Steuern - Erbschaft - Grundstücksverkauf

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2 Antworten

Den Teil, den du deiner Schwester abgekauft hast, hast du entgeltlich erworben und nicht geerbt. Dieser Teil unterliegt dem § 23 (1) EStG. Da du das Grundstück nicht selbst bewohnt hast (im Jahr des Verkaufs und in den beiden Jahren davor), greift auch die Ausnahmeregelung nicht.
 
Jetzt könnte man höchstens drüber nachsinnen, ob du von deiner Schwester nicht auch teilentgelich erworben hast (15' bezahlt für 22,5' Wert).
 

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Kommentar von kadurfrank
29.12.2009, 10:34

Hallo EnnoBecker, danke für den Hinweis (15´ statt 22,5´).

Der Grundbesitzwert (90´)wurde vom FA auf Grund des Bodenrichtwertes unter Abzug von 20% ermittelt. Wie berechnet sich dann der Veräußerungsgewinn?

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Es handelt sich um eine Erbschaft / Schenkung; damit fällt keine Steuer auf einen möglichen Gewinn bei der Veräusserung an.

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Kommentar von kadurfrank
27.12.2009, 18:36

Hallo Snooopy155, vielen Dank für deine schnelle Antwort. Handelt es sich durch die erfolgte Ausgleichszahlung an meine Schwester nicht um einen sogenannten teilentgeltlichen Erwerb, bei dem Steuern auf Veräußerungsgewinne erhoben werden?

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