Steuer"klasse" 0 bei Vielverdienenden

4 Antworten

Ich vermute mal dass es sich um einen Grenzgänger handelt. Diese sind gegen Vorlage einer Ansässigkeitsbescheinigung bzw Freistellungsbescheinigung nach § 39b VI EStG in Deutschland von der Lohnbesteuerung ausgenommen, müssen aber natürlich in Ihrem heimatland das Einkommen versteuern.

Grüße

Der wohnt in Deutschland. Allerdings hat er den gleichen Nachnamen wie die Firma. Trotzdem ist er kein Geschäftsführer oder sonst selbstständig - wegen dem vorhandenen Arbeitsvertrag der die Überschrift hat: "Arbeitsvertrag für Angestellte"

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@KleineKraehe

Sorry, kenn mich hier noch nicht so gut aus... hier passts besser

was für eine Rechtsform hat denn die Firma? wenn es ein Einzelunternehmen oder eine Personengesellschaft ist und derjenige den selben "Nachnamen" hat vermute ich das doie Lohnabbrechnung nur "Proforma" erstellt wird um einen "Unternehmerlohn" abzurechnen. (deswegen dann wohl auch der "Anstellungsvertrag" der dann rechtlich gesehen gar keiner ist.) Wenn dem so ist wird das "Gehalt" über die Private Steuererklärung in Form von "Einkünften aus Gewerbebetrieb" besteuert.

Wenn die Rechtsform eine Kapitalgesellschaft wäre muss ich nochmals in mich gehen... :)

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Woher hast du das? Ich kenne keine Lohnsteuerklasse 0! Und in welchem Bereich arbeitet diese Person? Wie konntest du, in die Abrechnung einsehen? Ein Tarifvertrag ist zwar bindend,aber er muß eingehalten werden und darf nicht nach "unten" korrigiert werden. Aber ein Arbeitgeber darf trozdem seinen Mitarbeiter mehr bezahlen als vereinbart! Nur nicht weniger! Vielleicht bekommt er es,weil er mehr Aufgaben dazu bekommen hat oder auch nur vorübergehend jemanden vertritt!

Ich weiß das halt, hab ich mal mitbekommen. ich will ja nur wissen, ob es da Sonderregelungen gibt, dass es auch anders besteuert werden kann. Halt über das ganze Jahr hinweg gesehen

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Steuerklasse 0 ist lediglich eine technische Hilfe um eben solche Zahlungen über das Lohnprogramm verwalten zu können.

und da Versorgungswerkbeiträge abgeführt werden würde ich als Tätigkeitsfeld spontan auf "Steuerberater" tippen

und Tarifverträge gelten nicht für Unternehmer und ähnliche (auf jeden fall nicht im Sinne als "Arbeitnehmer")

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@dasvielleicht

Tätigkeit Steuerberater ist zwar falsch. Aber das mit dem Versorgungswerk hört sich gut an. Ich glaub mein Verständis ist jetzt doch soweit, dass es logisch sein könnte und man es teilweise erklären kann. Damit wäre mein Neugierde befriedigt :-)

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was für eine Rechtsform hat denn die Firma? wenn es ein Einzelunternehmen oder eine Personengesellschaft ist und derjenige den selben "Nachnamen" hat vermute ich das doie Lohnabbrechnung nur "Proforma" erstellt wird um einen "Unternehmerlohn" abzurechnen. (deswegen dann wohl auch der "Anstellungsvertrag" der dann rechtlich gesehen gar keiner ist. Wenn dem so ist wird das "Gehalt" über die Private Steuererklärung in Form von "Einkünften aus Gewerbebetrieb" besteuert.

Wenn die Rechtsform eine Kapitalgesellschaft wäre muss ich nochmals in mich gehen... :)

sorry gehört als Kommentar weiter unten hin...-

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GmbH & Co. KG. Die werden dann ja von der Komplementärin bezahlt. Das könnte natürlich auch so möglich sein, dass die das privat machen.

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@KleineKraehe

na siehste. ne Gmbh & Co KG ist ne Personengesellschaft. derjenige hat also ein "Anstellungsverhältnis" bei der KG obwohl er Komanditist ist..

Als solche sind die "Gehaltszahlungen" Gewinnvorweg und werden nicht über Lohnsteuerkarte versteuert da dies unter eine andere Vorschrift des Einkommensteuergesetzes fällt. (§ 15 anstatt §19).

Hierfür zahlt derjenige Einkommensteuer voraus.

Wird also auch besteuert obwohl er mehr "verdient" als Du ;-)

Grüße

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@dasvielleicht

Ja mit anderen Antworten wird mir das jetzt klar und so könnt es sein :-) Jetzt bin ich zufrieden und weiß mehr :-) War nur mit allem zusammenhängenden Dingen für mich unklar. Wieder was zugelernt und verstanden :-)

Danke!

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