Kann mein Freund etwas gegen die Anzeige wegen Steuerhinterziehung und Betrug machen?

4 Antworten

Im Zweifelsfall drohen ihm 2 -7 Jahre Haft(geschlossen).

Und das ergibt sich im Zweifelsfalle aus welchen Umständen?

Er hat etwas mehr als 450€ verdient und es nicht gemeldet, weil er nach eigener aussage nicht wusste, dass er dazu verpflichtet ist.

Was vermutlich nicht mal Menschen glauben können, die gewöhnlich mit den Füßen in der Steckdose schlafen. Denn 1. muß man jeden Euro (und nicht nur über 450,-) melden, den man hinzuverdient und 2. kann man so blind und taub gar nicht sein, als dass man nicht mitbekommen haben kann, dass Einkommen bei ALG II angerechnet wird. Und 3. kann man einen Betrug auch mit "bedingtem Vorsatz" begehen. Heißt: Es war einem egal. Und mindestens das kann man ganz sicher unterstellen.

Die Antwort lautet also: Aus der Nummer kommst du nicht raus. Weshalb man dafür allerdings 7 Jahre in den Knast soll, das kannst Du ja noch mal näher beschreiben....

Also die Strafe wird gemildert, wenn er den oben genannten Betrag innerhalb der nächsten Woche überwiesen hat. Ggf. kann ich dir eine nähere später Beschreibung liefern, wenn ich ihn erwischen sollte.

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Im Briefkopf steht ein Sachbearbeiter, den sollte er mal befragen.

Seit wann überweist man seine Lohnsteuer selbst? Die wird doch gleich einbehalten. Was hat sein Ag denn für eine merkwürdige Lohnabrechnung?

Da muss er nun durch. Nicht Wissen schützt vor Strafe nicht.

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