Steuerklassenwechsel für mehr Elterngeld?

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3 Antworten

Kann man machen, allerdings unterliegt das Elterngeld dem Progressionsvorbehalt, von daher wird sich die effektive Steuerlast nicht wirklich reduzieren lassen.

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Ja, Ihr solltet schnell wechseln. Maßgeblich sind die Abzugsmerkmale (also z. B. die Steuerklasse), die überwiegend in den letzten 12 Monaten vor der Geburt galten. Mutterschutzzeiten zählen dabei nicht.

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Danke für die Antworten. Bzgl. des Progressionsvorbehalts... kann es also sein, dass dann größere Nachzahlungen kommen? Und es im Endeffekt egal ist? Deswegen sind wir bisher bei 4/4 geblieben, da mit der Lohnsteuererklärung am Ende gleich abgerechnet wird und dann eher was zurückgezahlt wird, als andersrum.

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Kommentar von munichr
24.04.2016, 18:35

Im Endeffekt egal ist es nicht, da man natürlich nie 100% Steuersatz hat. Also sind 100 EUR mehr Elterngeld immer noch besser und man zahlt darauf z.B. 20 EUR Einkommensteuer. Für die Einkommensteuererklärung (nicht Lohnsteuerklärung) ist es völlig egal, welche Steuerklassen im Laufe des Jahres waren, da sich euer Einkommen (Bruttogehälter, Versicherungen etc.) nicht ändert und dementsprechend auch nicht die festzusetzende Einkommensteuer ändert. Nur die Nachzahlung/Erstattung ist dann mehr/weniger. Beispiel Stromabrechnung: Ob man im Monat 100 EUR vorauszahlt oder 150 EUR, am Jahresverbrauch und der End-Rechnung ändert sich auch nichts. Also schnell wechseln, da der überwiegende Teil der 12 Monate (also 7 oder mehr) zählt. Im heutigen Zeitalter geht das per E-Mail direkt an das zuständige Finanzamt

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