Steuern sparen bei Nebentätigkeit

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5 Antworten

Unterm Strich ist das egal, wenn Ihr zusammen veranlagt werdet. Da werden nämlich am Ende alle Einnahmen (außer 400Euro-Jobs) zusammengerechnet - und davon dann die Steuern berechnet.

Echte Vorteile hättest Du nur, wenn Du die 4000 Euro auf 10 Monate strecken könntest, als 400Euro-Job eben.

kommt darauf an, ist das ein Job mit Steuerkarte oder eine freiberufliche tätigkeit... Dann schau auf nettolohn.de und lass dir anzeigen, was du ausgezahlt bekommst... p.s. ist das ein zu versteuernde Tätigkeit, wird sie mit LSK 6 versteuert...

Ich weiß nicht was hier auf gf.net immer die Schwafelei von der freiberuflichen Tätigkeit soll? Freiberufler sind einige wenige akademische Berufe. Alles andere können nur selbstständige Tätigkeiten sein.
Bitte doch immer mal etwas nachdenken bevor sowas Irreführendes geschrieben wird.

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Mit gar keiner, wenn Du den Arbeitgeber sagst er soll Dich als 400 Euro Kraft beschäftigen, und den Lohn auf die notwendige Anzahl von Monaten aufteilen. Dürfte für alle außer dem Staat die beste Aufteilung sein.

vielleicht kannst du das als kurzfristige Beschäftigung laufen lassen?

Eine kurzfristige Beschäftigung liegt vor, wenn der Arbeitnehmer eine Beschäftigung ausübt, die innerhalb eines Kalenderjahres auf längstens 2 Monate oder 50 Arbeitstage nach ihrer Eigenart begrenzt zu sein pflegt oder im Voraus vertraglich begrenzt ist.

sofern diese berufsmäßig ausgeübt wird, besteht Versicherungspflicht.>>>

Eine kurzfristige Beschäftigung wird berufsmäßig ausgeübt, wenn sie für den Beschäftigten von nicht untergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung ist. Sie darf für die Sicherung des Lebensunterhalts bzw. -standards nicht bestimmend sein. Berufsmäßigkeit liegt beispielsweise nicht vor, wenn die kurzfristige Beschäftigung neben einer Hauptbeschäftigung oder beispielsweise von Hausfrauen, Altersrentnern, Schülern oder Studenten ausgeübt wird.

Sofern die kurzfristige Beschäftigung an mindestens 5 Tagen in der Woche ausgeübt wird, ist vom 2-Monats-Zeitraum auszugehen. In den übrigen Fällen ist auf den Zeitraum von 50 Arbeitstagen abzustellen.

auf die Höhe des Einkommens aus einer kurzfristigen Beschäftigung kommt es bei der Beurteilung, ob Versicherungsfreiheit besteht, nicht an.

Der Arbeitnehmer zahlt keine Abgaben.

Der Arbeitgeber hat das Arbeitsentgelt zu versteuern. Unter bestimmten Voraussetzungen kann dies pauschal mit 25% geschehen. Ggf. hat er 0,1% des Arbeitsentgelts als Umlagebeträge nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz zu entrichten.

Das hab ich aus der Minijob-Zentrale kopiert... hört sich doch gut an! ich denke, so kommst du am besten weg! (Kannst mir was abgeben von deiner vielen Kohle :-))

hier kannst du auch nochmal nachlesen: komisch, ich krieg den Link nicht rein... ich probiers mal anders: http://www.minijob-zentrale.de /nn10952/DE/5 _Presse/0305_13.html

>> nichts kursiv schreiben! das bewirken wohl die Zeichen hier für GF

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@antola61

Mist das war wieder nix.... also jetzt kopier ich dir einfach den Text rein:

Die neuen Regeln für Minijobs machen auch zeitlich begrenzte Beschäftigungsverhältnisse, die nicht länger als zwei Monate oder 50 Tage dauern, einfacher. Diese "kurzfristigen Minijobs" bieten Arbeitgebern und Arbeitnehmern hohe Flexibilität. Die Minijob-Zentrale bei der Bundesknappschaft ist der Ansprechpartner für Informationen und Meldungen.

Die Hochsaison der Aushilfsjobs hat begonnen - ob als Erntehelfer in den Erdbeerfeldern, Kellner im Biergarten oder als Urlaubsvertretung im Büro. Gerade im Sommer suchen viele Arbeitgeber nach flexiblen Aushilfskräften. Mit der Neuregelung der geringfügigen Beschäftigungen ist die Minijob-Zentrale jetzt auch einziger Ansprechpartner für die Meldung zeitlich begrenzter Aushilfsjobber. Ansonsten haben sich die Bedingungen für die so genannten "kurzfristigen Minijobs" nicht wesentlich geändert. Für diese Beschäftigungen ist wie bisher auch wichtig, dass eine Befristung von längstens zwei Monaten oder 50 Arbeitstagen vorliegt. Diese bezieht sich jetzt aber nicht mehr auf ein Jahr, sondern auf ein Kalenderjahr.Vorbeschäftigungszeiten bis zum 31.12. des Vorjahres bleiben somit unberücksichtigt. Außerdem gelten im Gegensatz zu dem geringfügig entlohnten Minijob eigene Regeln.

So ist dem Einkommen in dieser Zeit theoretisch keine Grenze gesetzt; der kurzfristige Minijobber darf mehr als 400 Euro pro Monat verdienen, ohne Beiträge zur Sozialversicherung abführen zu müssen. Allerdings ist das Einkommen zu versteuern: entweder pauschal mit 25 Prozent (zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer) oder per Steuerkarte. Für den Arbeitgeber lohnt sich die Einstellung von kurzfristigen Minijobbern aus einem weiteren Grund: Sie müssen keine Abgaben zur Renten- und Krankenversicherung entrichten.

Sollte der Arbeitgeber im Laufe der Zeit absehen, dass der Zeitraum von zwei Monaten bzw. 50 Tagen überschritten wird, tritt automatisch die Sozialversicherungspflicht ein. Allerdings werden die Sozialabgaben nicht rückwirkend eingezogen. Auch wichtig: Geringfügig entlohnte Minijobs bis 400Euro und kurzfristige Minijobs werden nicht zusammengerechnet. Es ist also möglich, sowohl einem 400-Euro-Minijob als auch einem kurzfristigen Minijob nachzugehen.

Fallbeispiele:

Peter F. arbeitet als Designer und ist gerne unter Menschen. Daher kellnert er im Juni und Juli an fünf Abenden der Woche noch vier Stunden im väterlichen Biergarten für einen Stundenlohn von 8 Euro. Insgesamt verdient er in dieser Zeit 1.280,00 Euro. Das Einkommen wird pauschal mit 25 Prozent (zuzüglich Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag) versteuert, weitere Abgaben zur Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung sind aber nicht zu leisten. Daher erwachsen ihm aus diesem kurzfristigen Minijob auch keine weiteren Ansprüche, z.B. für die Rente.

Helga G. ist Hausfrau und hat bereits einen 400-Euro-Minijob im Lebensmittelgeschäft an der Ecke. Als eine Freundin ihr anbietet, sie in ihrem Steuerbüro als Urlaubsvertretung mit einem wöchentlichen Arbeitseinsatz von 2,5 Tagen für ihre beiden Empfangkräfte einzusetzen, rechnet Helga G. kurz nach: Jeweils 25 Tage Urlaub im Jahr haben die beiden Kolleginnen, sie kann diese Beschäftigung also ohne Probleme als kurzfristigen Minijob zusätzlich annehmen. Sie erhält einen Stundenlohn von 15 Euro, den sie über Lohnsteuerkarte laufen lässt. Und auch ihre Freundin ist zufrieden: es werden keine Sozialabgaben fällig, sie muss nur den vereinbarten Stundenlohn aufbringen.

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Hallo Gemeinde,

vielen Dank schon mal für die schnellen und zahlreichen Antworten. Der Tip mit der Minijob-Zentrale ist gar nicht so schlecht....

Danke nochmal

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