Steuern ja oder nein- Student mit Minijob und Kapitaleinkünften?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

> Vermögen in Form von ETFs (ausländische Thesaurierer)

Von welchen Beträgen reden wir hier?

> die bisher keine ausschüttungsgleichen Ertäge ausweisen

Ausweisen oder aufweisen? Das Problem bei ausländischen thessaurierenden Fonds: Du musst Dich selbst darum kümmern, die
ausschüttungsgleichen Ertäge zu ermitteln, zu deklarieren und zu versteuern.

Solange Du mit allen Kapitalerträgen unter dem Sparerfreibetrag bleibst, ist es zwar keine Steuerhinterziehung, wenn Du keine Steuererklärung abgibst.

Wenn Du die aber nach zehn Jahren verkaufst, zieht Dir die Bank für den Wertzuwachs die Abgeltungssteuer ab. Auch wenn der jährliche Wertzuwachs dank Sparerfreibetrag zu keiner Steuerschuld geführt hätte - der gesammelte Wertzuwachs von zehn Jahren liegt hoffentlich über Deinem Freibetrag.

Die abgezogene Steuer bekommst Du nur zurück, indem Du eine Steuererklärung abgibst und dabei nachweisen kannst, dass Du die angefallenen Thesaurierungsbeträge alljährlich in Deiner Steuererklärung angegeben hattest.

Einfacher wäre es wohl, auf ausländische thesaurierende Fonds zu verzichten.

>  Aber was mach ich nun mit den P2P? Ignorieren bis die Zinsen meinen eigentlichen Freibetrag sprengen?

Ja - aber beachten, dass alle Kapitaleinnahmen auf den Freibetrag angerechnet werden, einschließlich der thesaurierten Fondsgewinne.

Hey, erstmal vielen Dank für deine Antwort. Zu deinen Rückfragen: mittlerer vierstelliger Bereich beim ETF Vermögen, die Aussage das er keine ausschüttunggleichen Erträge auswies, beziehe ich aus dem Bundesanzeiger - laut Google-Suche sollte ich dort nachschauen / es handelt sich um einen Swap ETF.

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@Ms42Ya

> mittlerer vierstelliger Bereich

Also eher keine Gefahr, dass die Gewinne den Sparerfreibetrag überschreiten.

> beziehe ich aus dem Bundesanzeiger

wenn dort steht, dass keine ausschüttunggleichen Erträge vorliegen, dann gibt es auch nichts, was Du in der Steuererklärung angeben könntest oder müsstest.

Vorweg: Man sollte Geldanlagen nicht primär nach steuerlichen Gesichtspunkten auswählen - vielleicht gibt es gute Gründe für diese Art der Anlage. Aber steuerlich ist es natürlich schlecht, wenn die Gewinne nicht regelmäßig anfallen (und dank Freibetrag keine Steuer anfallen würde), sondern erst am Ende beim Verkauf.

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P2P sidnd Zinsen aus Kapitaleinkünften gleichzusetzen - abgeshen davon, das es dort keinen automatischen Abzug von der Steuer gibt.

Insofern ist solange nichts zu unternehmen, wie der Feriebtrag bei den für Kapitaleinkünfte ausreicht und erst dann zu erklären.

http://passives-einkommen-mit-p2p.de/wie-du-deine-p2p-gewinne-versteuerst/

Da Du zumindest jetzt noch nicht in die die Steurepfflicht fällst ist also nichts zu tun .

Bei Überschreitren des Freibetrags aus Kaoitaleinkünften wären diese zu erklären, maximal mit 25 % zu versteuern, allerding greift dann die Günstigerregelung, das heißt soweit Du mit dem Steurssatz darunter liegst , oder gar nicht in den zu versteuernden Bereich kommst, wird dieser angewandt

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

Hey, vielen Dank für deine Antwort!

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Hallo,

der Minijob ist steuerfrei und muss nicht angegeben werden. Voraussetzung ist allerdings, dass hier ein echter Minijob vorliegt. Also der Arbeitgeber zahlt komplett die Abgaben und Du erhälst den Minijob ohne eigene Abzüge, also Brutto = Nettoauszahlung.

Das Kapitalvermögen ist, wie Du schreibst unter dem Freibetrag von € 801. Somit liegen Deine Einkünfte unter € 8.000 (=Grundtabelle). Du musst also nicht veranlassen steuerlich.

Na, ja da stimmt ein Teil deines Kommentars aber nicht (Voraussetzung ist allerdings, dass hier ein echter Minijob vorliegt.
Also der Arbeitgeber zahlt komplett die Abgaben und Du erhälst den
Minijob ohne eigene Abzüge, also Brutto = Nettoauszahlung.
)

Kleines Zitat:


Das Arbeitsentgelt von Minijobbern ist stets steuerpflichtig. Die Lohnsteuer kann pauschal oder nach den Lohnsteuermerkmalen erhoben werden, die dem zuständigen Finanzamt vorliegen.
Im Falle der pauschalen Besteuerung ist der Arbeitgeber Steuerschuldner.
Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit, die Steuer bei der Entgeltzahlung am Arbeitsentgelt einzubehalten, so dass in diesen Fällen die Pauschsteuer vom Arbeitnehmer aufgebracht wird. Der pauschal versteuerte Lohn bleibt in jedem Fall bei der persönlichen Einkommensteuerveranlagung des Arbeitnehmers unberücksichtigt.

Quelle: https://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/18_steuerrecht/node.html

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@Hefti15

Hey, vielen Dank für eure Antworten!

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