Steuererklärung Getrenntveranlagung?

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4 Antworten

So einfach geht das nicht.

Wenn insgesamt die Zusammenveranlagung günstiger ist als die Einzelveranlagung (getrennte gibt es nciht mehr), dann kann man die Zusammenveranlagung sogar einklagen.

Nehmen wir mal an bei Zusammenveranlagung wäre eure Gesamtsteuerschuld 6.000,- Euro.

Bei Einzelveranlagung für einen 2.800,- udn für den anderen 3.500,-, also insgesamt 6.300,-, dann kann man die Zusammenveranlaugung erzwingen udn man muss sich nur über die Verteilung unterhalten.

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Nimm ein preiswertes Steuerprogramm und gib' Deine Daten ein. Dann siehst Du ganz schnell, ob Dir eine Nachzahlung droht (hängt davon ab, wieviel Du in Klasse 3 und wieviel in Klasse 5 verdient hast, wieviele Kinder dabei berücksichtigt wurden und wem die Kinderfreibeträge tatsächlich zustehen)

Ich denke, dass für ihn die Einzelveranlagung und für Dich die Zusammenveranlagung günstiger wäre. Jetzt gibt es zwei Wege:

a) Ihr setzt Euch zusammen, rechnet beide Varianten durch, entscheidet Euch für die, bei der das Finanzamt am wenigsten bekommt, und teilt Euch die Differenz redlich.

b) Ihr brüllt Euch an, er entscheidet sich für Einzelveranlagung (dafür braucht er Deine Zustimmung gar nicht), Du verklagst ihn auf Zustimmung zur gemeinsamen Veranlagung - hinterher hat das Finanzamt weniger, aber Ihr auch, denn das Geld ist dann bei den Anwälten.

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Bevarian 11.09.2016, 00:42

;)))

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Das hat nichts mit einer "Bitte" zu tun! Wenn ein Ehegatte die getrennte Veranlagung/Einzelveranlagung will, dann werden die Ehegatten getrennt/einzeln veranlagt! Da muss der andere Ehegatte NICHT zustimmen, er kann es sogar gar nicht! Es reicht aus, wenn einer es will... 

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Mondsteinfee 10.09.2016, 14:31

Geht das nicht nur mit Zustimmung? Würde uns letztes Jahr so gesagt

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Omikron6 10.09.2016, 14:34
@Mondsteinfee

Deine "Zustimmung" ist nicht erforderlich. Wenn einer getrennt/einzeln veranlagt werden will, wird es so sein. Da wurde euch letztes Jahr etwas falsches gesagt! Ich bin seit 1975 beim Finanzamt und kenne mich hinsichtlich dieser Punkte aus!!!

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TomRichter 11.09.2016, 22:57
@Mondsteinfee

Formal falsch, aber inhaltlich doch weitgehend korrekt, da der mit der Einzelveranlagung nicht einverstandene Partner auf zivilrechtlichem Weg die Zustimmung zur gemeinsamen Erklärung erzwingen kann.

Natürlich nur, wenn es insgesamt vorteilhaft ist und er dem anderen die entstehenden Nachteile ausgleicht.

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das wimmelt ja gereadezu von steuerlichen besonderheiten. das solte am besten ein lohnsteuer-hilfeverein regeln.

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Mondsteinfee 10.09.2016, 14:30

Wir waren bisher bei der Lohi, nur ist der Steuerberater dieses Jahr verstorben. Letztes Jahr machten wir die Erklärung für 2013 und da hieß es, es geht nur mit Einwilligung des Ehepartners.

Für 2013 hätte ich sogar etwas rausbekommen, wohingegen er nachzahlen hätte müssen. Da war ich aber in der Klasse 3. wir haben dann gemeinsam veranlagt, wobei die Zahlung ans Finanzamt etwas geringer war und mein Ex mir dann den Betrag den ich bekommen hätte bei einer gemeinsamen Veranlagung, erstattet hat.

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