Steuerliche Absetzbarkeit bei Hauskauf

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4 Antworten

Wenn ein Hauskauf getätigt wird, um eine steuerliche Absetzbarkeit zu haben, kommt es zunächst darauf an, ob Sie Ihr Haus selbst nutzen oder vermieten, denn dies ist der große Unterschied. Kaufen Sie dieses Haus, um darin zu wohnen, so können Sie lediglich die Kosten für die Handwerker und alle anfallenden Renovierungskosten von der Steuer absetzen. Da sich rechtlich eine Steuer nicht von einer anderen Steuer absetzen lässt, können Sie beispielsweise die Grunderwerbssteuer nur dann absetzen, wenn Sie das Haus vermieten. Dann können Sie sogar die bereits gezahlten Zinsen für das Darlehen absetzen, welches Sie zum Kauf des Hauses aufgenommen haben.

Weiter: http://www.helpster.de/ein-hauskauf-ist-steuerlich-absetzbar-darauf-sollten-sie-dabei-achten_69012

vundepalz 10.03.2014, 19:42

Das Haus wird ausschließlich privat genutzt und renoviert haben wir es mit Freunden - also privat. Dann ist wohl nichts zu machen.

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wenn du das Haus nach Erwerb als Sozialwohnung vermietest könnte es sein dass du absetzen kannst

newcomer 10.03.2014, 18:51

http://www.wiwo.de/finanzen/immobilien/immobilienrecht-grundsteuer-mindern/8274980-2.html

Beim Kauf Steuern sparen

Wird der Bauvertrag später geschlossen, bleibt das Haus steuerfrei. So kaufte ein Bauherr ein Grundstück. Einen Monat später schloss er mit einem Bauunternehmen einen Bauvertrag für eine Doppelhaushälfte. Das Bauunternehmen zahlte dem Grundstücksverkäufer eine Provision, weil er den Auftrag vermittelt hatte. Als das Finanzamt davon erfuhr, verlangte es auch auf die Baukosten Grunderwerbsteuer. Kauf- und Bauvertrag seien eine Einheit. Das Finanzgericht Düsseldorf stellte sich jedoch auf die Seite des Bauherrn (7 K 417/10 GE). Der Käufer sei völlig frei gewesen, von wem er sein Haus bauen lasse.

Unstrittig ist dagegen, dass Vermieter die Zinsen ihrer Baufinanzierung als Werbungskosten geltend machen können (siehe oben). Bei einer Berliner Eigentumswohnung für 293.250 Euro (inklusive Nebenkosten), die zu 70 Prozent über Kredit finanziert wird, sind das im ersten Jahr immerhin 6101 Euro.

Wer einen Teil der Immobilie selbst nutzt, sollte sich Ärger mit dem Fiskus ersparen, in dem er Eigen- und Kreditfinanzierung über zwei Konten laufen lässt. Den Eigenanteil sollte er dem selbst genutzten Teil zuschreiben, den Kredit dagegen dem vermieteten Teil. So kann er Zinsen mit Mieteinnahmen verrechnen. Neben Zinsen können Vermieter auch regelmäßig anfallende Kosten absetzen, die sich nicht auf die Mieter umlegen lassen. Dazu gehören die jährlichen Abschreibungen oder Ausgaben für Instandhaltung.

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Die Kosten für die Anschaffung einer Immobilie zu privaten Wohnzwecken ist mit Wegfall der Eigenheimzulage im Jahr 2006 steuerlich nicht mehr berücksichtigungsfähig. Es können nur noch Aufwendungen geltend gemacht werden, z. B. Handwerkerleistungen für Reparaturen (Handwerkerlohn + USt). Unter der Rubrik haushaltsnahe Dienstleistungen. Der Abzugsbetrag ist aber begrenzt, so dass nur bis zur Obergrenze von 1.200 € gefördert wird (max 20% von 6.000 €).

Wenn du das Haus selbst nutzen willst und nicht vermietest, gibt es keine Steuerersparnis. Für was denn auch ?

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