrigens echt lustig, wie pragmatisch du ans Eheleben herangehst ;-)

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@merrie85

Das stimmt so nicht ganz, nur an die Standesamt/Steuergeschichte geh ich sehr emotionslos ran. Die Hochzeit im Sommer - da hängt unser Herzblut dran <3

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@maymeow

Glaub mir - das wird trotzdem zum heulen sein :-) Viel Glück!!!

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würde die gemeinsame Veranlagung sowieso erst ab dem Monat der Eheschließung gelten und nicht für das ganze Jahr.

Also, aus § 26 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 EStG lese ich da aber was anderes heraus.

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@blackleather

Hmmm.... Sollte ich da was falsch verstanden haben? Owei. Dachte, das wäre so.

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also aus diesem grund zu Geiraten find ich echt Prima - Daumen hoch ! Sollte das ganze nicht aus Liebe stattfinden und nicht weil man dann noch was raus bekommt?

Ich habe auch im Dez. geheiratet...wir waren überrascht als wir soviel raus bekamen. Ich finde die frage einfach echt Krass...es muss sich Lohnen.

Sobald die Scheidung ist, kannst hier wieder Posten was du an Unterhalt raus schlagen kannst

Eigentlich muss ich mich dazu nicht Rechtfertigen. Und mir liegen ein Berg voll bissige Antworten in meinen Fingerspitzen. Aber ich möchte zu bedenken geben, dass du bitte meinen zweiten Absatz noch einmal liest:

"Nein, also ehrlich. Eine Hochzeit ist schon teuer und wenn uns die Eheschließung im Dez. in die Tasche spielt, würden wir gerne dann schon Standesamtlich heiraten und wenn was bei rumkommt, für die "richtige" Hochzeit im Sommer investieren."

Natürlich muss es sich Lohnen. Standesamtliche Hochzeit kostet genug Geld und unsere Hochzeit im Sommer wird bomben Groß und genau so wie wir beide uns unsere Hochzeit immer vorgestellt haben - nur leider klappt das ohne Geld nicht ganz so super ;) Also warum nicht Vorteile ziehen? Wenn wir jetzt nen paar Hunderter zurück bekommen hätten, würde das auf unserem Hochzeitskonto landen.

PS: eine standesamtliche Hochzeit ist für mich nur ein Notwendiges übel und zählt für mich nur als Papierkram. Daher isses mir egal ob im Dezember oder morgens bevor unsere offizielle Trauung am See mit Familie und Freunden stattfindet.

Ta Damm...

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@maymeow

PPS: Solche Reaktionen liest man übrigens öfter bei Fragen der Steuerrückerstattung für Hochzeiten... Ich finde es super anmaßend und beleidigend, die Liebe zweier Menschen nur wegen rationaler Fragen zur Eheschließung in Frage zu stellen oder gar auf dieser rum zu trampeln.

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