Steuererklärung zurückzahlen?

5 Antworten

Hallo, Also ich glaube, Du willst eine Einkommensteuer-Erklärung abgeben. Da wird nur das berücksichtigt, was Du an Steuern an das Finanzamt abgeführt hast. Beträge, die vom Arbeitsamt kamen sind steuerfrei! Beiträge vom Arbeitsamt sind Hilfen für's Leben. Die müssen auch nicht zurückgezahlt werden. Für sie interessiert sich das Finanzamt nur indirekt. Sie wollen vor allem wissen, wie lange Du arbeitssuchend warst.Zu Deinem langen Fahrtweg: Du hast grundsätzlich eine Pauschale für Fahrten zum und vom Arbeitsplatz. Wenn Du darüber hinaus mehr fährst, dann ist es wichtig, alle Kosten hierfür aufzulisten. Diese Kosten können dann angeführt und abgesetzt werden. Du musst auch nicht unbedingt den kürzesten Weg (in km) fahren. Der Weg, der in Minuten, der beste ist, sollte benutzt werden. Besorge Dir am Besten eine Steer-Software über die "elektronische Bucht" und mache dort Deine Einkommensteuer-Erklärung. Bei vielen dieser Programme wird Dir geholfen und Du bekommst gute Tipps bevor die Erklärung das Finanzamt erreicht.

Das Arbeitslosengeld ist steuerfrei. Es unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt (googlen). Wenn du 8 Monate arbeitslos warst, müsstest du schon eine Masse verdienen, dass du für 2010 überhaupt steuerpflichtig wirst. Deine Steuern wirst d also zum größten Teil erstattet bekommen.

Es ist folgendermaßen: Das ALG unterliegt der Steuerprogression, das heißt, es wird zwar nicht versteuert, aber es führt zu einem höheren Steuersatz. in deinem Fall könnte sich das schon auswirken, und zwar, wenn dein restliches Einkommen steuerpflichtig ist bzw. war. Beispiel: von September - Dezember 2009 hast du gesamt 20.000 verdient, nach Abzug von Freibeträgen usw. bleibt ein zu versteuerndes Einkommen von ca. 10.000 Euro.. das wäre ein Steuersatz von beispielsweise 10 %... (nur geschätzte Angaben von mir). Das ALG wird jedoch jetzt zu den 10.000 Euro dazugezählt, es ergibt sich dadurch ein höheres Einkommen und aus DIESEM wird dann der Steuersatz errechnet, wobei dieser Steuersatz jedoch dann nur auf die erzielten 10.000 Euro angewandt wird.


ich weiß, schwer zu verstehen. Auf jeden Fall ist es wichtig, dass du so hohe Werbungskosten wie möglich hast. Denn wenn du mit diesen UNTER die Steuerpflicht fällst, dann müsstest du eine Erstattung erhalten.

Wo wohnst Du denn??? 20.000,- in 4 Monaten? Ich nehme auch ne Stelle.

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@jamaga1

wer lesen kann, ist klar im Vorteil: ich schrieb wunderschön zum Eingang dieser Auflistung: BEISPIEL... um etwas zu verdeutlichen, macht es Sinn, ein Beispiel aufzuführen. und zu deiner Frage mit den 20.000 : es gibt Leute, die dies tatsächlich innerhalb dieses Zeitraums verdienen... Ihr mutmaßt immer: arbeitslos = schlechte Ausbildung... er oder sie könnte ja als Ingenieur irgendwo arbeiten.... genauso kann es aber auch sein, dass er/sie jetzt als Friseuse arbeitet... Vermutungen bei solch knappen Angaben sind meist irreführend.

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@Weltenwandlerin

Ingenieure sind meist aber nicht so lange arbeitslos und verdienen auch net so viel. Das Beispiel ist ja nicht schlecht nur realitätsfern, da es nur auf eine kleine Personengruppe zugeschnitten ist.

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@jamaga1

Es ging um die Verdeutlichung des sogenannten Progressionsvorbehalts, um nicht mehr und nicht weniger... und nicht darum, wieviel er verdiente... und um den Progressionsvorbehalt aufzuzeigen, passt dieses Beispiel sehr gut.

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