Steuerliche Behandlung von Gutachter-Tätigkeit (nebenberuflich)?

2 Antworten

Für diese Art der Tätigkeit ist nicht zwingend eine akademische Ausbildung erforderlich. (Ich kann das guten Gewissens behaupten, weil ich dieselbe Qualifikation bereits habe.) Einkommensteuerlich werden die Einkünfte daraus deshalb als Einkünfte aus Gewerbebetrieb behandelt.

Beachten musst du dabei eine ganze Menge; vor allem natürlich die einkommensteuerlichen Vorschriften.

Ja das stimmt. Aber da ich Vermessungsingenieur von Beruf bin werde ich als Freiberuflich eingestuft (Katalogberuf). Die Tätigkeit würde auch nur im Rahmen entsprechener Projekte anfallen.

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@fuzzi001

Wie Du eingestuft wirst entscheidet das Finanzamt, und die Einstufung richtet sich nicht nach Deinem Hauptberuf, sondern nach der Tätigkeit und Sachverständiger für Immobilienbewertung klingt für mich nach Gewerbebetrieb, da es sich mir nicht erschließt, was das mit der typischen Tätigkeit eines Ingenieurs zu tun hat.

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Ja das stimmt. Aber da ich Vermessungsingenieur von Beruf bin werde ich als Freiberuflich eingestuft (Katalogberuf).

Falls die Immobilienbegutachtung ein gewerbliche Tätigleit ist, kannst Du beide Tätigkeiten trennen; sonst wird alles zum Gewerbe und führt dadurch zu erhöhten IHK-Beiträgen und ggf. zu Gewerbesteuer.

Haus kaufen mit Wohnrecht für den alten Eigentümer als Kapitalanlage geeignet?

Hallo, vielleicht kennt sich ja hier jemand mit dem Thema aus. Wir suchen gerade nach Investitionsmöglichkeiten und sind über das Thema Hauskauf mit lebenslangen Wohnrecht gestoßen. Worauf muss ich als Käufer hier achten?

Meistens sind es ältere Menschen (um die 80) die ihr Haus vergünstigt anbieten, um dafür dann bis zum Lebensende dort kostenfrei (nur Nebenkosten!) zu wohnen. Da wir das Haus nicht selbst benötigen, wäre das für uns kein Problem.

Was mir schon klar ist: - Der reduzierte Kaufpreis ist der Ausgleich für die verlorenen Mieteinnahmen (statistische Tabelle mit entsprechender Lebenserwartung) - Als Eigentümer stehe ich auch für größere Reparaturen am Objekt gerade, obwohl ich keine Einnahmen habe. - Der Mieter kann auch deutlich länger leben als die stat. Erwartung....

Was mir nicht so klar ist: - Wie wird der Kauf steuerlich für mich als Käufer gehandhabt? Da ich keine Einnahmen habe, weiß ich nicht, ob ich zukünftige Investitionen dort steuerlich geltend machen kann. Wird der vergünstigte Preis z.B. 50k bei mir als "Einnahme" gezählt, weil es die Mieteinnahmen ausgleicht?

  • Gibt es irgendwo Musterverträge für diese Form des Verkaufs? Würde gerne wissen, was da noch so drin steht :)

  • Lassen sich bestimmte Wartungs und Instandhaltungsgeschichten am Objekt vertraglich ausschliessen? Bsp: Der 80 jährige Mieter hat seit 5 Jahren keine Heizung im Obergeschoss und möchte nach dem Kauf sowas sofort repariert haben....Hier gehts mir vor allem um Ausschluss bestehender Schäden, die vor dem Kauf schon da waren aber nicht sofort ersichtlich waren.

  • Ist die Formel die man für gewöhnlich für den Kapitalwert nimmt noch sinnvoll für Käufer / Verkäufer? Miete pro Jahr x Zinssatz / 100 * Lebenserwartung in Jahren = Kapitalwert (wobei als Zinssatz 5,5% vorgegeben sind!)

Bin gespannt, ob mir das hier jemand beantworten kann :)

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Steuerliche Behandlung von Einnahmen als Schiedsrichter

Hallo,

ich bin seit etlichen Jahren Freiberufler und widme mich seit Kurzem in meiner Freizeit der Schiedsrichterei, wobei ich entsprechend noch geringe Zusatzeinnahmen habe. Natürlich sind diese Einnahmen auch zu versteuern.

Wie sind diese Einnahmen jedoch steuerlich zu behandeln, vor allem in meinem Fall als Freiberufler? Fallen diese Einnahmen unter nebenberufliche Tätigkeiten? Oder ebenfalls unter die freien Berufe? Muss ich etwa ein Gewerbe anmelden (ich habe um etliche Ecke gehört, dass dies erst in den oberen Ligen bzw. bei internationalen Einsätzen notwendig ist).

Und wenn ich die Einnahmen aus der Schiedsrichterei versteuern muss, dann kann ich doch auch die Fahrten zu Spielen und ins Training entsprechend als Betriebsausgaben anrechnen lassen, oder liege ich da falsch? Zumindest werden die Fahrtkosten bar erstattet, was meines Wissens nach auch als "Einnahmen" anzugeben ist, wobei dies nur zur Kompensation der Fahrtkosten zu betrachten ist.

Sollte ich richtig liegen, dann müsste ich auch richtig liegen, dass ich mein Privatfahrzeug als Geschäftswagen angeben kann, wenn ich ihn mehr als 50% für die Fahrten zum Training und zu den Spielen nutze, oder? Und sollte dies zutreffen, was wäre dann günstiger: Fahrtenbuch oder 1%-Regelung, bzw. was sind die ausschlaggebenden Faktoren, um zu bestimmen, was günstiger ist?

Ich weiß, viele Fragen auf einmal. Doch vielleicht ist hier ein Community-Mitglied, das in der gleichen Situation ist und sich damit auskennt.

Die Firma dankt vielmals!

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Wie wird man kfz - Gutachter/ Sachverständiger?

Hallo, ich brauche guten Rat: Ich will selbständiger Kfz Gutachter in München werden, dh. im Telefonbuch firmieren um die Wiederherstellungskosten von Unfallschäden an Kfz zu beziffern. Also NICHT bei TÜV oder Dekra arbeiten und auch keine Führerscheinprüfungen abnehmen und nicht Änderungen in Kfz-Dokumente eintragen wie das vereidigte Sachverständige beim TÜV machen (die Voraussetzungen hierfür sind wohl höhere, z.B Besitz aller Führerscheinklassen, 18-monatige Tätigkeit als Ingenieur in einer Kfz-Fabrik, u.a.m.). Habe mich bei HS München für kommendes WS fürr ein Bachelorstudium Fahrzeugtechnik beworben. Auf Anfrage bei der Studienberatung reicht der Bachelor nicht um sich selbständig zu machen, man muß anschließend eine Zusatzausbildung machen in Landshut. Da finde ich nichts beim Googeln. Jetzt meine Fragen: Was brauche ich als Voraussetzungen, um als Selbständiger Gutachten über Kfz-Unfallschäden zu erstellen? Könnt Ihr mir weiterführende Links nennen, z.B. von Instituten für Zusatzausbildung zum Kfz-Gutachter? Oder muß ich den Masterstudiengang machen? Praktika erforderlich? Unterschied Kfz-Sachverständiger - Kfz - Gutachter? Danke schon mal für Eure Tipps ...

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Rein aus Finanzamtssicht?
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