Steuerrecht: Fortbildungskosten - besser als Sonderausgaben oder Werbungskosten eintragen?

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2 Antworten

Kann meine Fortbildung auch als Erststudium zählen, sodass ich es als "Sonderausgaben" absetzen kann?

Kann - und wäre überhaupt kein Problem gewesen, wenn Du es von Anfang so deklariert hättest. Wenn Du es jetzt änderst, kann (muss nicht!) es sein, dass das Finanzamt die Ausgaben für Werbungskosten hält. Und dann brauchst Du eine gute Argumentation (da würde ich dann zu fachmännischer Hilfe raten), warum entweder

  • die bisherige Deklaration als Werbungskosten falsch war, oder

  • sich der Charakter der Kosten dieses Jahr gegenüber den Vorjahren geändert hat.

Bei weiterem Nachdenken über Deinen Fall: Bist Du sicher, dass Du bei Deiner Steuererklärung nichts übersehen hast? Denn bei:

ich habe eine abgeschlossene Berufsausbildung und gehe arbeiten

kommen die meisten Leute schon ohne Studienkosten auf genügend Werbungskosten, um den Arbeitnehmerfreibetrag zu überschreiten.

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da brauchst du dir überhaupt keine hoffnung auf eine "SAFTIGE" steuererleichterung machen. wenn die fortbildung nicht unmittelbar mit deinem ausgeübten beruf zusammenhängt, kannst du die kosten nur als sonderausgaben geltend machen. was in der regel viel schlechter ist, als der werbungskostenabzug.

Die letzten 2 Jahre wurde es als Werbungskosten ja akzeptiert. Also das ist kein Problem. Warum ist denn der Abzug als Sonderausgaben schlechter, wenn es da nur 36 € Freibetrag gibt und ich 900 € absetzen könnte?

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