steuern bei hausverkauf mit gewinn?

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4 Antworten

Liest sich nicht wie Bild-Zeitung, ist aber die zutreffende Rechtsgrundlage für die Steuerfreiheit § 23 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 EStG:


"Ausgenommen sind Wirtschaftsgüter, die im
Zeitraum zwischen Anschaffung oder Fertigstellung und Veräußerung ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken oder im Jahr der Veräußerung und in den beiden vorangegangenen Jahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt
wurden"


https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__23.html


Nein, Ihr müsst den Gewinn nicht versteuern.

Die sogenannte Spekulationssteuer greift nur dann, wenn Ihr eine nicht selbst genutzte, also eine vermietete Immobilie weniger als 10 Jahre haltet.

Da Ihr die Immobilie selbst bewohnt habt, entfällt dies. Die Haltezeit und damit die Spekulationssteuer kommen gar nicht zum Tragen. Ein wenig hatte ich den Eindruck, dass Ihr evtl. Spekulationssteuer und Vorfälligkeitsentschädigung durcheinander bekommen habt.

Hier noch ein brauchbarer Link:

https://www.steuern.de/spekulationssteuer-immobilien.html

Sofern die Immobilie noch nicht entschuldet ist, werdet Ihr aber auf den vorzeitig abzulösenden Kredit die Vorfälligkeitsentschädigung zahlen müssen. Das wird Euch Eure Bank ausrechnen, denn sie hat ja einen Verlust durch den Wegfall der Zinseinnahmen.

danke schön!!!

das thema spekulationssteuer war mit bekannt, desw meine angabe woe lange wir drin wohnen.

und den gewinn müssen wir in der einkommenstuererklärung nicht angeben?

gruss

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@lesterb42

da muss ich doch noch fragen: kann man die vorfälligkeitsentschädigung auch bei der einkommensteuererklärung angeben, oder wird das finanzamt dann hellhörig?

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@lillcory

Das ist eine Frage an Deinen Steuerberater. Du solltest ihn in jedem Falle konsultieren. Wenn Du im gewerblichen Grundstückshandel wärest, ja. Bei Privatgeschäft denke ich eher nicht, dass Du diesen Aufwand irgendwo geltend machen kannst.

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@lillcory

Das Finanzamt wird schon "hellhörig" wenn du das Haus verkaufst. Der Notar ist schon wegen der Grunderwerbsteuer dem Finanzamt gegenüber meldepflichtig. Die Grunderwerbsteuerleute behalten das natürlich nicht für sich, sondern reichen die Info an die Einkommensteuerleute weiter.

Wenn dein Verkauf als privat (nicht steuerbar) behandelt wird, werden natürlich auch die damit zusammenhängenden Aufwendungen wie die Vorfälligkeitentschädigung nicht berücksichtigt. Sonderregelungen gibt es hierfür nicht.

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Natürlich zählt nur der tatsächliche Gewinn. Die Vorfälligkeitsentschädigung mindert diesen ja wieder.

eine vorfälligkeitsentschädigung? fällt damit schon mal raus

Haus schon abbezahlt - da könnte das zum Einkommen zählen

das haus ist noch nicht abbezahlt. was heisst zum einkommen?

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@lillcory

zunächst ist der Kredit abzulösen, da kommt von der Bank die Vorfälligkeitsentschädigung 

alles was drüber ist, ist im Prinzip Einkommen und wird versteuert in Abhängigkeit des Wertzuwachs und des zu versteuernden Einkommen

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