Steuerklasse und Krankversicherung Mobile Reserve?

3 Antworten

Nicht verheiratete Personen erhalten die Steuerklasse 1, das ist richtig. Warum der Studienjob mit Steuerklasse VI abgerechnet wurde, erschließt sich mir allerdings nicht ganz, schließlich erhälst du das Studium ja nicht vergütet. Du solltest auf jeden Fall eine Steuererklärung abgeben, um die zu viel gezahlte Lohnsteuer erstattet zu bekommen. Dem neuen Arbeitgeber teilst du deine Steueridentifikationsnummer mit. Damit kann er alle für die Lohnabrechnung erforderlichen steuerlichen Merkmale beim Finanzamt abfragen. Da du keinen Zweitjob hast, solltest du eigentlich automatisch die Steuerklasse 1 erhalten. Im Zweifel einfach mal kurz beim Finanzamt nachfragen.

Die Lohnsteuer und die Beiträge zu den gesetzlichen Sozialversicherungen werden vom Arbeitgeber in der Lohnabrechnung automatisch berücksichtigt.

Den Beitrag zur Krankenversicherung teilen sich Arbeitgeber (14,60 % gesamt -> jeweils 7,30%), jedoch wird ein kassenabhängiger Zusatzbeitrag erhoben, welcher nur vom Arbeitnehmer getragen wird. Der Zusatzbeitrag beträgt zwischen 0,50% und 1,7% des Bruttoeinkommens.

Dein Arbeitgeber führt die Sozialversicherungen an die Krankenkasse ab.

Dein Hauptjob Studieren in diesem Jahr aber doch gar nicht bezahlt, also ohne Einkommen. Somit war dein Nebenjob dein Hauptjob in steuerrechtlichen Sinn und damit muss auf Steuerklasse 1 abgerechnet werden. Da hat wohl jemand ziemlich gepennt.

Da musst du unbedingt eine Steuererklärung abgeben im nächsten Jahr und dir die zuviel gezahlten Steuern zurück holen.

Ich frage mich nur, ob du überhaupt schon eine Ausbildung als Lehrerin (Lehramtsanwärterin oder Studienreferendarin) absolviert hast?

Oder um welche Art von Lehrerin es sich bei deiner Frage handelt?

Evt. Tanzlehrerin?

Arbeitgeber versäumt Meldung bei Krankenkasse. Nun dicke Nachzahlung. Wer muss zahlen?

Hallo Leute Ich habe bei meinem jetzigen Arbeitgeber (sparkasse) als Student angefangen, nebenbei zu arbeiten, 750 €/ Monat. Ich war also befreit von Krankenkassenzahlungen über den Arbeitgeber und habe als Student selbst 60 € / Monat an meine Krankenkasse gezahlt. Irgendwann wurde mir dann ein richtiger Vollzeitjob angeboten. Ich war zwar noch Student, habe den Job aber angenommen.Nun war ich noch in der Uni eingetragen, verdiente aber schon über 2.000 € / Monat.

Soweit wie ich informiert bin, hätte mein Arbeitgeber den Wechsel von "Teilzeit-Student" auf "Vollzeit-Angestellter" bei meiner Krankenkasse melden müssen, damit die Krankenkasse ab diesem Moment nicht mehr von mir den monatlichen Studentenbeitrag von 60 € verlangt, sondern dies automatisch meinem Gehalt entsprechend vom Gehalt abgezogen wird. Mein Arbeitgeber hat es jedoch versäumt, dies bei der Krankenkasse zu melden. Dies hat zur Folge, dass meinem Vollzeitgehalt seit 1 1/2 Jahren keine Krankenkassenbeiträge abgezogen worden sind. Ich kenne mich damit nicht aus.

Jedenfalls ist das vor einigen Monaten rausgekommen: Mein Arbeitgeber muss für die letzten 1 1/2 Jahre meinen Lohn neu berechnen, selber über 4.000 € an Krankenkasse nachzahlen, und ich auch. Hab nun also 4.000 € Schulden bei meinem Arbeitgeber, welche er sich monatlich von meinem Gehalt stückweise wiederholt.Darf er das?Wer haftet/ist schuld?LG

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Neue pauschale Besteuerung von Investmentfonds und Mitgliedschaft Familienversicherung Krankenkasse?

Hallo,

meine Frau ist bei mir per Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse mitversichert. Sie ist nicht erwerbstätig und hat lediglich Kapitaleinkünfte, die unterhalb der Obergrenze für die Mitgliedschaft in der Familienversicherung liegen.

Zum Jahreswechsel 2017/2018 kommt nun die pauschale Vorabbesteuerung von Kursgewinnen bei Investmentfonds. Dieser Steuer liegen dann ja fiktive zukünftig realisierte Gewinne zugrunde, die eben im aktuellen Jahr schon versteuert werden.

Wird die Krankenkasse da aufspringen? D.h. zählen die der Vorabpauschalbesteuerung zugrundeliegenden Gewinne womöglich auch zu den jährlichen Kapitaleinkünften meiner Frau? Dann könnte es knapp werden...

Eine anschließende Frage: Die Kapitalerträge fließen 1x im Jahr zu, also im schlimmsten Fall wird in einem Monat im Jahr die Obergrenze der Einkünfte für das gesamte Jahr überschritten, in allen anderen Monaten liegt das Einkommen bei 0. Muss sich meine Frau dann für das ganze Jahr selbst krankenversichern? Und was wäre dann ein Jahr, denn ob der Maximalbetrag geknackt wird oder nicht, dass wissen wir nicht im voraus.

Für jeden Tipp dankbar

Tonio K.

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Bin jetzt Studentisch versichert, kann ich zurück zur familienversicherung?

Hallo, und zwar stehe ich gerade irgendwie auf dem Schlauch. Ich beginne ab April mein Studium, habe einen Arbeitsvertrag ab April abgeschlossen, welcher mir vertraglich vorgibt, 20 Std. pro Woche arbeiten zu dürfen. Sprich: 80 Std. im Monat. So weit so gut. Nun war ich gestern bei der Krankenkasse, diese hat mir die Studentische Krankenversicherung abgeschlossen, da ja laut Vertrag ich über 415 Euro liege und ich somit nicht mehr in der Familienversicherung sein darf.

ABER: Meine Chefin meinte heute, dass ich wahrscheinlich auch gar nicht auf meine 80 Std. im Monat kommen werde, sodass ich ja letztendlich doch so wenig Geld haben werde und mir die Familienversicherung doch zustünde und vorteilhafter wäre.

Nun meine Fragen: Bis dato habe ich doch alles richtig gemacht, da ich ja nicht weiß, wie sich nun alles ergibt (Stundenmäßig, laut Vertrag geht das ja nicht anders). Kann ich später, wenn ich sehe, dass ich zu wenig Gehalt bekomme, zurück in die Familienversicherung oder nicht? Und wie soll ich nun vorgehen? Bitte um Hilfe

Danke

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