Steuern nachzahlen korrekt?

5 Antworten

Hallo,

das kann durchaus passieren. Es bringt leider nichts seine Steuererklärung mit anderen zu vergleichen. Solche Vergleiche funktionieren nur, wenn zB du und deine Freundin alles exakt gleich haben (Einnahmen, Werbungskosten, Sonderausgaben usw...) und das ist quasi nie der Fall.

Nach der Frage, ob bei dir alles richtig gelaufen ist, das kann dir leider nur jemand beantworten, der deine gesamte Steuererklärung kennt und weiß wie man die Einkommensteuer berechnet. Kurz, das kann nur ein Steuerberater, Fachanwalt für Steuerrecht o.ä.

Eine pauschale Auskunft inwieweit dein Steuerbescheid eventuell falsch sein kann, geht so leider nicht.

Hier kann man dir leider nicht mehr sagen, dass durch solche Sachen wie Jobwechsel möglicherweise in einer Beschäftigung zu wenig Lohnsteuer abgeführt worden ist, um die "Jahressteuer" zu decken.

Zunächst sollte der Bescheid überprüft werden - Du kannst ihn auch hier anonymisiert einstellen (inkl. Lohnsteuerbescheinigungen) - wenn aber alles richtig in den Bescheid übernommen wurde, ist folgendes zu beachten:

Sofern in dem Veranlagungsjahr Arbeitslosengeld, Krankengeld oder andere Lohnersatzleistungen gezahlt wurde, erhöht das den individuellen Steuersatz (Progressionsvorbehalt) - dann kann das ggf. mit einer Nachzahlung sein.

Wenn Du allerdings keine anderen Einkünfte hast (und auch nicht zwischendurch Steuerklasse VI vorlag) und auch keine Einnahmen vorliegen, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen, bist Du nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet.

Mit der abgeführten Lohnsteuer wäre dann die Steuer abgegolten. Eine Nachzahlung braucht nicht geleistet werden.

Durch die Abgabe einer freiwilligen Steuererklärung stellt man einen Antrag auf Veranlagung - dieser muß nun wieder rückgängig gemacht werden.

Dazu mußt Du Einspruch einlegen und den Antrag auf Veranlagung zurückziehen (gleichzeitig auch die Aussetzung der Vollziehung beantragen, da ansonsten zunächst gezahlt werden müsste, wenn die Bearbeitung länger dauert als der Zahlungstermin, der im Steuerbscheid angegeben ist).

Der Einspruch muß innerhalb von 1 Monat nach Bekanntgabe des Steuerbescheides erfolgen.

Wer nur Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit hat, darf auch nicht zwangsweise veranlagt werden sofern keine anderen entsprechenden Gründe dafür vorliegen.

Dann wäre die Nachzahlung vom Tisch...

Hallo, vielen Dank für die Antwort. Ich habe lediglich eine betriebliche Altersversorge der Continental. Diese wird vom Bruttolohn abgezogen, wird aber nichts zu bedeuten haben. Hättest du eventuell einen Mustertext für mich, da ich bis zum 6.6. zahlen soll.

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@Paniclol

"Ich lege Einspruch gegen den Steuerbescheid vom xxx ein; da ich nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet bin, ziehe ich meinen Antrag auf Veranlagung zurück; gleichzeitig stelle ich den Antrag auf Aussetzung der Vollziehung des zunächst erlassenen Bescheides."

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Ich verstehe Dich nicht!

Gehörst Du auch zu den obrigkeitsgläubigen Steuerbürgern, die ihre Steuererklärung auf Papierformularen ausfüllen und an das Finanzamt senden?

Warum füllst Du nicht wenigstens zur Probe vor der Abgabe alle Zahlen in das kostenlose ELSTER- Programm ein?

Dann hättest Du wenigstens eine Steuerberechnung und müsstest Dich hinterher nicht wundern, wenn die Nachzahlung der Berechnung in ELSTER entspricht.

Lohnsteuererklärung? Wieviel Geld bekomme ich zurück? und..

Hallo erst mal ich bin neu hier :) ich bin seit knapp 2 jahren Facharbeiter und habe noch nie eine Steuererkärung gemacht auch nicht in der Ausbildung. ich habe mich noch nie damit befasst aber nun wird's ,mal Zeit ^^ zu meiner Frage: Wieviel man in meinem Fall zurückbekommen würde? und oder ob man auch mal was nachzahlen muss?

ich runde mal alles auf

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8300 € Einbehaltene Lohnsteuer
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Wie rechnet man das jetzt aus was man zurück bekommt ?

Danke im vorraus für eure Antworten

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