Steuerliche Behandlung studentischer Aushilfen

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Hallo hairforceone, wenn der Lohn der stud. Aushilfe über 450 Euro mtl. liegt, ist es eine ganz normale versicherungspflichtige Beschäftigung und der Arbeitgeber hat ganz normal die Sozialabgaben zu tragen, dies sind Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Dies sind ca. 20 %, die anderen 20 % träge der Arbeitnehmer. Wenn die Arbeit im Januar nicht mehr anfallen würde, braucht man den AN nicht gleich abzumelden, aber es würde dann kein Lohn und daher auch keine Abgaben gezahlt, es wäre nicht korrekt Stunden vom Dezember auf den Januar "zu schreiben", auch wenn dies in Firmen öfters gemacht wird, doch wo kein Kläger, da keine Klage.

Bei der kurzfristigen Beschäftigung sind KEINE normalen Sozialabgaben zu zahlen, die ist versicherungsfrei, nur die von Dir beschriebenen Umlagen fallen an. Jedoch mußt Du dann auf die max. 2 Monate Beschäftigung bzw. auf die max. Beschäftigung an 50 Arbeitstagen im Jahr achten. 4 Monate durcharbeiten ginge nicht, aber es ginge z. B. 10 Arbeitstage im Oktober, 10 im November und 20 im Dezember. Die genannten Lohngrenzen sind einzuhalten, denn es soll sich um eine Aushilfstätigkeit handeln, mehr soll hier nicht bezahlt werden.

Eine jährlich befristete Beschäftigung (Nebenjob bis zu 450 Euro oder auch versicherungspflichtig über 450 Euro wäre auch möglich).

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