Steuererklärung nicht abgegeben - Zwangsgeld Vollstreckungsankündigung - muss ich zahlen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja, man kann die Vollstreckung vermeiden, wenn man noch kurz davor einreicht. Das Finanzamt darf nach Eingang der Steuererklärung nicht mehr vollstrecken. Selbst wenn der Vollstreckungsbeamte an die Tür klopft und einen Kuckuck an die Stereoanlage kleben will, kann man ihn durch Übergabe der Steuererklärung stoppen.

Zwangsgeld sollte man nie bezahlen. Das Geld wäre unwiederbringlich verloren. Und es wäre lediglich teuer erkaufte Zeit. Das Finanzamt wird auch nach Zahlung des Zwangsgeldes weiter Druck machen und neues Zwangsgeld androhen oder die Steuer schätzen.

Vielen Dank noch einmal. Ich habe die Steuerklärung dann umgehend abgegeben und die Sache war dann auch vom Tisch.. Glück gehabt!

Rein aus Interesse.. Was wäre denn geschehen, wenn die Kontopfändung nun eingegangen wäre? Hätte man mit Einreichung der Steuererklärung die Pfändung aufheben können, also bevor der Betrag tatsächlich runter vom Konto ist? 

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Natürlich gilt § 335 AO. Mit Abgabe der Steuererklärung muss das Zwangsverfahren eingestellt werden.

Welches Bundesland verschickt Vollstreckungsankündigungen bei Zwangsgeldern? Auf meiner Vollstreckung wird innerhalb von  zehn Tage nach Fälligkeit gepfändet.

Also ich hatte solch eine Ankündigung bekommen.. Bundesland Hessen

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tja, leider verloren.

hättest Du die Erklärung innerhalb der gesetzten Frist eingereicht, wäre das Zwangsgeld wieder aufgehoben worden.

Somit wirst Du die Macht des Fiskus mit aller Härte kennenlernen.

zahl das Zwangsgeld, befor Dir das Finanzamt Dein Konto dichtmacht

So ein Unsinn. Man sollte das Zwangsgeld nicht bezahlen, sondern umgehend die Steuererklärung einreichen.

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