Steuernachzahlung und Säumnisszuschlag auch nach 6 Jahren korrekt?

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Hallo Bohnenpeter das Finanzamt hat in deinem Fall richtig gehandelt. Laut ** §146 Abs. 2 AO** ich zitiere:

(2) Soweit die Steuergesetze nichts anderes bestimmen, sind Steuererklärungen, die sich auf ein Kalenderjahr oder einen gesetzlich bestimmten Zeitpunkt beziehen, spätestens fünf Monate danach abzugeben.

danach bist du verantwortlich und nicht das Finanzamt. Außerdem nach § 56 Nr. 1b EStDV ich zitiere wieder:

Unbeschränkt Steuerpflichtige haben eine jährliche Einkommensteuererklärung für das abgelaufene Kalenderjahr (Veranlagungszeitraum) in den folgenden Fällen abzugeben: wenn mindestens einer der Ehegatten Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, von denen ein Steuerabzug vorgenommen worden ist, bezogen hat ....

d.h. in deinem Fall du warst verpflichtet, da deine Frau Lohnsteuer abgezogen bekommen hat. Und da du nicht abgegeben hast kann das Finanzamt nach § 152 AO ich zitire:

  1. 1Der Verspätungszuschlag wird gegen den Erklärungspflichtigen festgesetzt. ....
  2. 1Bei verspäteter Abgabe einer Steueranmeldung (§ 168 AO) ist der Verspätungszuschlag durch besonderen Verwaltungsakt festzusetzen. 2Einer besonderen Begründung bedarf es hierbei i.d.R. nicht (§ 121 Abs. 2 Nr. 2 AO). 3Unabhängig von der Fälligkeit der Steuer ist in diesen Fällen jedoch eine Zahlungsfrist für den Verspätungszuschlag einzuräumen (§ 220 Abs. 2 AO).

wie du siehst in diesen sauren Apfel mußt du beißen. Aber was du machen kannst ist eine Stundung der Steuerschuld beantragen, allerdings mußt du mit Stundungskosten rechnen.

Solltest du noch Fragen haben melde dich.

Wenn Säumniszuschläge festgesetzt wurden, hast du nicht fristgemäß bezahlt. Das ist dann wohl deine Schuld. Oder handelt es sich um Hinterziehungszinsen/ Nachzahlungszinsen?

Das Finanzamt ist nicht verpflichtet, Dich zur Steuererklärung aufzufordern.

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LG.

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