Steuerliche Absetzbarkeit bei Sanierung einer denkmalgeschützten Immobilie

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4 Antworten

Die maßgebliche Vorschrift ist § 82g Einkommensteuer- Durchführungsverordnung. Danach können Sanierungsmaßnahmen an denkmalgeschützten Gebäuden mit je 10 % über 10 Jahre abgesetzt werden. Eigennutzung oder Vermietung spielen dabei keine Rolle. Voraussetzung ist aber eine Bescheinigung der Denkmalbehörde über die notwendigen Maßnahmen vor Beginn der Sanierung.

Das ist im Prinzip richtig, aber nicht mehr aktuell. Abswchreibung ist nur noch über 12 Jahre zu 90% möglich.

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@Seehausen

Mein Kenntnisstand beruht auf den Einkommensteuer- Durchführungsverordnungen 2012. Dort stehen noch 10 X 10 %.

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@Seehausen

Mein Kenntnisstand beruht auf den Einkommensteuer- Durchführungsverordnungen 2012. Dort stehen noch 10 X 10 %.

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Steuerberater ist die anlaufstelle.Als wir unser haus günstig schnappten,dachten wir auch wir können schön renovieren,aber nix da.in den ersten 2 jahren darfst du eine gewisse grenze nicht überschreiten,das wäre ca. 8000 euro insgesamt für die 2 jahre.Fragt mich nicht nach dem fachwort.Allerdings ist unser haus nicht Denkmalgeschützt.Aber da kommt erst mal das erste"aha".Um nicht ins fettnäpfchen zu treten würd ich mich erstmal informieren.

Ja und wenn du keine Ahnung hast, halt einfach den Mund! Richtig ist die Antwort von Heluthk, beachten muss man, dass die Bescheinigung der notwendigen Maßnahmen vor Beginn der Bauarbeiten erhält.

Die Grenze (bei nicht denkmalgeschützten Gebäuden) für den sog. "anschaffungsnahen Herstellungsaufwand" sind 15 % der auf den Gebäudeanteil entfallenden Summe innerhalb der ersten drei Jahre. Dabei gibt es aber besondere Bestimmungen zum Umfang von Sanierungsmaßnahmen, diese sind beim Steuerberater zu erfragen. Der "anschaffungsnahe Herstellungsaufwand" wird über die Abschreibungsdauer (40 oder 50 Jahre) abgeschrieben, geht also nicht verloren, kann nur nicht sofort abgezogen werden.

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Nach Einkommensteuergesetz könnt ihr alle Baukosten, die der Erhaltung und Nutzung eines Baudenkmsales dioenen, bis zu 90% abschreiben. Voraussetzung ist eine Genehmigung der Denkmalschutzbehörde, die Zustimmung der Denkmalfachbehörde und eine vorheriger Anerkennungsbescheid der Denkmalbehörde für das Finanzamt.

Entsprechende Merk- und Informationsblätter gibt es bei der Denkmalfachbrehörde des jeweiligen Bundeslandes.

Ja, das ist schon richtig bei privater Nutzung. Bei Vermietung gibt es aber wieder einen anderen Wert (100%). Ich frage mich jetzt, wie man es machen kann, wenn man erst vermietet und dann privat nutzt...

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@tinchen19862

Die "Denkmalabschreibung" ist unabhängig von Vermietung oder Eigennutzung.

Es kann sein, dass es bei Vermietung zusätzliche oder sogar bessere Abschreibungsmöglichkeiten nach anderen Programmen gibt, z.B. in Sanierungsgebieten oder zur Regionalförderung oder für Bauteile wie Energieeinsparung etc. Das kann aber nur der Streuerberater vor Ort klären.

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@Seehausen

Nach § 82g Einkommensteuer- Durchführungsverordnung beträgt die Abschreibung für Maßnahmen im Bereich des Denkmalschutzes 10 X 10 %, also insgesamt 100 %. Das ist unabhängig davon, ob das Objekt vermietet oder eigengenutzt ist. Entscheidend ist nur die Bescheinigung der Denkmalbehörde, dass die Maßnahmen geeignet sind.

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@Helmuthk

Das ist nicht mehr aktuell. Abschreibung ist nur noch über 12 Jahre zu 90% möglich.

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Die Frage wurde auf www.finanzfrage.net ja schon beantwortet.

Je nach Nutzung bleibt Dir § 7i oder § 10f EStG.

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