Steuererstattung und Hartz IV....Hilfeeeeeee

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7 Antworten

In eurem (gemeinsamen) Antrag auf Grundsicherung hat ihr unterschrieben, dass ihr unaufgefordert sämtliche Veränderungen anzeigen werdet. Wenn ihr das dann einfach nicht tut, müsst ihr euch nicht wundern, wenn die Leistungen eingeschränkt oder auch ganz eingestellt werden.

Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe,habt ihr gemeinsam ALG - 2 bezogen,nicht nur dein Mann,dein Krankengeld wurde ja auch auf euren Bedarf angerechnet !

Die Krankenkasse hat dir also ab dem 12.04.2014 dein Krankengeld gestrichen,somit haben euch ja Einkünfte gefehlt,die euch das Jobcenter bereiz angerechnet hatte und diese haben eure Leistung in diesem Monat gesenkt.

Im selben Monat hast du dann die 489 € Steuerrückerstattung bekommen und die haben die Einstellung des Krankengeldes wieder ausgeglichen,käme halt auf die Höhe deines dir normalerweise zustehenden Krankengeldes ab dem 12.04.2014 bis zum Monatsende an,ob und wenn ja,wie viel ihr ggf.zurück zahlen müsstet.

Das nicht gezahlte Krankengeld musst du natürlich von den 489 € abziehen,ihr hättet ja dann in diesem Monat 04.zu wenig Leistungen erhalten.

Ich würde jetzt keinesfalls in Panik verfallen und die Steuerrückerstattung an das JobCenter zahlen. Zwar hättet ihr es melden müssen, da aber gleichzeitig das Krankengeld gestrichen wurde, wird die Überzahlung nicht so hoch ausgefallen sein (den Ablehnungsbescheid für das Krankengeld solltet ihr aber unbedingt aufheben). Begründe es doch damit, dass eure Einkünfte etwa gleich geblieben sind und du deshalb bei Antragsabgabe vergessen hast, dass das Geld aus der Steuerrückerstattung und nicht von der Krankenkasse stammte. Falls sie überhaupt danach fragen, denn schlafende Hunde würde ich nicht wecken.

Warte, bis du einen Anhörungsbogen bekommst (das kann auch später sein, falls sie mal einen Check machen) und schreibe es dann so hinein. Bei geringfügiger Überzahlung kommt dann eine Nachforderung, das war´s dann.

Auch, wenn sie noch einmal auf die Steurrückerstattung zurückkommen, würde ich alles so angeben.

Du hast ja hier verschiedene Antworten bekommen, auch von isomatte. Mir fällt isomatte immer wieder auf, dass sie sehr erfahren ist und in ihren Antworten sehr sorgfältig.

Ich empfehle Dir, hole Dir einen Termin bei einer Sozialberatung. Google mit sozialberatung und füge Deinen Wohnort hinzu (oder den nächstgrößeren, falls Deiner klein ist). - Dir werden so (behördenunabhängige) Beratungsstellen wie die Caritas, Diakonisches Werk, Paritätischer Wohlfahrtsverband oder die Arbeiterwohlfahrt (AWO) gezeigt. Vereinbare dort einen Beratungstermin.

Beim Vorsprechen beim Jobcenter geh unbedingt mit einem Beistand hin (dazu gleich mehr).

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Vorsorglich auch diese Hinweise von mir:

Umgang mit Sozialbehörden

Mit dem Amt nichts telefonisch klären (das kann man später nie beweisen). Alles schriftlich machen. Am besten Schreiben, Belege und Anträge persönlich abgeben. - Den Erhalt des Schreibens lässt man sich auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel, Datum und Unterschrift bestätigen. (Dies verlangt man mit ruhigem, freundlichem Ton und reicht das Schreiben rüber, „und hier brauche ich noch Stempel mit Datum und Unterschrift“).

Wenn man nur etwas abgeben will, dann wie üblich ein Schreiben aufsetzen, in dem erklärt wird, was "als Anlage" überreicht wird. - Wiederum dieses Anschreiben auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel und Unterschrift bestätigen lassen.

Diese Bestätigungen sind Gold wert, sie sind mehr wert als ein Einschreibebeleg (mit dem ja nur der Eingang eines Umschlags bestätigt wird).

Mit einer solchen Bestätigung kann von Seiten der Behörde nicht behauptet werden, Schreiben und Belege seien nicht eingegangen. Und wenn doch, eine Fotokopie von deren Bestätigung vorlegen (das Original unbedingt wie eine Kostbarkeit hüten). - Werden so die Unterlagen / Belege abgegeben, wird erfahrungsgemäß allgemein die Sache sogar zügiger bearbeitet.

Falls Du meinst, ich würde übertreiben, google mit jobcenter unterlagen verloren.

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Im Gespräch mit den Mitarbeitern immer korrekt und konzentriert sein. Wenn die Mitarbeiter freundlich und zugewandt sind: Auch Infos im Vertrauen landen in der Akte und können später gegen den „Kunden“ (wie es vollmundig bei Sozialbehörden heißt) verwendet werden.

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Oft ist es ratsam, zum Amt einen Beistand als Begleitung mitzunehmen. Dieser muss nur zuhören und kann dabei Protokoll führen, oder hinterher macht man gemeinsam ein Erinnerungsprotokoll. Die Begleitung kann aber auch für Dich Erklärungen abgeben, dazu § 13, Absatz 4 SGB X (google mit 13 sgb 10):

  • (4) Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen. Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht unverzüglich widerspricht.

Für einen ehrenamtliche Behördenbegleiter = Beistand google jeweils mit Deinem Wohnort (oder dem nächstgrößeren, wenn Deiner klein ist) mit

Ämterlotsen

Behördenlotsen

Behördenbegleiter

Hartz IV Mitläufer

Hartz IV Gegenwind e.V.

Wir gehen mit org

Diese Ämterbegleiter sind wertvolle Hilfen und notfalls auch Zeugen, und (die meisten? alle?) haben für diesen ehrenamtlichen Dienst eine kleine Ausbildung genossen und kennen sich bestenfalls mit den Gesetzen aus.

Lebst Du in einer Bedarfsgemeinschaft (oder Haushaltsgemeinschaft): Andere Mitglieder solch einer Gemeinschaft können für Dich kein Beistand sein, denn sie sind nicht neutral, sondern automatisch selbst Betroffene.

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Und google mit

legitimation eines beistands pdf

und lade Dir die Datei vom elo-forum runter. Darin erfährst Du die gesetzliche Grundlage für Beistände und dass jeder Bürger ein Recht darauf hat, sich bei Behördengängen von einem Beistand begleiten zu lassen.

Auch erfährst Du so, dass wenn Dein Beistand für Dich etwas sagt, und Du widersprichst nicht, gilt es so, als hättest Du selbst es gesagt.

Wenn Du bei einer Sozialberatung bist, frage dort, ob dort Beistände / Behördenbegleiter ehrenamtlich Dienst machen.

Zum Amt mit einer erfahrenen Begleitpersonen zu gehen ist in diesem Fall empfehlenswert.

Falls Du (Ihr) eine (neue) Eingliederungsvereinbarung (EGV) unterschreiben sollst, nimm sie mit nach Hause - unterschreibe sie keinesfalls dort!!!

Hör Dir auf YouTube die hervorragende Information zu Eingliederungsvereinbarungen von einer Fachfrau an:

Eingliederungsvereinbarung 1

Es sind sieben kleine Teile. Ist ein Teil zu Ende, kannst Du den Folgeteil direkt auf Youtube oben rechts neben dem Video anklicken.

http://www.youtube.com/watch?v=msOcuQYUGQM

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Jepp! Ihr müsst das zuviel gezahlte Geld zurück zahlen. Notfalls in Raten. Sonst wirft man euch womöglich noch Sozialbetrug vor. Das ist eine Straftat.

oh nein...ich wollte das so nicht....dann können wir uns aufhängen haben ein kleines Kind

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@sweetangel381

Soviel kann´s ja nicht gewesen sein (wenn´s überhaupt eine Überzahlung gab), und ohne Zahlungsaufforderung von JobCenter würde ich auch nichts zahlen.

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Isomatte hat dir schon geantwortet.

Du kannst dich auf http://www.elo-forum.org/ anmelden und deine Frage einstellen.

lg

Ihr müsst das Geld zurück zahlen.

erwartet mich dann eine Strafe?

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