steuerrecht miete

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3 Antworten

Der Mieter kürzt die Miete wegen angeblicher Mängel. Ich weiß, dass das mit den Mängeln Ansichtssache ist. Ich habe nun einen Anwalt eingeschaltet. Der Mieter zahlt im Moment eine gekürzte.

Was heißt angeblich, was sind die Mängel?

Nun zu meiner Frage: Kann ich bei der Einkommensteuererklärung meine Anwaltskosten direkt von der geminderten Miete abziehen oder muss ich die Anwaltskosten anteilig auf das Haus verteilen?

Für Vermieter ist es gut einen Steuerberater zu haben. Kostet nicht mal viel.

Wir zahlen für 8FMH und eine ETW knapp über 200 €/Jahr.

Auch der Eintritt bei Haus & Grund ist nicht verkehrt.

MfG

Johnny

Hallo Johnny, besten Dank für die Antwort. Folgende Mängel wurden beanstandet die meines Erachtes wie mein Anwalt sagt die Wohnqualität nicht beeinträchtigen. Eine feuchte Stelle in einem Zimmer ca. 10 x 10 cm wurde behoben. Auf dem Balkon ist eine Holzverstrebung aus Balken angebracht von denen 2 Balken morsch sind. Diese Balken sollten ausgetauscht werden. Ich habe mehrfach (insgesamt 4) versucht einen Termin zu vereinbaren um die Balken auszutauschen. Zu keinem der Termine habe ich eine Zustimmung bekommen. Es gab immer wieder faule Ausreden warum man an diesem Tag nicht konnte. Auch habe ich den Mietern die Möglichkeit gegeben selbst einen Termin zu bestimmen. Keine Antwort. Dann ist am Küchenfenster ein Fleck in der Größe von ca. 7 x 7 cm. Auch dies wollte ich beheben. Auch Terminauswahl dem Mieter gegeben. Keine Antwort. Neuerdings kommt die Beschwerde, dass Türen im Haus zu laut zugemacht werden. Ich habe daraufhin allen Mietern gesagt, dass diese die Türen leiser zumachen sollte. Dann wurde ich von den Mietern in die Wohnung gerufen weil es am Fenster (Dachfenster) tropft. Ich habe mir die Sache angesehen und festgestellt, dass das Wasser an der Scheibe Kondenswasser ist. Die Mieter kürzen die Miete um monatlich über Euro 50,00. Mein Anwalt meint, dass die Mieter nur auf Streit aus sind und Mängel suchen.

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@hsk10
Ich habe mehrfach (insgesamt 4) versucht einen Termin zu vereinbaren um die Balken auszutauschen. Zu keinem der Termine habe ich eine Zustimmung bekommen. Es gab immer wieder faule Ausreden warum man an diesem Tag nicht konnte. Mein Anwalt meint, dass die Mieter nur auf Streit aus sind und Mängel suchen.

Dein Anwalt wird doch wohl was dagegen unternehmen können.

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Die Einschaltung des Anwalts dient der Erhaltung einer Einkuntfsart (§ 21 EStG). Sollten daher Werbungskosten sein.

Hallo kevin1905, Danke für die Antwort. Ich weiß, dass solche Kosten als Erhaltung einer Einkunftsart absetzbar sind. In diesem Fall werden aber die Kosten prozentual auf das Haus umgelegt. Also ist hier auch ein Teil der Kosten nämlich der Anteil für die selbst bewohnten Wohnung nicht absetzbar. Ich muss dazu sagen, dass ich in meinem Haus noch 2 andere Wohnungen vermietet habe. Beispiel: Der Mieter zahlt eine Jahresmiete von Euro 6.000,-. Die Anwalts- und Gerichtskosten betragen bis jetzt ca. 1.500,00. effektive Mieteinnahmen sind also Euro 4.500,00 Ich möchte meine Frage etwas präzisieren. Kann ich die Anwalts- und Gerichtskosten direkt von der Miete abziehen und steuerlich wie in diesem Beispiel einen Mieteingang von Euro 4.500,00 verbuchen?

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@hsk10

Du musst das angeben, was dir tatsächlich zugeflossen ist an Geld. Dem gegenüber stellst du was tatsächlich abgeflossen ist (§ 11 EStG). Ein Blicj inde Anlage V verrät dir wo was hin kommt.

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Hi,

diese Frage würde dir auch dein Finanzamt beantworten, weil es zur Auskunft verpflichtet ist.

Die Frage erübrigt sich auch, weil du deine gesamten jährlichen Kosten (incl. Anwalt) von den gesamten Mieteinnahmen abziehst.

Hallo, Deine Antwort auf meine Frage ist nicht so ganz richtig. Es ist zwar richtig, das die gesamten jährlichen Kosten incl. Anwalt von den gesamten Mieteinnahmen abgezogen werden aber nur dann, wenn ich selbst nicht in diesem Haus wohnen würde. Da ich aber in diesem Haus wohne und selbst eine Gesamtfläche von ca. 20 Prozent einnehme werden die Kosten die auf das gesamte Haus anfallen nur prozentual auf den vermietet Bereich angerechnet werden. In meinem Fall sind dies rund 80 Prozent die abziehbar sind und auf die übrige Wohnfläche umgelegt werden kann. Also müsste ich 20 Prozent der Anwaltskosten selbst tragen. Aber trotzdem guter Tipp. Ich werde beim Finanzamt nachfragen. Danke MfG

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