Steuerliche Auswirkungen Immobilienkauf bei anfänglicher Vermietung und späterer Eigennutzung

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3 Antworten

Ich glaube, der Verkauf war gar nicht gefragt! Wichtig bei der Vermietung wäre zu wissen, ob Vermietung an Fremde oder nahe Angehörige erfolgen soll. Bei letzteren wäre nämlich unbedingt zu beachten, dass man den vollen Werbungskostenabzug nur bei einer Miete in Höhe von mindestens 75 % der ortsüblichen Miete bekommt (muß sich nicht am Durchschnitt, sondern der unteren Grenze orientieren)!

Natürlich.
Während der Vermietungsphase kannst du zunächst mal die anfallenden laufenden Kosten als Werbungskosten von den Einnahmen abziehen. Diese Werbungskosten sind z.B.

* Abschreibung
* Schuldzinsen / Geldbeschaffungskosten
* Grundbesitzabgaben
* Hausstrom
* usw.

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Nach der Vermietungsphase, also wenn du selbst drin wohnst, ist dieser Abzug natürlich ausgeschlossen.
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Für den möglichen Verkauf der ETW musst du dies hier beachten:

Nach der derzeitigen Gesetzeslage ist es so, dass du bei der Umwidmung des Vermietungsobjektes zur Nutzung zu eigenen Wohnzwecken nicht die Auswirkungen des § 22 Nr. 2 EStG in Verbindung mit § 23 Abs. 1 Nr. 1 EStG auslöst. Denn die 10jährige Spekulationsfrist beginnt bereits mit Erwerb der ETW, auch wenn dort ein Mieter gewohnt hat. Das liegt daran, dass Vermietungseinkünfte nicht zu den Gewinneinkünften gehört und das Objekt trotz Vermietung im Privatvermögen bleibt.
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Wohnst du im Jahr des Verkaufs und in den zwei vorangegangenen Jahren selbst in der Wohnung, ist der Verkauf der ETW auch dann nicht steuerverstrickt, wenn er früher als 10 Jahre nach Erwerb erfolgt.

guten morgen!

zunächst mal kannst du bei der vermietung der ETW die anfallenenden kosten als werbungskosten von den (miet)einnahmen abziehen. das dürfte dir bereits klar sein! diese werbungskosten sind zb:

  • abschreibung
  • schuldzinsen / geldbeschaffungskosten
  • grundbesitzabgaben
  • hausstrom
  • usw.

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nach der derzeitigen gesetzeslage ist es so, dass du bei der umwidmung des vermietungsobjektes zur nutzung die auswirkungen des § 22 Nr. 2 EStG in Verbindung mit § 23 Abs. 1 Nr. 1 EStG auslöst. das bedeutet: PRIVATES VERÄUSSERUNGSGESCHÄFT! hiernach ergibt sich entweder ein veräußerungsgewinn oder eben -verlust.

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vereinfacht dargestellt, wird der gewinn hieraus wie folgt ermittelt:

verkaufspreis

./. verkaufskosten

./. anschaffungkosten

= gewinn oder verlust

EnnoBecker 20.11.2010, 08:59

Unleserliches Gekrakel. Schade, bestimmt steckt in der Antwort einiges Richtiges drin.

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