Steuern bei Rente

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6 Antworten

momentan werden 50 % der Rente steuerpflicht dann gibt es die übliche Steueruntergrenze von ca 9000 Euro. Beispiel: Jahresrente 24.000 Euro davon 50 % 12.000, - zu versteuernder Anteil, abzügl. evnt. Freibeträge daraus errechnet sich die Einkommensteuer. in diesem Fall ca 600 Euro pro Jahr

Wer zur Zeit in Rente geht einen Rentensatz von 64%, nur Rentner die bereits vor 2005 in Rente gingen besitzen den 50% Satz

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@Karl37

stimmt sorry, mein Vater ist bereits seit 6 Jahren in Rente, daher meine Zahlen

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Die Untergrenze beträgt für JEDE PERSON 8.004 € Grundfreibetrag. Nur der darüber liegende Tei ist mitdem jeweiligen %-Satz zu versteuern. Außerfem wird de Rente mit dem jeweiligen Ertragsanteil nur versteuert. Dieser variert je nach em Eintrittsalter in die Rente. Das war übrigens auch vor 2005 der Fall.

Renten werden nicht erst seid 2005 besteuert, sondern schon immer. Allerdings gab es veranlasst durch eine Klage eines Beamten eine Entscheidung des BVerG ein Umdenken in der Besteuerung.

Waren bis 2005 nur der Ertragsanteil von ca. 30% einer Rente steuerpflichtig, wurde dies ab 2005 zunächst auf 50% heraufgesetzt und in jeden darauffolgenden Jahr 2% mehr bis 100% erreicht wird. Im Gegenzug kann der steuerflichtige AN seine Rentenbeiträge ab 2005 in voller Höhe in der ESt-Erklärung absetzen. Es soll damit die steuerliche Gleichstellung zwischen Beamten und Arbeitnehmer hergestellt werden.

Eine Untergrenze gibt es nicht. Natürlich hat auch der Rentner den sogenannten Steuerfreibetrag von ca. 8'000 Eur/a sowie die Absetzungsmöglichkeiten wie Werbungskosten wie ein normaler B steuerpflicht aber auch als beschränkterufstätiger. Das gilt aber nur, wenn der Rentner in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig ist. Wenn Jemand seinen Lebensabend im Ausland verbringen möchte, dann ist er mit seinen Rentenbezügen aus Deutschland beschränkt steuerpflichtig gleichzeitig aber auch im Wohnsitzstaat steuerpflichtig. Wie dann eine Doppelbesteuerung vermieden wird, zeigt das entsprechende DBA Als beschränkt Steuerpflichtige zahlt auf den Ertragsanteil seiner Rentenbezüge ab dem ersten Euro 25% Steuer. Es gibt keinen Steuerfreibetrag oder sondige Abzugsmöglichkeiten.

Ja, und dann lässt man sich eine "Nichtveranlagungsbescheinigung" ausstellen bei der Bürgerberatung des Wohnortes, reicht die beim Finanzamt ein und hat erstmal jahrelang Ruhe.

Wer dieses Jahr in Rente geht und 15.000,- € Jahresrente bezieht wird - wenn er nicht eklatant hohe Sonderausgaben und Werbungskosten hat - durchaus Steuern zahlen müssen.

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Auf welcher Grundlage stellt die "Bürgerberatung" eine solche "Nichtveranlagungsbescheinigung" aus? Und wo gibt es so eine "Bürgerberatung" - bei der Kirche, beim Sozialverband, bei der Rentenversicherung? Kann man auch selbst eine gründen und sich dann so eine Bescheinigung ausstellen?

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